Werbung Banken warnen vor wachsenden Finanzierungsrisiken für Windenergie Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. September 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels In einem Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie die Bundesnetzagentur fordern die im Bundesverband WindEnergie (BWE) organisierten Banken verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Die Banken sehen die Unzuverlässigkeit der Politik in der Finanzierung von Windkraftanlagen bzw, Windparks und reagieren (WK-intern) – Die den Ausbau der Windenergie finanzierenden Finanzinstitute warnen eindringlich vor den Folgen der aktuellen Gesetzentwürfe zu EEG und Netzanschlusspaket für die Finanzierbarkeit der Energiewende. Die geplanten Änderungen beim EEG, beim Netzanschluss aber auch bei den Netzentgelten können die Planungs- und Finanzierungssicherheit erheblich beeinträchtigen. Durch Einpreisung von Risiken drohen die Anforderungen an Eigenkapital und die Kosten für Fremdkapital deutlich zu steigen, was die Energiewende insgesamt verteuert. Die kumulative Wirkung aus Änderungen am Referenzertragsmodell, Redispatch-Vorbehalt und Wirkleistungsbegrenzung sowie zusätzlichen Kostenrisiken kann einen Abbruch bei Zubau herbeiführen, weil sich Projekte verteuern, verzögern, verkleinern oder gar nicht mehr umgesetzt werden. „Die Warnungen der Finanzierer sind ein deutliches Signal an die Politik: Wer Investitionen in Deutschland will, muss auch ihre Finanzierung sichern“, so BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek. „Bauprojekte in der Windenergie brauchen über Jahrzehnte hinweg verlässliche und kalkulierbare Rahmenbedingungen. Neue, nicht ausreichend abschätzbare Erlös- und Kostenrisiken gefährden genau diese Grundlage.“ Besonders kritisch bewerten die Finanzinstitute rückwirkende Eingriffe in bereits genehmigte, bezuschlagte und finanzierte Projekte. Sie fordern deshalb ausreichend lange Übergangsfristen, wirksamen Vertrauensschutz sowie kalkulierbare Kostenobergrenzen. Der BWE unterstützt diese Forderungen und appelliert an das Bundeswirtschaftsministerium und den Gesetzgeber, die verschiedenen Instrumente im weiteren Verfahren aufeinander abzustimmen, um die Finanzierungssicherheit für den Ausbau der Windenergie zu gewährleisten. Weitere Informationen: Brief des Finanziererbeirats PM: Bundesverband WindEnergie e. V. Banken warnen vor wachsenden Finanzierungsrisiken für Windenergie / Foto: HB Weitere Beiträge:Verwaltungsgericht Arnsberg entscheidet: Keine weiteren Windenergieanlagen in der Isenburg bei HammStarker Auftragseingang: Vestas erhöht die Erwartungen für den freien Cashflow für 2018 auf rd. 400 ...enercity baut Nordex-Windpark im Mühlenkreis in NRW
In einem Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie die Bundesnetzagentur fordern die im Bundesverband WindEnergie (BWE) organisierten Banken verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Die Banken sehen die Unzuverlässigkeit der Politik in der Finanzierung von Windkraftanlagen bzw, Windparks und reagieren (WK-intern) – Die den Ausbau der Windenergie finanzierenden Finanzinstitute warnen eindringlich vor den Folgen der aktuellen Gesetzentwürfe zu EEG und Netzanschlusspaket für die Finanzierbarkeit der Energiewende. Die geplanten Änderungen beim EEG, beim Netzanschluss aber auch bei den Netzentgelten können die Planungs- und Finanzierungssicherheit erheblich beeinträchtigen. Durch Einpreisung von Risiken drohen die Anforderungen an Eigenkapital und die Kosten für Fremdkapital deutlich zu steigen, was die Energiewende insgesamt verteuert. Die kumulative Wirkung aus Änderungen am Referenzertragsmodell, Redispatch-Vorbehalt und Wirkleistungsbegrenzung sowie zusätzlichen Kostenrisiken kann einen Abbruch bei Zubau herbeiführen, weil sich Projekte verteuern, verzögern, verkleinern oder gar nicht mehr umgesetzt werden. „Die Warnungen der Finanzierer sind ein deutliches Signal an die Politik: Wer Investitionen in Deutschland will, muss auch ihre Finanzierung sichern“, so BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek. „Bauprojekte in der Windenergie brauchen über Jahrzehnte hinweg verlässliche und kalkulierbare Rahmenbedingungen. Neue, nicht ausreichend abschätzbare Erlös- und Kostenrisiken gefährden genau diese Grundlage.“ Besonders kritisch bewerten die Finanzinstitute rückwirkende Eingriffe in bereits genehmigte, bezuschlagte und finanzierte Projekte. Sie fordern deshalb ausreichend lange Übergangsfristen, wirksamen Vertrauensschutz sowie kalkulierbare Kostenobergrenzen. Der BWE unterstützt diese Forderungen und appelliert an das Bundeswirtschaftsministerium und den Gesetzgeber, die verschiedenen Instrumente im weiteren Verfahren aufeinander abzustimmen, um die Finanzierungssicherheit für den Ausbau der Windenergie zu gewährleisten. Weitere Informationen: Brief des Finanziererbeirats PM: Bundesverband WindEnergie e. V. Banken warnen vor wachsenden Finanzierungsrisiken für Windenergie / Foto: HB