Rückschlag für den Klimaschutz! Neues EEG gefährdet den Bau von Holz-Heizkraftwerken Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 28. Oktober 2011 Dringend notwendige Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen in der Wärmeversorgung von Industriekunden werden durch das EEG 2012 verhindert! Wörrstadt, 28. Oktober 2011. Die im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefährdet den Ausbau von Biomassekraftwerken in Deutschland. Damit torpediert die Regierung ihre eigenen Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen. Um diese zu erreichen, ist ein massiver Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien auch in der Wärmeversorgung von Industriekunden notwendig, die für einen hohen Anteil des bundesweiten CO2-Ausstosses verantwortlich ist. „Der Wärmeverbrauch der Industrie verursacht mit einem Anteil von 43% fast die Hälfte des gesamten Ausstoßes von CO2-Emissionen dieses Sektors,“ so die
RWE setzt auf nachhaltige Biomasse Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie 13. September 2011 Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist der Schlüssel für die Energiewende. Die Biomasse soll dabei eine wichtige Rolle spielen: auch bei RWE. Noch ist Biomasse im Energiemix von RWE ein „zartes Pflänzchen“. Die RWE Biomasse-Kraftwerke verfügen über eine installierte elektrische Leistung von 399 MW – insgesamt etwa so viel wie ein halber Kohlekraftwerksblock moderner Bauart. Diese Zahl allein sagt jedoch wenig aus – reine Biomassekraftwerke sind nur eine Möglichkeit, um aus Holz und anderen biogenen Stoffen Strom zu produzieren. Auch klassische Dampfkraftwerke wie zum Beispiel Kohlekraftwerke können anteilig mit fester Biomasse betrieben werden. RWE will dieses Verfahren, das sich ‚Co-firing’
Forschungsprojekt – Green Logistics Target Costing Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. September 2011 IPRI-Projekt zu grüner Logistik in Maschinenbau und chemischer Industrie: Ergebnisse verfügbar Im Forschungsprojekt „Green Logistics Target Costing“ liegen die ersten Zwischenergebnisse in Form einer Methode zur kundenorientierten Gestaltung „grüner“ Logistikprozesse vor. Die Methode ermöglicht es Unternehmen des Maschinenbaus und der chemischen Industrie die CO2-Emissionen der Logistik bereits in der Produktentwicklung zu berücksichtigen und die Logistikprozesse auf der Grundlage von Kosteninformationen auszugestalten. Die Anwendung der Methode wird durch ein Software-Tool und einen Leitfaden unterstützt. Beides kann zur Validierung kostenfrei bezogen werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.green-logistics.org und unter http://www.ipri-institute.com. „Grüne“ Logistik ist ein derzeit viel diskutiertes Thema. Das anwendungsorientierte Forschungsprojekt „Green Logistics
Bertelsmannstiftung: 84% in Deutschland und 88% in Österreich befürworten die Einleitung der Energiewende mit Vorbildfunktion Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 21. August 201121. August 2011 Die Mehrheit der Bundesbürger wünschen für eine stärkere Rolle Deutschlands bei der Regulierung des Finanzmarktes und im Umweltschutz. Neun von zehn Befragten können sich einen Alleingang der deutschen Politik vorstellen, falls Einigungen auf internationaler Ebene nicht gelingen. Das gleiche Vorgehen halten sie auch für notwendig, wenn es um klimaschädliche Emissionen und den Verbrauch natürlicher Ressourcen geht. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Diese Frage berührt verschiedene Ereignisse der jüngsten Zeit: Einerseits die Entscheidung der Bundesregierung in Deutschland, die Katastrophe um Fukushima zum Anlass für einen nationalen Alleingang beim Ausstieg aus dem Atomstrom und zur