Werbung Wichtigem Signal müssen rasch konkrete Gesetze folgen Finanzierungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Der Bundesverband WindEnergie (BWE) begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Digitalisierung und Beschleunigung des Verteilnetzausbaus. (WK-intern) – BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek erklärt: „Der Wille für einen Aufbruch ist sichtbar. Die Bundesregierung hat erkannt, dass leistungsfähige und intelligente Stromnetze die Voraussetzung für ein bezahlbares, resilientes und klimaneutrales Energiesystem sind. Nach diesem wichtigen Signal müssen die angekündigten Maßnahmen nun allerdings zügig gesetzlich verankert werden.“ Sie fordert die Bundesregierung auf, kurzfristig ein praxistaugliches EEG sowie während der Sommerpause ambitionierte Gesetze für Verteilnetze und Netzanschlüsse vorzulegen. Diese Energiegesetze müssen im September rasch im Parlament beraten werden. Ausdrücklich lobt Heidebroek die angekündigte Digitalisierung der Verteilnetze, den beschleunigten Smart-Meter-Rollout sowie den Abbau bürokratischer Hürden: „Eine verlässliche Datengrundlage, digitale Netzsteuerung und schnellere Genehmigungen ermöglichen einen effizienteren Netzbetrieb und beschleunigen Netzanschlüsse. So können die Systemkosten erheblich gesenkt werden. Davon profitieren Windenergie, Industrie und Verbraucher gleichermaßen.“ Neben der konsequenten Umsetzung der vereinbarten Leitlinien sind zudem praxistaugliche Regelungen für marktwirtschaftliche Instrumente wie Direktbelieferung und Power-Purchase-Agreements, ein beschleunigter Ausbau der Speicherkapazitäten sowie der konsequente Abbau regulatorischer Hemmnisse nötig. „Der Ausbau der Windenergie bringt Deutschland entscheidend voran, wenn Netze, Speicher und Digitalisierung Schritt halten. Mit ihren Beschlüssen macht die Koalition einen wichtigen Schritt, um Deutschlands Energieversorgung unabhängiger, widerstandsfähiger und zukunftsfest aufzustellen. Doch die Zeit drängt. Die Bundesregierung muss das neue Momentum nutzen und zügig konkrete Maßnahmen ergreifen“, betont Heidebroek. PM: Bundesverband WindEnergie e. V. Weitere Beiträge:Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat im vergangenen Jahr alle wesentlichen Kennzahlen deutlich gest...ENERTRAG versorgt Rock Tech Konverters mit PV- und WindstromHornsdale wind farm wird Australiens größtes Windparkprojekt mit 315 MW