Werbung Windenergie-Ausschreibung: Niedersachsen bleibt Spitzenreiter Finanzierungen Windenergie Windparks 26. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Jetzt braucht es politische Verlässlichkeit (WK-intern) – Die von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin am 1. Mai 2026 unterstreichen die führende Rolle Niedersachsens beim Ausbau der Windenergie. Mit 70 Zuschlägen und einer bezuschlagten Leistung von 628 Megawatt entfällt erneut das größte Zuschlagsvolumen auf Projekte in Niedersachsen. Niedersachsen bleibt Motor der Energiewende Auch bundesweit zeigt sich die hohe Dynamik der Branche. Die Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet: Dem ausgeschriebenen Volumen von 2.495 Megawatt standen 628 Gebote mit insgesamt 6.409 Megawatt gegenüber. Bezuschlagt wurden schließlich 270 Gebote mit einer Gesamtleistung von 2.499 Megawatt. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die Branche liefern will und liefern kann. Niedersachsen ist erneut Spitzenreiter und bestätigt damit seine Schlüsselrolle für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung. Das ist ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort und für die Energiewende insgesamt“, erklärt Bärbel Heidebroek, Vorsitzende des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE Niedersachsen/Bremen). Politik unter Handlungsdruck: Genehmigte Projekte nicht ausbremsen Aus Sicht des LEE Niedersachsen/Bremen verdeutlicht die erneut starke Überzeichnung, dass inzwischen zahlreiche genehmigte Projekte auf ihre Umsetzung warten. Um einen Investitionsstau zu vermeiden, muss die Bundespolitik jetzt schnell die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. „Die Projektpipeline ist gut gefüllt. Jetzt kommt es darauf an, dass die Politik die passenden Rahmenbedingungen schafft, damit aus genehmigten Projekten auch tatsächlich neue Windenergieanlagen werden. Jede weitere Verzögerung erhöht die Unsicherheit und gefährdet Investitionen“, so Heidebroek. Der LEE Niedersachsen/Bremen fordert die Bundesregierung deshalb auf, die angekündigte Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zügig auf den Weg zu bringen, um der Branche endlich Klarheit darüber zu verschaffen, wie die ab 2027 geltenden Ausschreibungen ausgestaltet werden sollen. Gleichzeitig muss das zusätzlich angekündigte Ausschreibungsvolumen von 12 Gigawatt kurzfristig bereitgestellt werden, um den bestehenden Umsetzungsstau abzubauen. Netzpaket darf Investitionssicherheit nicht gefährden Neben der EEG-Reform sorgt auch das angekündigte Netzpaket weiterhin für erhebliche Unsicherheit in der Branche. Insbesondere der diskutierte Redispatch-Vorbehalt würde die Planungs- und Investitionssicherheit zahlreicher Windenergieprojekte stark gefährden. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien darf nicht durch neue Unsicherheiten beim Netzanschluss ausgebremst werden. Statt zusätzlicher Bürokratie brauchen wir schnellere Verfahren, mehr Digitalisierung und eine bessere Verknüpfung von Erzeugung und Verbrauch vor Ort. Nur so gelingt die notwendige Systemintegration, ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu gefährden“, betont Heidebroek. Der LEE Niedersachsen/Bremen hat hierzu bereits konkrete Vorschläge vorgelegt, die darauf abzielen, den notwendigen Netzausbau weiter voranzutreiben und gleichzeitig die Investitionssicherheit für Erneuerbare Energien zu gewährleisten und Genehmigungen möglichst zügig umzusetzen. PM: Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen|Bremen e.V. PB: Windenergie-Ausschreibung: Niedersachsen bleibt Spitzenreiter / ©: LEE Niedersachsen/Bremen Weitere Beiträge:Vestas baut ihre Marktführerschaft in Polen weiter auf 1GW Leistung ausSiemens erhält 1.050 MW Auftrag für Windkraftanlagen aus USAExportkredit: KfW IPEX-Bank finanziert ersten polnischen Offshore Windpark, Hermes bürgt