Werbung VKU zu Windenergie auf See: Mehr Strom statt mehr Gigawatt auf dem Papier Finanzierungen Offshore Windenergie Windparks 3. November 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) fordert, das Ausbauziel für Windenergie auf See zu überprüfen. (WK-intern) – Statt der gesetzlich vorgesehenen 70 Gigawatt bis 2045 spricht sich der VKU für 50 Gigawatt aus. Anlässlich einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags zur Reform des Windenergie-auf-See-Gesetzes verweist der VKU auf die gegenseitige Abschattung der Windparks. „Stehen die Anlagen zu dicht, nehmen sie sich gegenseitig den Wind weg, und die Stromerträge sinken. Gleichzeitig steigen die Kosten für Offshore-Netzanbindungen und den Ausbau der Übertragungsnetze an Land. Diese Kosten tragen am Ende Unternehmen und Haushalte über ihre Stromrechnung“, sagt ein VKU-Sprecher. Entscheidend sei nicht die installierte Leistung auf dem Papier, sondern wie viel Strom tatsächlich erzeugt wird, so der VKU-Sprecher: „Mehr Gigawatt bedeuten nicht automatisch mehr bezahlbaren Strom für Haushalte und Unternehmen. Die Energiewende braucht einen effizienten Ausbau, der Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt.“ Kommunale Unternehmen investieren massiv in die Modernisierung der Energieinfrastruktur und tragen Verantwortung für eine sichere und bezahlbare Versorgung. Der VKU fordert, dass sich der Ausbau der Offshore-Windenergie stärker an den tatsächlich erzielbaren Stromerträgen und den entstehenden Systemkosten orientiert. Damit sich Investitionen in Offshore-Windenergie, Netzanbindungen auf See und den erforderlichen Netzausbau an Land tragen, müssen Offshore-Anlagen hohe Stromerträge erzielen. Der Verband unterstützt die geplante Öffnung für Projekte in den Gewässern europäischer Partnerländer. Dadurch können Flächen mit günstigeren Windbedingungen erschlossen und höhere Stromerträge bei geringeren Gesamtkosten erzielt werden. „Wir wollen mehr Offshore-Windenergie, aber keine Zielzahl um jeden Preis“, so der VKU-Sprecher. „Für eine erfolgreiche Energiewende kommt es darauf an, die vorhandenen Flächen möglichst effizient zu nutzen und dort zu investieren, wo der größte energiewirtschaftliche Nutzen entsteht.“ Außerdem fordert der VKU kleinere Ausschreibungsflächen mit höchstens einem Gigawatt Netzanschlusskapazität. Zudem soll ein Bieter pro Jahr nur eine Fläche erhalten. „Offshore-Wind darf kein Markt für wenige große Anbieter sein“, so der VKU-Sprecher. „Mehr Wettbewerb senkt Risiken, stärkt die Umsetzungswahrscheinlichkeit von Projekten und hilft, die Kosten des Ausbaus zu begrenzen. Davon profitieren am Ende Verbraucher, Unternehmen und der Wirtschaftsstandort Deutschland.“ PM: VKU VKU zu Windenergie auf See: Mehr Strom statt mehr Gigawatt auf dem Papier – Offshore Transporte / Foto: HB Weitere Beiträge:Der 4-Kanal-Vibrationsdatenlogger für präzise MessungenPrysmian Group erhält ersten Auftrag zur Lieferung der Intermediate Cables für das Offshore-Projekt ...FWT unterzeichnet neuen Servicevertrag über 57,5 MW