Krieg, Sanktionen, CO2-Bepreisung: Erzeugerpreise steigen vorläufig nur um 7,5 % Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 15. Mai 2023 Erzeugerpreise Januar bis März 2023 revidiert: nur noch +6,7 % März 2023 gegenüber März 2022 (WK-intern) - Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), Januar bis März 2023 März 2023 zum Vorjahresmonat +6,7 % (vorläufig +7,5 %) zum Vormonat -0,9 % (vorläufig -2,6 %) Februar 2023 zum Vorjahresmonat +12,9 % (vorläufig +15,8 %) zum Vormonat -1,8 % (vorläufig -0,3 %) Januar 2023 zum Vorjahresmonat +16,6 % (vorläufig +17,6 %) zum Vormonat -2,1 % (vorläufig -1,2 %) Nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im März 2023 um 6,7 % höher als im März 2022 (vorläufig +7,5 %). Im Februar hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +12,9 % (vorläufig +15,8
Habeck`s Frühjahrsprojektion Behörden-Mitteilungen 29. April 2023 Kraftanstrengungen des letzten Jahres zeigen Wirkung: Erholung setzt ein (WK-intern) - Bundesminister*in Robert Habeck hat heute die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung vorgelegt. Demnach nimmt die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr vermutlich um 0,4 % und im nächsten Jahr wieder vermutlich um 1,6 % zu. Die deutsche Wirtschaft hat sich im schwierigen Winter 2022/23 als äußerst anpassungs- und widerstandsfähig erwiesen. Aktuelle Konjunkturindikatoren wie Industrieproduktion, Auftragseingänge und Geschäftsklima deuten eine konjunkturelle Belebung im weiteren Jahresverlauf an. Die umfangreichen Stützungs- und Stabilisierungsmaßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der gestiegenen Kosten von Unternehmen und der Kaufkraftverluste der privaten Haushalte haben eine stärkere Abschwächung im Winterhalbjahr verhindert. Auch die Inflation hat ihren Höhepunkt
aventron steigert Gewinn aus Wind-, PV- und Wasserkraftwerken und zahlt höhere Dividende aus Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 28. April 2023 Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2022 mit einer Steigerung des Nettoerlöses auf 157,6 Millionen Franken kann die Dividende erhöht werden. (WK-intern) - Das Portfolio an erneuerbaren Energieproduktionsanlagen erreicht 736 Megawatt. Die aventron konnte ihren Aktionären ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 präsentieren. Der Nettoerlös der aventron stieg im Geschäftsjahr 2022 auf 157,6 Millionen Franken (Vorjahr 120,2 Millionen Franken). Diese Leistungszunahme resultiert hauptsächlich aus den im Berichtsjahr stark gestiegenen Energiepreisen. Allerdings haben die meisten europäischen Länder im Laufe des Jahres Gesetze und Verordnungen erlassen, welche zu Preisobergrenzen für Energieproduzenten führten, die ebenso für aventron erfolgswirksam waren. Zu diesem Wachstum haben alle drei Produktionsarten Wind, Sonne und Wasser
Energiebilanz: Kräftiger Rückgang beim Energieverbrauch/Einsparziel bei Erdgas erreicht Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 18. April 2023 AG Energiebilanzen legt Bericht für 2022 vor (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2022 eine Höhe von 11.769 Petajoule (PJ) beziehungsweise 401,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Energieverbrauch fiel damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, schreibt die AG Energiebilanzen in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht 2022. Wesentlich geprägt wurde die Entwicklung des Energieverbrauchs sowie der Einsatz der verschiedenen Energieträger im Berichtsjahr durch den Ukraine-Krieg. Der Stopp russischer Gasimporte, der Anstieg der Energiepreise, Maßnahmen zur Bekämpfung einer drohenden Energiekrise und Gasmangellage hatten einschneidende Auswirkungen auf die Versorgung und den Verbrauch von
