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Stehen E-Mobilisten auf der Fahrt in den Sommerurlaub GENÜGEND LADEPUNKTE zur Verfügung?

Ladesäule für Elektroautos / Foto: HB
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BDEW-Zahlencheck: 204.078 öffentliche Ladepunkte

(WK-intern) – Aktuell sind 204.078 öffentlich zugängliche c im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur verzeichnet – davon sind rund 26 % Schnelllader.

Im Juni 2025 waren es noch rund 177.100 Ladepunkte – ein Zuwachs von 16 % innerhalb eines Jahres.

Insbesondere der Ausbau von Ultraschnellladern ab 150 kW hat stark zugenommen. Damit übererfüllt Deutschland die EU-Anforderungen zum Ausbau des Ladeangebots um ein Vielfaches. Praktisch bedeutet das für E-Mobilisten, dass Sie den nächsten Ladepunkt in der Regel in durchschnittlich 5 Minuten Fahrzeit erreichen.

Der Großteil der Ladepunkte wird von Unternehmen der Energiewirtschaft bereitgestellt. Sie treiben den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran. Mehr als 80 % der Ladepunkte werden von BDEW-Mitgliedsunternehmen betrieben. Weitere Marktakteure sind zum Beispiel Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkte und Hotels.

Auch die Anzahl der E-Autos nimmt deutlich zu: 2025 wurden mehr als 545.000 E-Pkw neu zugelassen. Das entspricht 19,1 % aller Neuzulassungen. Zum 1. Januar 2026 waren damit erstmals mehr als zwei Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen. Der Zuwachs könnte 2026 noch stärker ausfallen. Im ersten Halbjahr 2026 waren 24,8 % (368.000) aller neu zugelassenen Pkw E-Autos. Eng wird es an den Ladesäulen trotzdem nicht, denn die durchschnittliche Auslastung öffentlicher Ladepunkte liegt weiterhin bei nur rund 12 %.

Dazu Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Energie- und Ladebranche liefert: Seit Jahren investiert sie im Vertrauen auf stabile Rahmenbedingungen in den Ausbau des Ladeangebots und hat diese deutlich über den aktuellen Bedarf ausgebaut. Die über 200.000 öffentlichen Ladepunkte hierzulande sind ein sichtbares Zeichen. Für die Reise in den Sommerurlaub muss sich also niemand Sorgen über fehlende Ladepunkte machen.

Wichtig sind vielmehr Impulse auf der Nachfrageseite. Mit Blick auf einen stabilen Hochlauf für die Elektromobilität ist es daher notwendig, die     cin Richtung einer nachhaltigen, dauerhaften Rahmensetzung weiterzuentwickeln. Wir brauchen eine Elektromobilitätspolitik aus einem Guss, die konsequent auf Steuervorteile setzt. Unsere Nachbarländer haben vorgemacht, dass sich dieses Instrument bewährt hat.

Grundsätzlich braucht es eine zielgerichtete und vorausschauende Elektromobilitätsstrategie. Die Aufweichung der Flottengrenzwertregulierung etwa steht dem entgegen. Die Bundesregierung muss sich daher in den Verhandlungen um das EU-Automobilpaket für eine faire Paketlösung für die Elektromobilität einsetzen.“

PM: BDEW

Ladesäule für Elektroautos / Foto: HB








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