Hü und Hott der Energiepolitik verhindern Solarstromanlagen und Klimaschutz Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 17. November 2020 Zahlreiche - teils neue - Marktbarrieren behindern die Errichtung und den Weiterbetrieb von Solarstromanlagen und damit den Klimaschutz. (WK-intern) - Ihre Beseitigung fordern nun 13 führende Bundesverbände aus dem Mittelstand, der Landwirtschaft, der Energie- und Immobilienwirtschaft, dem Handwerk sowie dem Umwelt- und Verbraucherschutz in einem gemeinsamen Appell an Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern. Gemeinsam vertreten sie die Interessen von über fünf Millionen Mitgliedern. In dieser Woche verhandelt der Bundestag über die Ausgestaltung eines der wichtigsten Klimaschutzgesetze, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Der vorliegende Gesetzesentwurf zum EEG 2021 sehe insbesondere für die Neuerrichtung und den Weiterbetrieb ausgeförderter kleinerer Solardächer neue Marktbarrieren vor, so die Kritik des
Bundestag muss drohende Ökostromlücke abwenden Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 17. November 2020 Zeitfenster für Nachbesserung der EEG-Novelle schließt sich DUH fordert deutlich stärkeren Ausbau von Solar- und Windanlagen Förderungsstopp für ältere Windanlagen wäre katastrophal für Energiewende Finanzielle Beteiligung der Kommunen bei Wind- und Solarenergieprojekten muss verpflichtend werden (WK-intern) - Die DUH sieht die Anhörung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages am morgigen Mittwoch als entscheidende Chance, den missratenen Gesetzesentwurf umfassend nachzubessern. Um eine Lücke beim Ökostrom zu verhindern, müssen die jährlichen Ausbauziele gegenüber dem Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums deutlich angehoben werden. Der Weiterbetrieb der sogenannten Ü20-Windanlagen muss gesichert sein, ansonsten läuft Deutschland Gefahr, signifikant Windenergieleistung ab- statt aufzubauen. Diese ältesten Windanlagen erhalten nach aktuellem
EEG 2021 sollte auf Innovation und Europa ausrichten werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik 13. November 2020 dena-Stellungnahme zur EEG-Novelle mehr Marktnähe und engere Anbindung an europäische Beschlüsse besonders positiv: Ausrichtung des Stromsektors auf Klimaneutralität (WK-intern) - Die Deutsche Energie-Agentur (dena) begrüßt viele Punkte im derzeit vorliegenden Gesetzesentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Er nimmt ein deutlich ambitionierteres Niveau in den Blick als die bestehenden Regelungen. Aus Sicht der dena müsste der Entwurf allerdings an mehreren Stellen die Ausrichtungen auf die neuen klimapolitischen Ziele deutlicher angehen. Das neue EEG soll einen spürbaren Impuls für den engagierten Ausbau erneuerbarer Energien geben. Dafür muss es aus Sicht der dena so gestaltet sein, dass es Innovationen fördert, marktnah und europäisch ausgerichtet ist und gleichzeitig deutlich
Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom: EEG-Novelle gegen Europarecht: Kein Duell auf Augenhöhe Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 4. November 2020 Die vieldiskutierte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetztes in Deutschland geht in die nächste Runde: (WK-intern) - Der Entwurf dieser Novelle, so ein vom Bundesverband Solarwirtschaft beauftragtes Rechtsgutachten, ist an mehreren Stellen nicht mit den gültigen EU-Richtlinien für Erneuerbare Energien vereinbar. Besonders wenn es um den Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom und Prosumer – also der Produzent, der gleichzeitig auch der Konsument ist - geht, sind die Verfehlungen, laut der mit der Gutachtenerstellung beauftragten Kanzlei, mehrfach gegen die europäische Rechtsprechung. Die gültige Erneuerbare-Energien-Richtline der EU besagt, dass der Selbstverbrauch von produziertem Sonnenstrom zu unterstützen, nicht zu verhindern ist. Entwurf bremst Umdenken Der umstrittene Entwurf, der erst kürzlich an Bundestag und
EEG: Blindheit für Stromverbrauch behindert Energiewende Dezentrale Energien Mitteilungen 30. Oktober 2020 Heute, Freitag, wird im Bundestag eine Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) debattiert. (WK-intern) - Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) und der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. (B.KWK) monieren, dass im EEG Fragen der Energieerzeugung geregelt werden, ohne dabei die Energienachfrage im Blick zu haben. Tatsächlich behindere das EEG an mehreren Stellen sogar die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen oder bestrafe dies sogar. Der Regierungsentwurf ignoriere diese seit langem bekannten Probleme. Das betreffe etwa die reduzierte EEG-Umlage für besonders energieintensive Unternehmen. Ihr Ziel ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit bestimmter Branchen. Jedoch ist die sogenannte besondere Ausgleichsregelung im EEG so gestaltet, dass Unternehmen ein
E-Energieversorgung treibhausgasneutral und sicher organisieren Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Ökologie Solarenergie Windenergie 12. Oktober 2020 Erneuerbare Energien liegen in öffentlichem Interesse (WK-intern) - Die Energieversorgung in Deutschland soll noch vor 2050 treibhausgasneutral sein. Dieser Leitsatz findet sich im Entwurf der Novelle für das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Damit dies gelingt, und vor allem vorbeugend durch klimafreundliche Technologien und nicht nachsorgend durch weitaus teurere Technologien zur Abscheidung und/oder Einlagerung von Treibhausgasemissionen, muss der Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen dynamisiert werden. Nur so lässt sich die Energieversorgung parallel zum Austieg aus der konventionellen Erzeugung sichern. Deshalb ist es folgerichtig, dass das EEG die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien in ein öffentliches Interesse stellt. „Es geht um die Sicherstellung der
