Was von der Energiewende übrig bleibt Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 12. November 201312. November 2013 Wahlversprecher: Energiekonzept vom Herbst 2010 Ungedeckelter Ausbau Erneuerbarer Energien im Stromsektor: 35 Prozent bis 2020, 50 Prozent bis 2030, 80 Prozent bis 2050 (Zahlen aus dem Energiekonzept vom Herbst 2010) Bereits im Sommer 2010 hatte Deutschland im nationalen Aktionsplan für 2020 38,6 Prozent der EU-Kommission als erwarteten Wert gemeldet. Korrektur der Wahlversprecher: AG Energie für Koalitionsvertrag Drohende Deckelung des Ausbaus: 2020SPD: Mindestens 40 Prozent; Union: Ausbaukorridor, mindestens 35 Prozent, maximal 40 Prozent 2030 SPD: 75 Prozent; Union: Ausbaukorridor, mindestens 50 Prozent, maximal 55 Prozent Wahlversprecher: Energiekonzept vom Herbst 2010 Ziele für Energieeffizienz: (schwarz-gelbes Energiekonzept vom Herbst 2010) Der Primärenergieverbrauch soll bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent und bis 2050
Ohne Fortschritte bei der Energieeffizienz kann die Energiewende nicht zum Erfolg führen Erneuerbare & Ökologie Technik 12. November 201312. November 2013 Koalitionsverhandlungen: Unverbindliches Bekenntnis zu mehr Energieeffizienz (WK-intern) - NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verkündete noch am Samstag: „Ohne entscheidende Fortschritte beim Thema Energieeffizienz kann die Energiewende nicht zum Erfolg werden (....) Wir schlagen vor, mehr zu investieren: In Beratung, Prozesstechnologie und Gebäudesanierung.“ Die nun bekannt gewordenen Vorschläge der AG Energie zum Thema Energieeffizienz sind jedoch unverbindlich und nicht ausreichend, um einen wirtschaftlichen Erfolg der Energiewende zu schaffen, kritisiert die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF). Gelänge es jedoch, die angekündigten Anreizprogramme zuverlässig zu finanzieren, wäre dies zumindest ein großer Fortschritt gegenüber vergangenen Jahren. Christoph von Speßhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DENEFF: „Wir freuen uns über die Vorschläge für mehr Energieeffizienz. Aber ohne verbindliche Ziele und
Baubeginn: Kombinierte geothermische Hochleistungsquelle, Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk Geothermie 6. November 2013 (WK-news) - Baubeginn für erstes Hybridsystem aus geothermischer Hochleistungsquelle und Blockheizkraftwerk in Kleinmachnow Berlin - Die neu entwickelte Hybridanlage GeoHybrid des Berliner Geothermie-Unternehmens Geo-En Energy Technologies kombiniert eine geothermische Hochleistungsquelle, Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk und sorgt so für extrem hohe Energieeffizienz. Für Dr. Nikolaus Meyer, CEO von Geo-En, ist GeoHybrid das ideale System zum Heizen und Kühlen großer Büro- und Wohnanlagen: „Durch die intelligente Verzahnung von BHKW und Geothermie spart die Anlage mehr als 50% Betriebskosten und CO2-Emissionen gegenüber einem Gaskessel. Dabei ist die GeoHybrid-Anlage so leistungsfähig und flexibel, dass sie auch anspruchsvolle Bedarfsprofile erfüllen kann – beispielsweise einen kontinuierlich hohen Bedarf
Hybridkollektortechnologie steigert die Energieeffizienz in Gebäuden Solarenergie Technik 5. November 2013 (WK-intern) - Meyer Burger Hybridkollektortechnologie steigert die Energieeffizienz in Gebäuden markant Die Energiestrategie 2050 des Bundesrats hat ehrgeizige Reduktionsziele für den CO2-Ausstoss definiert, welche es in Zukunft unumgänglich machen, dass Gebäude in der Schweiz mit erneuerbarer Energie beheizt werden. Mit dem Ziel einer einfachen und nachhaltigen Systemlösung für den Gebäudepark Schweiz, hat Meyer Burger als Mitglied der Allianz 2SOL neue Wege beschritten. Die Meyer Burger Hybridkollektortechnologie garantiert in Kombination mit den anderen, wichtigen Systembausteinen in der Gebäudetechnik eine markante Erhöhung der Energieeffizienz. Die kombinierte Anwendung dieser Innovationen ermöglichen eine emissionsfreie Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden. Am 14. Februar 2013 hat Meyer Burger zusammen
