Werbung Halbjahresbericht der Preistransparenzplattform Fernwärme Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 22. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – Die Marktabdeckung wächst weiter und die Preise bleiben stabil Die Preistransparenzplattform Fernwärme von AGFW, BDEW und VKU hat sich als zentrales Informationsangebot für den Fernwärmemarkt etabliert. Das zeigt der aktuelle Halbjahresbericht zum Stichtag 1. April 2026. Mit inzwischen mehr als 710 erfassten Wärmenetzen deckt die Plattform mehr als die Hälfte des deutschen Fernwärmeabsatzes ab und repräsentiert knapp 27.000 Kilometer Fernwärmenetz. Seit dem Start der Plattform wurden 158 weitere Teilnetze aufgenommen. Die Preistransparenzplattform schafft Transparenz über Fernwärmepreise und deren Entwicklung sowie über die Dekarbonisierung der Wärmenetze. Sie wird gemeinsam von AGFW, BDEW und VKU betrieben und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der wachsenden Marktabdeckung liefert sie eine immer belastbarere Datengrundlage für Verbraucher, Unternehmen sowie Politik. Die aktuellen Daten zeigen, dass Fernwärme im Vergleich zu anderen Heizenergieträgern wie Heizöl oder Erdgas deutlich weniger anfällig für kurzfristige Preisschwankungen ist. Ein wesentlicher Grund dafür sind die planbaren Preisanpassungszyklen: Kostenentwicklungen kommen schrittweise bei dem Kunden an und werden dadurch geglättet. Auch das Preisniveau bleibt insgesamt stabil: Der überwiegende Teil der Fernwärmekundinnen und -kunden profitiert von einem Bruttopreis von rund 16 Cent pro Kilowattstunde. Deutliche Preisabweichungen nach oben oder unten bleiben die Ausnahme. Gleichzeitig dokumentiert die Plattform die Fortschritte bei der Dekarbonisierung der Fernwärme. Bereits 29 Prozent der gesamten Wärmeerzeugung erfolgen klimafreundlich. 314 der 710 gemeldeten Teilnetze erfüllen bereits heute mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent klimafreundlicher Wärme die für bestehende Netze geltenden gesetzlichen Anforderungen für das Jahr 2030. „Der aktuelle Bericht der Preistransparenzplattform zeigt: Die Fernwärmebranche liefert. Sie investiert in den Ausbau und die Dekarbonisierung der Wärmenetze und sorgt gleichzeitig für Preisstabilität. Jetzt ist die Politik am Zug. Mit dem Wärmenetzpaket müssen zügig die notwendigen rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Transformation der Wärmenetze weiter Fahrt aufnehmen kann“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Wärmenetze sind ein zentraler Baustein für das Gelingen der Wärmewende. Sie können Millionen Haushalte, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen künftig klimaneutral mit Wärme versorgen. Dafür brauchen die Unternehmen verlässliche Investitionsbedingungen und einen Rechtsrahmen, der die Transformation in der Praxis ermöglicht. Von entscheidender Bedeutung ist zudem, dass das beschlossene Gebäudemodernisierungsgesetz eng mit der kommunalen Wärmeplanung und der Gasnetztransformation verzahnt wird. Die kommunale Wärmeplanung muss ihre Steuerungswirkung weiter entfalten. Die Wahlfreiheit des Einzelnen bei Heizungslösungen sollte mit den zentralen Infrastrukturentscheidungen vor Ort in Einklang stehen. Technologieoffenheit bei Heizungen darf nicht dazu führen, dass zentrale Infrastrukturentscheidungen unterlaufen werden. Lokal konkurrierende, ineffiziente und kostspielige Mehrfachinfrastrukturen müssen vermieden werden.“ Über die Preistransparenzplattform Fernwärme Die Preistransparenzplattform Fernwärme ist eine gemeinsame Initiative von AGFW, BDEW und VKU. Sie ermöglicht Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie der Wohnungswirtschaft einen transparenten Überblick über Fernwärmepreise, Preisentwicklungen und die Struktur der Wärmeerzeugung in Deutschland. Den aktuellen Bericht der Preistransparenzplattform Fernwärme finden Sie hier. Foto: Gemini WK KI Weitere Beiträge:Niedertemperatur-Verteilung sind ideal bei Wärmepumpen, Geothermie- und Solarthermie-AnlagenMinister*in Lauterbachs Gesetzgebung verursacht ein versorgungsmedizinisches TrümmerfeldDeutschen Bank Fondsgesellschaft DWS fehlen Mindeststandards beim Klimaschutz und täuscht Verbrauche...