Klimawächter im All: Zehn Jahre SCIAMACHY auf ENVISAT Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 28. Februar 2012 Wie hat sich unsere Ozonschicht in den letzten zehn Jahren verändert? Wie beeinflussen Spurengase wie Stickstoffoxide, Kohlendioxid und Methan unser Klima? Wie wirken Umweltschutzmaßnahmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch deutsche Forscher, als vor zehn Jahren - am 28. Februar 2002 - der europäische Umweltsatellit ENVISAT auf einer der ersten Ariane-5-Raketen seine Reise ins All antrat. Mit an Bord des größten je gebauten Erdbeobachtungssatelliten war das deutsch-niederländisch-belgische „Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography“ - kurz SCIAMACHY - das etwa zur Hälfte mit Mitteln des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert wurde. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim Institut für Umweltphysik der
NRW-Minister kritisiert Blockadehaltung des Bundeswirtschaftsministers bei zentralen Klimaschutz- und Energiethemen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. Januar 201217. Oktober 2012 Minister Remmel: „Rösler gefährdet Energiewende”. Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel hat die Blockadehaltung des Bundeswirtschaftsministers innerhalb der Bundesregierung bei wichtigen Klimaschutz-, Umwelt- und Energiethemen scharf kritisiert. „Minister Rösler wird immer mehr zu einem Geisterfahrer der Energiewende“, sagte Minister Remmel. Zuerst opfere die Kanzlerin das Bundesklimaschutzgesetz dem Koalitionsfrieden mit Herrn Rösler, jetzt werde von der Union auch noch der Frontalangriff auf die Energiewende durch den Wirtschaftsminister toleriert. Remmel: „Es darf nicht sein, dass der Wirtschaftsminister zentrale Themen in der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik eines Landes wie Deutschland blockiert. Die Liste der Blockadeprojekte lässt sich problemlos fortführen: Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, einer
Bundesforschungsministerium fördert Projekte für die Energieautarke Mobilität E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie 22. Dezember 201121. Dezember 2011 Akku leer? Und weit und breit keine Steckdose? Damit Sportler, Handwerker und andere mobile Menschen sich künftig auch unterwegs immer auf ihr elektronisches Equipment verlassen können, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Energieautarke Mobilität - Zuverlässige energieautarke Systeme für den mobilen Menschen“. Bis zum 31. März können Forschungseinrichtungen und Unternehmen Ideen für Projekte entwickeln. Am 20. Januar findet in Berlin eine Informationsveranstaltung für Antragsteller statt. Energie- und Klimaschutz sind von größter Bedeutung, da die vorhandenen Ressourcen begrenzt sind. Demgegenüber existiert ein anhaltender Trend zu mehr Mobilität in Verbindung mit einer erweiterten Funktionalität elektronischer
Wie beeinflusst der Ozean das Klimageschehen? Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201130. November 2011 Ein neuer Bohrturm für den Meeresboden - Forschungsministerium bewilligt 7,4 Millionen Euro für die Entwicklung von MARUM-MeBo200. Welche Rohstoffe lagern im Meeresboden? Wie entstehen Tsunamis? Um solche Fragen beantworten zu können, benötigen Meeresforscher Proben vom Meeresboden. Erfahrungen am MARUM zeigen, dass das Probenmaterial sehr effizient mit Meeresboden-Bohrgeräten gewonnen werden kann. Jetzt bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung rund 7,4 Millionen Euro. Damit soll bis 2014 das Bohrgerät MARUM-MeBo200 entwickelt werden. Seit seiner Indienststellung 2005 ist der Prototyp eines Meeresboden-Bohrgeräts, das in Bremen entwickelte MARUM-MeBo, auf elf Expeditionen 68mal zum Meeresboden herabgelassen worden. Dabei hat es in Wassertiefen von bis zu 1.720
EU-Forschungsprojekt WINALP dokumentiert Leistungsfähigkeit der Bergwälder auf einer Fläche von 400.000 ha Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. September 2011 EU-Forschungsprojekt WINALP dokumentiert Leistungsfähigkeit der Bergwälder Fichte oder Tanne – wer wird den Klimawandel am besten überstehen? Wildbad Kreuth – Die Bergwälder der Nordalpen übernehmen wichtige Aufgaben für Mensch und Umwelt. Dazu zählen der Schutz vor Naturgefahren, das umweltschonende Bereitstellen von Ressourcen und das Bewahren der biologischen Vielfalt. Diese Funktionen für die nächsten Generationen zu erhalten ist für Bürger, Behörden und Wirtschaft der Region eine Überlebensfrage. Bisher fehlten Forstpraktikern, Waldbesitzern und Forstbetrieben aber flächendeckende Standortinformationen, auf deren Grundlage sie den Klimawandel berücksichtigen und den Wald optimal bewirtschaften können. Das EU-Forschungsprojekt WINALP (Waldinformationssystem Nordalpen) hat diese Lücke geschlossen: Für alle Waldflächen der Bayerischen und