Innovation im Achental: Holzvergasungsanlage mit effizienter Heatpipe-Technologie geht in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 14. März 201214. März 2012 Der moderne Holzvergaser ermöglicht die Energiegewinnung aus biogenen Abfallstoffen und ist damit beispielhaft für eine dezentrale ökologische und zugleich wirtschaftliche Energieversorgung in ländlichen Regionen. Grassau - Das Achental im südlichen Oberbayern präsentiert ein neues Wahrzeichen für die effiziente Nutzung von Bioenergie auf dem Gelände des Biomassehofs in Grassau: eine Vergasungsanlage, die sich mit Biokraftstoffen der zweiten Generation wie Landschaftspflegeholz und Reststoffen aus der Forstwirtschaft selbst in einer kleinen Anlage wirtschaftlich betreiben lässt. Die beachtliche Leistung des Wirbelschichtvergasers von 380 kW Strom und 630 kW Wärmeenergie mit einem Wirkungsgrad von insgesamt 80 Prozent konnte bislang nur im Betrieb von Großanlagen erreicht werden. Doch dank des
Forschungsverbund „Solar Biofuels Ruhr“ gegründet Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 14. März 2012 Auf dem Weg zu Biokraftstoffen der Zukunft hat sich der Forschungs- und Interessenverbund "Solar Biofuels Ruhr" (SBR) gegründet, um das in der Region vorhandene Potenzial besser zu nutzen und das Ruhrgebiet im Wettbewerb zu positionieren. Sechs Lehrstühle und Arbeitsgruppen der RUB aus Biologie, Chemie und Maschinenbau sind maßgeblich an dem Verbund beteiligt. Nanomaschinen an der Ruhr Im Brennpunkt stehen natürliche "Nanomaschinen" wie Algen oder Cyanobakterien, die zum Beispiel mit Sonnenlicht moderne Biokraftstoffe herstellen sollen – die Spanne reicht vom Biowasserstoff bis hin zur teils lebenden, teils künstlichen elektrischen "Biobatterie". "Im Ruhrgebiet gibt es bereits ein vielfältiges Know-how in Forschung und Entwicklung rund um
EU-Bericht zu Biokraftstoffen und Landnutzungsänderungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 2. März 2012 Der im Oktober 2011 veröffentlichte Bericht des International Food Policy Research Institute (IFPRI) sollte der EU-Kommission eine Abschätzung der Folgen von Landnutzungsänderungen durch die europäische Biokraftstoffpolitik liefern. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) stellte nach Analyse des verwendeten Modells MIRAGE-BioF fest, dass es für die Prognose von Treibhausgasemissionen aus Landnutzungsänderungen untauglich ist. Zu der kontrovers geführten Diskussion über indirekte Landnutzungsänderungen (auch iLUC für „indirect Land Use Change“) in Verbindung mit Biokraftstoffen erklärt Dietrich Klein, Geschäftsführer des BDBe: „Auf direkt wirkende staatliche Schutzmaßnahmen in den betroffenen Regionen kann nicht verzichtet werden. Ein Einbezug von iLUC-Werten in die Treibhausgasbilanzierung von Biokraftstoffen wäre wegen der
EU-Kommission: Energiepolitik nach 2020 Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 10. Februar 20129. Februar 2012 Die EU-Kommission will den Rahmen für die Energiepolitik nach 2020 Ende nächsten Jahres aufstellen, um Investoren mehr Planungssicherheit zu geben. Dies sagte laut Informationsdienst ENDS Daily EU-Kommissar Oettinger auf einer Konferenz am Dienstag. Die Politik werde auf dem Energiefahrplan 2050 aufbauen und klare Zwischenziele - und im besten Fall verbindliche Ziele für 2030 setzen, so Oettinger. Er warnte davor, dass Europa weit davon entfernt sei, die langfristigen Klimaziele zu erreichen, und dass alle Optionen, auch CO2-Abscheidung und -Speicherung sowie Atomenergie in Erwägung gezogen werden müssten. Eine Einschränkung sieht Oettinger bei Biokraftstoffen, diese müssten erst nachhaltiger werden, bevor sie eine größere Rolle spielen
Biokraftstoffe bleiben wichtigste alternative Energiequelle im Verkehrssektor Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 18. Januar 2012 Biokraftstoffe bleiben wichtigste alternative Energiequelle im Verkehrssektor Berlin, 18. Januar 2012. Biokraftstoffe sind in Deutschland der wichtigste Absatzmarkt für heimische Pflanzenöle, 2011 wurden rund 2,4 Mio. Tonnen pflanzliche Öle in Form von Biodiesel getankt. Im Rahmen der Energiewende sind Pflanzenöle eine der maßgeblichen erneuerbaren Energiequellen. Eine zunehmende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ist umso dringlicher, da die Umwelt- und Klimaauswirkungen der Erdölförderung immer gravierender werden. Biodiesel aus Raps trägt außerdem zu einer diversifizierten Fruchtfolge und damit zum Erhalt des Ackerbodens und der ökologischen Vielfalt bei: Raps kann anders als andere Energiepflanzen nur alle drei Jahre auf demselben Feld angebaut werden. Gleichzeitig speichert