PIK-Forscher glauben mit Umweltsteuer den Wohlstand zu maximieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Januar 2021 Die Idee der Umweltsteuer entwickelt endlich Kraft (WK-intern) - Jährlich 290.000 Pfund extra für Beleuchtung und Reinigung, weil der Smog alles verdunkelt und verdreckt: Mit dieser Kostenabschätzung für die Industriestadt Manchester begründete einst der englische Ökonom Arthur Cecil Pigou die Theorie der Umweltsteuer. In dem Klassiker „The Economics of Welfare“, dessen erste Auflage bereits 1920 erschien, rechnete er vor: Wenn der Staat solche „Externalitäten“ in die Produktpreise einfließen lässt, kann er den Wohlstand maximieren. 2020, genau 100 Jahre später, hat die politische Umsetzung von Pigous Erkenntnis eine neue Qualität erreicht und wichtige Einwände entkräftet. Eine CO2-Bepreisung ist effizienter als Regulierungen und Verbote, bilanziert
Jahresrückblick: CO2-Preis drückt Treibhausgasemissionen und Kohleverstromung 2019 auf Rekordtiefs Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Januar 2020 Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch steigt auf fast 43 Prozent. (WK-intern) - Die Klimaschutzerfolge im Stromsektor werden von steigenden Treibhausgasemissionen bei Gebäuden und im Verkehr geschmälert. Parallel steigt das öffentliche Interesse am Klimaschutz: Seit Mai 2019 ist es in den Augen der Bevölkerung konstant das drängendste politische Thema. Das zeigt die Jahresauswertung 2019 von Agora Energiewende. Die Treibhausemissionen in Deutschland sanken 2019 um mehr als 50 Millionen Tonnen, sie liegen damit etwa 35 Prozent unter dem Niveau von 1990. Damit rückt das Ziel Deutschlands, bis 2020 die Emissionen um 40 Prozent zu mindern, überraschend in greifbare Nähe. Für den Rückgang verantwortlich
Sachverständigenrats bieten der Bundesregierung eine sehr gute Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in eine CO2-Bepreisung Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Juli 2019 BDEW zum SR-Gutachten zur CO2-Bepreisung (WK-intern) - Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat heute das Sondergutachten „Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik“ vorgelegt. Hierzu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Vorschläge des Sachverständigenrats bieten der Bundesregierung eine sehr gute Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in eine CO2-Bepreisung. Das Sondergutachten beinhaltet zahlreiche Elemente, die der BDEW ebenfalls vorgeschlagen hat. So plädiert auch der Rat dafür, den im EU-Emissionshandel gebildeten Zertifikatepreis auf die Sektoren Wärme und Verkehr zu übertragen. Das ist pragmatisch, politisch mehrheitsfähig und für die Bürger eine zumutbare Belastung. Bevor über die Möglichkeit einer künftigen Ausdehnung des EU Emissionshandels auf die Sektoren Wärme
BMU: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Reform des Emissionshandels Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. August 2018 Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes beschlossen. (WK-intern) - Die Novelle ist die Grundlage für die Fortführung des EU-Emissionshandels in der kommenden Handelsperiode (2021 bis 2030) in Deutschland. Mit dem Gesetzentwurf setzt Deutschland die neue EU-Emissionshandels-Richtlinie um, die im April 2018 in Kraft getreten ist. Mit der Richtlinie wird der EU-Emissionshandel für die Zeit ab 2021 neu geregelt. Das Gesamtbudget der zulässigen Emissionen verringert sich stärker als bisher; der aufgelaufene Zertifikateüberschuss wird schneller und nachhaltiger abgebaut. Gleichzeitig wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in der EU durch die Fortführung der kostenlosen Zuteilung von Emissionszertifikaten gesichert. Durch die zügig eingeleitete