Oldenburger Energiecluster: Sinkender Energieverbrauch ist der Schlüssel zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 4. November 2013 (WK-intern) - Tagung des Oldenburger Energieclusters OLEC stellt Energieeffizienz nach vorne Oldenburg - Keine Leistung ohne Gegenleistung. Finanzielle Vorteile bei der Strom- und Energiesteuer erhalten viele Unternehmen nur noch, wenn sie Auflagen zur Energieeffizienz erfüllen. In der neuen Pflicht steckt aber auch die Chance, durch Innovationen Wettbewerbsvorteile zu nutzen. Auf seiner vierten Jahrestagung beschäftigt sich der Oldenburger Energiecluster (OLEC) am 18. November mit den Treibern und Hemmnissen in Unternehmen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies wird die Bedeutung der Energieeffizienz für die Energiewende herausstellen. Nicht nur im OLEC sehen viele Experten in der Energieeffizienz den eigentlichen Schlüssel zur Energiewende. Bei dieser Doppelstrategie sollen zum einen
Leibniz-Gemeinschaft richtet zwei neue Forschungsverbünde ein: Energiewende und Medizintechnik Forschungs-Mitteilungen 26. Oktober 201325. Oktober 2013 (WK-intern) - Berlin – Das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft richtet auf Antrag der beteiligten Institute zwei Leibniz-Forschungsverbünde zu den Themen „Energiewende“ und „Medizintechnik“ ein. Die Verbünde erhalten jeweils 80.000 Euro als Anschubfinanzierung aus den Mitteln des Impulsfonds des Präsidiums, sind aber im Kern Gemeinschaftsunternehmungen der beteiligten Institute, die sich dabei finanziell und personell besonders engagieren. Leibniz-Forschungsverbund „Energiewende“ Das deutsche Energiesystem steht vor dem gravierendsten Umbau seiner Geschichte: Vor dem Hintergrund des Atomausstiegs und ambitionierter Klimaschutzziele sollen der Anteil der erneuerbaren Energien stark ausgebaut und die Energieeffizienz sowie die Energieeinsparung drastisch erhöht werden. Diese Ziele können jedoch nicht allein durch technische Innovationen in der
IAV-Preisverleihung für Nachwuchsingenieure der Fahrzeugentwicklung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 25. Oktober 201325. Oktober 2013 (WK-intern) - IAV vergibt zum zehnten Mal den Hermann-Appel-Preis Berlin - Am 24. Oktober hat IAV erneut sieben herausragende Nachwuchsingenieure mit dem Hermann-Appel-Preis ausgezeichnet. Ihre Bachelor-, Diplom-, Master- und Doktorarbeiten zeichnen sich durch einen innovativen Ansatz, hohe wissenschaftliche Relevanz und industrielle Anwendbarkeit aus. IAV hat den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Preis zum zehnten Mal vergeben. Zur Preisverleihung versammelten sich rund 150 Gäste in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Berliner Gendarmenmarkt. Die Gewinner erhielten ihre Auszeichnungen von den Jury-Mitgliedern Prof. Volker Schindler (TU Berlin, Leiter des Fachgebiets Kraftfahrzeuge), Prof. Burghard Voß (IAV, Fachbereichsleiter für Getriebe- und Hybridsysteme), Thomas Papenheim (IAV, Bereichsleiter
Bis 2020 können Energiekosten um 15 Milliarden pro Jahr sinken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. Oktober 2013 (WK-intern) - Vorschlag für eine Bundesagentur für Energieeffizienz und einen Energiesparfonds (BAEff) Analyse aus dem Wuppertal Institut zeigt: bis 2020 können Energiekosten um 15 Milliarden pro Jahr sinken Ein Team des Wuppertal Instituts untersucht wie die Energieeffizienz in Gebäuden, Geräten und Anlagen gestaltet werden können, um die Energiewende zum Erfolg zu führen und die Energiekosten zu senken. Lesen Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Studie. Die Studie wird in Kürze veröffentlicht. Quelle: Wuppertal Institut