Energie- und CO2-Kosten gefährden Wettbewerbsfähigkeit – Konjunkturdynamik verliert an Schwung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 8. April 2023 WKÖ-Menz: Energiepreise treiben Produktionswert in Österreichs Industrie (WK-intern) - Beschäftigung auf Rekordniveau, um Fachkräfte zu sichern – Energie- und CO2-Steuern gefährden Wettbewerbsfähigkeit – Konjunkturdynamik verliert an Schwung Ein Jahr mit außergewöhnlichen Herausforderungen hinterlässt deutliche Spuren in der Bilanz der heimischen Industrie: „Wir sehen ein recht gemischtes Bild, entsprechend vielschichtig fällt unser Resümee für das abgelaufene Jahr aus“, sagte Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bei einer Pressekonferenz am Donnerstag: „Auf dem Papier präsentiert sich die Konjunktur wesentlich freundlicher als in der Realität der Unternehmen. Vom nominell starken Produktionswachstum bleibt nämlich nur ein bescheidenes Mengenwachstum übrig.“ In Zahlen ausgedrückt: Der
Neuartige Energiekonzepte für Gebäude – Nachhaltig und wirtschaftlich sanieren und planen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 7. April 2023 Steigende Energiepreise stellen Privatpersonen und Unternehmen vor große Herausforderung. (WK-intern) - An der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) erstellt ein Team aus den Fachgebieten Gebäudesysteme und Gebäudetechnik sowie Immobilienökonomie für Auftraggeber aus Industrie und Wirtschaft Energiekonzepte für Gebäude, die neu geplant oder saniert werden. Hierbei berücksichtigt es stets die Wirtschaftlichkeit, macht eine Risikoabschätzung und bezieht neue Technologien mit ein, um möglichst CO2-neutral oder gar autark zu sein. Auf der Hannover Messe stellt es sein Angebot am Forschungsstand Rheinland-Pfalz (Halle 2, Stand B46) vom 17. bis 21. April vor. Die stark gestiegenen Energie- und Strompreise machen nicht nur Privatpersonen, sondern insbesondere auch Industrieunternehmen oder
Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 28. März 2023 London – Net Zero Watch hat die Windindustrie und die Regierung beschuldigt, sich verschworen zu haben, um die Öffentlichkeit über die wahren Kosten der Windenergie in die Irre zu führen. (WK-intern) - Die Regierung hat uns wiederholt versichert, dass die Energierechnungen aufgrund der viel niedrigeren Preise für Offshore-Windenergie, die bei den jüngsten Contracts for Difference (CfD)-Auktionen festgelegt wurden, bald sinken würden. Eine neue Anfrage zur Informationsfreiheit (FOI) an das Ministerium für Unternehmens-, Energie- und Industriestrategie (jetzt Ministerium für Energiesicherheit und Nettonull) und die Low Carbon Contracts Company (LCCC) hat jedoch ergeben, dass Offshore-Windparks und andere Generatoren dies sind keinerlei Verpflichtung, ihre CfD-Optionen
Mittelstandverband: Rezession vertieft sich weiter Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 26. März 2023 Das Ifo Institut rechnet für das laufende Jahr mit einem Minus von 0,1 Prozent für die deutsche Wirtschaft. (WK-intern) - Nach Ansicht des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist allerdings davon auszugehen, dass Konjunkturprognosen weiter nach unten korrigiert werden müssen, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandverband: "Das deutsche BIP sank im Schlussquartal im Vergleich zum Vorquartal 0,4 Prozent. Hohe Energiepreise und fiskalische Überlasten würgen unser Wachstumspotenzial ab. Scheibchenweise dringt die Realität unserer Konjunktur ins Bewusstsein der Politik. Unsere Wirtschaft befindet sich in einem stagflatorischen Umfeld, das in eine gefährliche Lohn-Preis-Spirale abzudriften droht. Auch vom Außenhandel können wir angesichts der globalen Wachstumsdelle keine entscheidenden Impulse