Hermann Albers fordert: Bepreisung des klimaschädlichen CO2 zwingend erforderlich Ökologie Veranstaltungen 28. Oktober 201728. Oktober 2017 „Eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 ist die entscheidende Voraussetzung, um in wettbewerblich geprägten Marktmechanismen die Vereinbarungen zum Klimaschutz umzusetzen und den Pfad der Dekarbonisierung bis 2050 fortzuschreiben. (WK-intern) - Deshalb braucht es flankierend zu einer Weiterentwicklung des EU-Emissionshandels eine nachhaltig wirksame CO2-Bepreisung, die einen national fairen Marktplatz für Energie sichert“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie und Vizepräsident Bundesverband Erneuerbare Energie anlässlich der heutigen Diskussionsveranstaltung des Vereins für eine nationale CO2 Abgabe e.V. in Berlin. „Mindestens ist es erforderlich, die konventionelle Stromerzeugung mit einem CO2-Preis zu belegen und damit die Stromsteuer zu ersetzen. Bis zu 1,7 Cent pro Kilowattstunde könnte Strom schon bei
EU-Emissionshandel bleibt weiterhin wirkungslos Ökologie Verbraucherberatung 3. März 20173. März 2017 Die UmweltministerInnen der EU-Mitgliedstaaten haben sich auf eine gemeinsame Position zur Reform des Emissionshandelssystems (ETS) geeinigt. (WK-intern) - Während die VertreterInnen der Mitgliedstaaten in der Einigung einen Fortschritt und Kompromiss zwischen Wirtschafts- und Umweltinteressen sehen, sprechen Umweltorganisationen von einer wirkungslosen Reform. Nächster Schritt sind nun die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen Parlament, Rat und Kommission. Mit einem endgültigen Beschluss wird für diesen Sommer gerechnet. Der Inhalt des Reformpaketes: In der Periode von 2021 bis 2030 sollen Verfügung stehenden Zertifikate für Stromerzeuger und Industrie jährlich um 2,2 Prozent gekürzt werden. Das System der kostenlosen Zuteilung soll überprüft werden, und auch weiterhin soll eine große Anzahl von
EU-Kommission verfehlt Klimaschutzziel im Verkehr Bioenergie 10. Januar 2017 Berechnungen des BDBe: Vorschlag der EU-Kommission für die neue Richtlinie Erneuerbare Energien verfehlt im Straßenverkehr das Ziel zur Senkung der Treibhausgase (WK-intern) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) kritisiert, dass der Ende vergangenen Jahres veröffentlichte Vorschlag der EU-Kommission für eine neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie deutlich ein bereits beschlossenes Ziel für mehr Klimaschutz im Verkehr verfehlt. Der Europäische Rat hat schon im Oktober 2014 eine wichtige Zielmarke für den Transportsektor beschlossen: Im Jahr 2030 sollen insgesamt 40 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. In den nicht dem EU-Emissionshandel unterliegenden Bereichen wie dem Verkehr sollen die Treibhausgasemissionen um 30 Prozent sinken. Die Analyse des BDBe zeigt, dass ohne
Deutschland droht Klimaschutzziel für 2020 zu verpassen Ökologie 7. Oktober 2016 Nur zusätzliche Abschaltung von Kohlekraftwerken wahrt Chance auf Erreichen des Ziels (WK-intern) - Zu der gestern von der Bundesregierung aktualisierten Klimaschutz-Projektion für 2020 erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Jetzt ist es offiziell, dass Deutschland sein Emissionsreduktionsziel für 2020 selbst bei vollständiger Umsetzung der bislang beschlossenen Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlen wird. Für Deutschlands internationale Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz ist das kurz vor der Übernahme der G20-Präsidentschaft eine schlechte Nachricht. Man kann doch nicht den Klimawandel mit gutem Grund zu einem der wichtigsten Probleme der Menschheit erklären und dann schulterzuckend die selbst gesteckten Ziele verfehlen." Die Emissionen des Verkehrs liegen auf demselben Niveau
