Werbung Windkraft an Rhein, Main und Saar: Resiliente und kosteneffiziente Industriestrom-Versorgung Veranstaltungen Windenergie 4. September 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – Wie kann eine industriestarke Region mit günstigem, verlässlichem und erneuerbarem Strom versorgt werden? Diese Frage steht im Zentrum des diesjährigen Windbranchentags Rhein/Main/Saar in Ingelheim. Rund 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und der Erneuerbaren-Branche diskutieren über die energiepolitischen Rahmenbedingungen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts an Rhein, Main und Saar. Die zentrale Botschaft der Branche: Die Windenergie steht bereit, noch mehr Verantwortung für die Stromversorgung der Industrie und der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Region zu übernehmen. Dafür braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und die richtige Infrastruktur, damit das enorme Potenzial der Windenergie voll ausgeschöpft werden kann. Über die jetzt notwendigen Schritte sprechen der saarländische Wirtschafts- und Energieminister Jürgen Barke, BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm und weitere Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter auf der Podiumsdiskussion des Branchentags. Im Fokus stehen die Pläne der Bundesregierung für EEG und Netzanschlusspaket. Sie drohen, erhebliche neue Hürden für Investitionen in Windenergieprojekte zu schaffen und den Ausbau dramatisch zu verlangsamen. „Eine starke Industrieregion braucht verlässlichen und bezahlbaren Strom. Windenergie leistet dazu einen unverzichtbaren Beitrag. Damit diese Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann, muss der bundesgesetzliche Rahmen stimmen. Wir erleben jetzt allerdings konträr zu Koalitionsvertrag und Klimaschutzplan stehende Gesetzentwürfe, die Planungssicherheit und Investitionen gefährden. Es braucht den Zubau bei Wind und PV, den Ausbau und die Digitalisierung der Stromnetze sowie stärkere marktwirtschaftliche Instrumente wie PPAs und Direktbelieferung“, erklärt BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm. Bei der Korrektur der Pläne der Bundesregierung kommt den Ländern nun eine zentrale Rolle zu. Gerade industrie- und innovationsstarke Regionen wie Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland müssen darauf drängen, dass die Ausbauziele auch tatsächlich erreichbar bleiben und zusätzliche erneuerbare Stromerzeugung dem Wirtschaftsstandort Rückenwind gibt. So stärkt die Landespolitik Wettbewerbsfähigkeit, regionale Wertschöpfung, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz. Die Anmeldung zum Branchentag ist unter diesem Link möglich: https://ee-hub.de/veranstaltungen/kongress-branchentag/windbranchentag-rheinmainsaar-09-2026 Grafik: BWE Weitere Beiträge:Ramine Eskandari: Das Stromnetz muss mit dem Windkraftausbau schritthaltenWeltweit erster Wind-Lidar für 21–200 m mit IEC-Klassifizierung für ZX 300 egreenValue geht neue Wege?