Steigende Energiepreise bleiben die größte Bedrohung der Wirtschaft, Kundennachfrage sinkt um 25 % Forschungs-Mitteilungen 21. März 2023 Steigende Energiepreise bleiben die grösste Bedrohung für Unternehmen, so die Meinung von Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft (WK-intern) - Laut dem aktuellen Report von Dun & Bradstreet nennen die befragten globalen Wirtschaftsführer ebenfalls eine schwächere Kundennachfrage (25 Prozent), Cybersicherheit (24 Prozent), höhere Steuern (24 Prozent) und den Fachkräftemangel (20 Prozent) als weitere grosse Herausforderungen für 2023. Nahezu die Hälfte (43 Prozent) der weltweit befragten Unternehmensleiter sieht den Anstieg der Energiepreise in diesem Jahr weiterhin als grösste Herausforderung, obwohl sich die westlichen Länder nach Kräften bemühten, die Energieausgaben in den Wintermonaten zu begrenzen und die Inflation zu bekämpfen. Laut dem heute veröffentlichten Report, «Datengesteuerte Resilienz:
Der Hafenbetrieb Rotterdam hat am 9. März seinen Jahresbericht 2022 vorgelegt Mitteilungen Offshore Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. März 2023 Jahresbericht 2022: Raum für den Wandel (WK-intern) - Im vergangenen Jahr wurde die Welt mit dem Ausbruch des verheerenden Kriegs in der Ukraine konfrontiert. Der Krieg und die Sanktionen gegen Russland führten zu enormen Veränderungen der Güterströme und zu hohen Energiepreisen, was die Inflation anheizte und die Wirtschaft ausbremste. Trotz dieser schwierigen Bedingungen haben die Rotterdamer Hafenindustrie und Dienstleister jedoch schnell und adäquat auf die Veränderungen reagiert. Insgesamt blieb das Volumen des Güterumschlags in Rotterdam mit 467,4 Millionen Tonnen gegenüber 2021 nahezu konstant. Auch finanziell blickt der Hafenbetrieb auf ein gutes Jahr zurück. Das Nettoergebnis blieb mit 247,2 Mio. € unverändert. Das positive finanzielle
EU-Entscheidungsträger einigen sich auf magere Mittelmäßigkeit statt auf sinnvolle Energieeffizienz Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. März 202310. März 2023 Endgültige Entscheidung zur EU-Energieeffizienz: Die politischen Entscheidungsträger geben sich eher mit magerer Mittelmäßigkeit als mit sinnvoller Effizienz zufrieden (WK-intern) - Eine enttäuschende Entscheidung des abschließenden Trilogs, die die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung des aktuellen „Trilemmas“, mit dem Europa jetzt konfrontiert ist, nicht anerkennt. Der endgültigen Einigung zwischen der EU-Kommission, dem Parlament und dem Rat mangelt es an Ehrgeiz, und jetzt liegt der Ball bei den Mitgliedstaaten, um den Ehrgeiz für ihre nationalen und energiebezogenen Klimapläne noch in diesem Jahr zu erhöhen. Brüssel – In den frühen Morgenstunden des heutigen Morgens trafen die nicht gewählten EU-Mitgesetzgeber eine enttäuschende endgültige Entscheidung über die Energieeffizienzrichtlinie
Energiepreise und Mieten explodieren, Strompreisbremse ist Pfusch – Regierung versagt auf ganzer Linie Mitteilungen Verbraucherberatung 7. März 2023 Teuerung – SPÖ-Deutsch: „Unfähigkeit und Unwille der Regierung haben katastrophale Folgen für Land und Leute“ (WK-intern) - SPÖ kämpf gegen Teuerung: Energiepreise runter, Mieten endlich einfrieren! Wien - Die Preise für Haushaltsenergie sind im Jahresvergleich um unfassbare 41 Prozent gestiegen – die Preissteigerungen im Jänner waren die höchsten seit März 2022. „Jeder braucht Strom, jeder muss heizen – doch die Regierung lässt alle im Stich. Die Unfähigkeit der türkis-grünen Regierung und ihr Unwille, die Preise zu senken und Energie leistbar zu machen, hat katastrophale Folgen für Land und Leute“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch, der betont, dass die SPÖ seit Monaten auf Eingriffe in