Klimaschutz im Flugverkehr: Zu spät, zu schwach, zu wenig seriös Ökologie 26. September 2016 ICAO-Vollversammlung berät ab morgen unangemessenen Entwurf zum Klimaschutz (WK-intern) - Bonn - Mit großer Sorge blickt die Umwelt-und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die morgen beginnende Vollversammlung der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO. Diese soll, fast 20 Jahre nachdem sie im Kyoto-Protokoll erstmals den Auftrag dazu bekam, über ein Instrument zur Begrenzung der bisher ungehemmt wachsenden Treibhausgasemissionen im Flugverkehr entscheiden. Der vorliegende Vorschlag leistet jedoch nach Einschätzung von Germanwatch nicht den notwendigen Beitrag zum Klimaschutz. "Mit ihrem Vorschlag verfehlt die Luftfahrtorganisation ICAO krachend ihr schwaches selbst gesetztes Ziel, im internationalen Flugverkehr ab 2020 kein weiteres Wachstum der CO2-Emissionen mehr zuzulassen", warnt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Germanwatch
CO2-Zertifikatehandel ist wichtigstes Instrument für europäischen Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 20. Juni 2016 BDEW zur heutigen Sitzung des EU-Umweltministerrates: (WK-intern) - Reform des EU-Emissionshandels konsequent vorantreiben Die Umweltminister der 28 EU-Mitgliedstaaten beraten heute über die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) in der 4. Handelsperiode. Wichtigster Eckpfeiler: Ab 2021 soll die Zahl der zugeteilten Emissionsrechte jedes Jahr um 2,2 Prozent anstatt wie bisher um 1,74 Prozent reduziert werden. Hierzu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Das ist der richtige Ansatz, um das Emissionshandelssystem zu stärken. Der Zertifikatehandel ist das wichtigste Instrument für den europäischen Klimaschutz. Die Regeln müssen so geschärft werden, dass er die gewünschte Wirkung auch tatsächlich entfalten kann." Eine schrittweise Reduktion
Reform des EU-Emissionshandels erforderlich Ökologie 26. Oktober 2015 Die Umweltminister der 28 EU-Mitgliedstaaten beraten heute erstmals über die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) in der 4. Handelsperiode. (WK-intern) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bekräftigt anlässlich des EU-Umweltministertreffens seine Unterstützung für den Kommissions-Vorschlag, mit dem die jährlich zugeteilte Gesamtmenge an CO2-Emissionrechten in der EU schneller sinken soll als bislang. Demnach soll sich die Zahl der CO2-Zertifikate ab 2021 jedes Jahr um 2,2 Prozent reduzieren statt wie bislang um 1,74 Prozent. Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Nach der Einigung auf die Marktstabilitätsreserve und der Überführung der zeitweise zurückgehaltenen Backloading-Zertifikate in die Reserve wäre
Linksfraktion fordert das Kohleausstiegsgesetz Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Juni 2014 Analog zum Atomausstiegsgesetz soll mit einem Kohleausstiegsgesetz die Energiewende abgesichert und die ungebremste Kohleverstromung beendet werden. „Schließlich ist ein weitgehend regeneratives Energiesystem mit einem dauerhaft hohen Sockel an inflexiblen Kohlekraftwerken insbesondere Braunkohlekraftwerken unvereinbar“, heißt es in einem Antrag der Fraktion die Linke (18/1673). Berlin: Die Bundesregierung wird in dem Antrag aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, in dem der Neubau von Kohlekraftwerken und der Neuaufschluss von Tagebauen untersagt wird. Spätestens im Jahr 2040 soll der letzte Kohlekraftwerksblock in Deutschland stillgelegt werden. Der EU-Emissionshandel habe als Klimaschutzinstrument versagt, heißt es in dem Antrag weiter. Bereits ab 2015 soll die Menge des in Kohlekraftwerken maximal