TÜV SÜD und ILF vereinbaren Zusammenarbeit bei Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie 16. Oktober 2013 (WK-intern) - München - TÜV SÜD und ILF Beratende Ingenieure bieten in Zukunft ein komplettes Leistungs-paket zur Optimierung der Energieeffizienz von Anlagen, Gebäuden und technischen Einrichtungen an. Die beiden Partner haben ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Vor allem mittelständische Unternehmen profitieren von der umfassenden Unterstützung bei der Realisierung von Energieeffizienz-Projekten. Viele Unternehmen haben einen hohen Informations- und Qualifikationsbedarf, um Energieeinspar-potenziale zu erkennen und die Energieeffizienz ihres Betriebs zu verbessern. Dabei stehen zunehmend auch wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. TÜV SÜD und ILF setzen deshalb bei der Umsetzung von Energieeffizienz-Projekten auf ein klar strukturiertes 4-stufiges Vorgehen, das aus einem Potenzial-Check und
Energieeffizienz und Sensortechnik nutzbar machen Forschungs-Mitteilungen 14. Oktober 201314. Oktober 2013 (WK-intern) - Neue Materialien für die Industrie: Neue CD-Labors an der TU Wien Doppelter Grund zum Feiern an der TU Wien: Zwei neue hochdotierte CD-Labors sollen Erkenntnisse aus der Materialwissenschaft für Energieeffizienz und Sensortechnik nutzbar machen. Nano-strukturierte Materialien erzeugen in effektiver Weise elektrische Energie aus Temperaturunterschieden und sind die Grundlage für hochsensitive Magnetsensoren. Beide Ideen kommen aus der akademischen Grundlagenforschung des Instituts für Festkörperphysik der TU Wien, beide versprechen baldige Anwendungen in der Industrie, beide werden nun an der TU Wien durch die Einrichtung neuer Christian Doppler-Labors gefördert – mit finanzieller Unterstützung des österreichischen Wirtschaftsministeriums und den Firmenpartnern TIAG, AVL und Infineon. Thermoelektrizität:
Neue SiC-Dioden machen Umrichter effizienter Mitteilungen Technik 6. Oktober 2013 (WK-intern) - Mit neuen Siliziumkarbid-Dioden (SiC) ist es Siemens und seinen Forschungspartnern gelungen, die Leistung von Frequenzumrichtern um knapp zehn Prozent zu erhöhen. In dem soeben abgeschlossenen Projekt MV-SiC wurden diese Dioden in kommerziellen Umrichtern getestet, wie sie für große Antriebe verwendet werden. SiC-Dioden reduzieren die Komplexität des Systems und steigern aufgrund geringerer Verluste die Energieeffizienz. Ein weiteres Ergebnis: Die Schaltfrequenz von Umrichtern kann etwa um ein Drittel steigen, was die Leistung und den Drehzahlbereich von Antrieben erweitert. Siemens leitete das Projekt, das vom Bundesforschungsministerium im Programm Leistungselektronik zur Energieeffizienz-Steigerung gefördert wurde. Mit Frequenzumrichtern können Elektromotoren mit variabler Drehzahl betrieben werden. Motoren
Wie Unternehmen ihre Energiekosten stets im Griff haben Technik Veranstaltungen 4. Oktober 2013 (WK-intern) - München/Stuttgart - Energieverbrauch und Energieeffizienz sind für Firmen wichtige Stellschrauben für den unternehmerischen Erfolg. Auf dem Kundenforum der TÜV SÜD Management Service zeigen Experten, wie Firmen beispielsweise mit der Einführung eines Energiemanagementsystems bares Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen können. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten zugänglich, die Plätze sind jedoch begrenzt. Sie findet am 24. Oktober in Stuttgart statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.tuev-sued.de/kundenforum. Betriebliche Energiepolitik, Erfassung und Bewertung des Energieverbrauchs, Maßnahmen für entsprechende Einsparmöglichkeiten – das sind zusammengefasst die drei wichtigsten Aspekte, mit denen sich Firmen im Rahmen des Energiemanagements befassen sollten. Besonders