Besonders großer Wind-Anteil im Strom-Mix von Greenpeace Energy Finanzierungen Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Oktober 20206. Oktober 2020 Langfrist-Verträge mit Windparks sorgen für höchste Ökostromqualität (WK-intern) - Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy wird dank zahlreicher direkter Lieferverträge mit Windparks seine Kundinnen und Kunden im kommenden Jahr mit einem herausragend hohen Windstrom-Anteil versorgen. Der geschätzte Wind-Anteil im Strom-Mix von Greenpeace Energy dürfte dann bei etwa 53 Prozent liegen. Insgesamt wird die Energiegenossenschaft im kommenden Jahr laut eigener Prognose 260 Gigawattstunden (GWh) Windstrom beschaffen. Rund 100 GWh davon kommen aus deutschen Windparks, die keine EEG-Förderung mehr erhalten. "Wir leisten so einen doppelten Beitrag zum Klimaschutz, indem wir besonders viel wertvollen Windstrom anbieten und gleichzeitig ältere Windparks vor der Abschaltung bewahren", sagt Sönke Tangermann, Vorstand
Geothermiebranche im Dialog mit dem Bundestag Geothermie Ökologie Veranstaltungen 18. September 2020 Am Vorabend der Debatte über den Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung luden der Bundesverband Geothermie und der Bundesverband Erneuerbare Energie zu einem Parlamentarischen Abend nach Berlin ein. (WK-intern) - Mitglieder des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Energie und des Ausschusses für Umwelt sowie Energiepolitische Sprecher von Fraktionen im Deutschen Bundestags wurden zu den Potentialen der Geothermie informiert. Der Bundestag befasst sich am Donnerstag, 17. September 2020, anlässlich der Debatte über den Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung (19/22180) mit 22 Anträgen zum Schutz von Klima, Umwelt und natürlicher Lebensgrundlagen. Diesen Anlass nutzten die Experten der Geothermiebranche, um über die Klimaschutzwirkung, den rechtlichen Rahmen, die Forschungslandschaft und herausragende
Agora: Wie alte Solaranlagen weiterhin Energiewende und Anlagenbetreibern nützen können Dezentrale Energien Solarenergie 8. September 2020 Agora Energiewende legt mit dem Prosumer-Standardlastprofil ein Konzept für Eigenverbrauch aus ausgeförderten Anlagen vor, das ohne teure Smart Meter auskommt und an bestehende Mechanismen des Stromsystems anknüpft. (WK-intern) - Betreiberinnen und Betreiber von Solaranlagen, die ab 2021 aus der Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen, sollten ihren Solarstrom sowohl selbst verbrauchen als auch rechtssicher einspeisen können. Hierfür sollte allerdings bei kleinen Anlagen kein teurer intelligenter Stromzähler verlangt werden, wie es die aktuellen Regularien und der Entwurf für das EEG 2021 vorschreiben – was die Anlagen schnell unwirtschaftlich macht. Stattdessen kann eine Ergänzung des bestehenden Systems von Standardlastprofilen um ein Solarstrom-Prosumer-Standardlastprofil eine günstige Alternative
Solar Custer Baden-Württemberg begrüßt GroKo-Einigung zu Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 18. Mai 2020 Die Bundesregierung hat sich am 18. Mai 2020 auf die unverzügliche Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels verständigt. Der Solar-Deckel fällt Paketlösung mit Mindestabstand Windkraft (WK-intern) - Die Einigung ist Teil eines Gesamtpakets, in dem auch der Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Wohngebäuden geregelt wurde. Der Solar Cluster Baden-Württemberg begrüßt die langerwartete Einigung und dringt auf eine schnellstmögliche Gesetzesänderung. „Die Branche ist erleichtert, dass der Solar-Deckel nun endlich gestrichen werden soll“, sagt Franz Pöter, der Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg. „Dass sich dies über acht Monate hingezogen hat, bleibt ein Ärgernis. Tausende Arbeitsplätze standen auf dem Spiel. Der Weg ist nun frei, den Photovoltaik-Deckel im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zu streichen. Dies
10-Punkte-Plan für Solaroffensive statt Mini-EEG-Novelle Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 13. Mai 2020 Mini-EEG-Novelle bringt keine Konjunkturimpulse – Umweltinstitut München und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie legen 10-Punkte-Plan für Solaroffensive vor (WK-intern) - Im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise müssen die bestehenden finanziellen und bürokratischen Hürden für den Ausbau der Solarenergie beseitigt werden. Das fordern das Umweltinstitut München und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in ihrem heute veröffentlichten „10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive“. Am Donnerstag berät der Bundestag abschließend über eine Teilreform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Doch wichtige Weichenstellungen für die Energiewende bleiben dabei ausgeklammert, kritisieren die Organisationen. Den dezentralen Ausbau der Solarenergie zu fördern, könne einen neuen Boom der „Energiewende von
LEE NRW: Zehntausende Arbeitsplätze sind schon verloren Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 30. April 2020 EEG-Änderungen der Bundesregierung unzureichend (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossen, die aus Sicht des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) unzureichend sind. Zwar seien begrüßenswerte Änderungen vorgenommen worden, wesentliche Maßnahmen zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien habe die Bundesregierung aber erneut nicht auf den Weg gebracht, kritisiert Reiner Priggen (Dipl.-Ing.), Vorsitzender des LEE NRW: „Wir warten seit Monaten darauf, dass die Bundesregierung den Ausbau der Windenergie wieder ankurbelt und verhindert, dass die Solarbranche zusammenbricht. Zwar konnte man sich jetzt einiger Probleme annehmen und dort auch vernünftige Lösungen finden. Wir begrüßen, dass das bisherige Privileg für Bürgerenergiegesellschaften abgeschafft wurde,