Werbung Amprion passt Fertigstellungstermin für Offshore-Netzanbindungssystem BalWin1 an Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Amprion hat den voraussichtlichen Fertigstellungstermin des Offshore-Netzanbindungssystems BalWin1 in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur um ein Jahr verschoben. (WK-intern) – Gründe sind zusätzliche Aufwände bei der Designentwicklung und Fertigung der Offshore-Konverterplattform sowie herausfordernde Baugrundbedingungen am Onshore-Konverterstandort. Das neue Datum entspricht dem ursprünglich vorgesehenen Zieljahr 2031. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur den voraussichtlichen Fertigstellungstermin für das Offshore-Netzanbindungssystem BalWin1 angepasst. Statt wie bisher geplant am 16. September 2030 soll BalWin1 nun zum 15. September 2031 in Betrieb gehen. Die Bundesnetzagentur hat den entsprechenden Antrag von Amprion auf der Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes (§ 17 d Abs. 2 EnWG) genehmigt. Auch der Betreiber des betroffenen Offshore-Windparks Windbostel Ost hat den Antrag unterstützt. Hintergrund der Verschiebung sind die Designentwicklung der Offshore-Konverterplattform und sich daraus ergebende Mehraufwände bei der Fertigung sowie herausfordernde Baugrundbedingungen am Standort der Onshore-Konverterstation. Beide Faktoren führen zu einem zusätzlichen Zeitbedarf im Projektablauf, der sich nicht kompensieren lässt. Auf die Arbeiten der anderen Gewerke, z. B. die Umsetzung der Kabeltrasse an Land, hat die Verschiebung keine Auswirkungen. BalWin1 weiterhin im ursprünglich vorgesehenen Zeitplan Das neue Fertigstellungsdatum entspricht dem ursprünglich bei Projektstart vorgesehenen Zieljahr 2031. Im Zuge der Novellierung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) und der Anhebung der Offshore-Ausbauziele für 2030 war das angestrebte Fertigstellungsdatum seinerzeit im laufenden Projekt um zwei Jahre vorgezogen worden. Mit der nun vorgenommenen Anpassung kehrt BalWin1 terminlich zum ursprünglich geplanten Realisierungskorridor zurück. Die Verschiebung des Fertigstellungstermins erfolgte in enger Abstimmung mit Windbostel Ost, die den anzubindenden Offshore-Windpark plant und errichtet. Ziel ist eine verlässliche Koordination der Zeitpläne von Netzanschluss und Erzeugungsanlagen, um eine geordnete Inbetriebnahme sicherzustellen. Auch das Schwesterprojekt BalWin2 ist von der neuen Planung betroffen. Das Konsortium aus Dragados Offshore und Siemens Energy baut sowohl die Konverterstationen für BalWin1 als auch für BalWin2. Der angepasste Zeitplan für BalWin1 hat daher auch sukzessive Auswirkungen auf die Terminplanung von BalWin2. Sobald der neue Zeitplan belastbar ist, wird Amprion eine Verschiebung des voraussichtlichen Fertigstellungsdatums für BalWin2 beantragen. Die Offshore-Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2 Die beiden geplanten Offshore-Netzanbindungssysteme BalWin1 und BalWin2 verbinden Windparks in der Nordsee mit dem Übertragungsnetz an Land. Sie werden sowohl auf der Land- als auch auf der Seeseite größtenteils parallel zueinander installiert. Beide Projekte können jeweils eine Leistung von 2.000 Megawatt übertragen. Das entspricht zusammen dem Bedarf von etwa 4 Millionen Menschen. Von den Nordsee-Windparks aus verlaufen die Kabel zunächst etwa 155 bzw. 165 Kilometer auf See. Sie unterqueren die Insel Norderney und erreichen im Bereich Hilgenriedersiel die Küste. Auf dem landseitigen Teil von BalWin1 und BalWin2 werden etwa 205 bzw. 215 Kilometer Erdkabel verlegt. Um zu ihren jeweiligen Netzverknüpfungspunkten in Wehrendorf (BalWin1) und Westerkappeln (BalWin2) zu gelangen, werden sich die Vorhaben auf dem letzten Teil der Strecke trennen. Amprion verbindet Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstreckt sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist es Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes. PM: Amprion GmbH PB: Amprion Hauptverwaltung Weitere Beiträge:Auf dem Hunsrücker Windweg durch die Welt der Windkraft wandernBASF entwickelt Masterflow 9800 für die Gründung von Offshore-WindturbinenPreisverleihung: RWE wird ‚Energy Company of the Year‘