Werbung Forschungsschiffs Nautilus kartiert Meeresboden im Zentralpazifik Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 12. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels KONGSBERG beschleunigt die Entwicklung der Meeresbodenkartierung durch eine Expedition des Ocean Exploration Trust an Bord des Forschungsschiffs Nautilus (WK-intern) – KONGSBERG und der Ocean Exploration Trust (OET) tauchen im Rahmen einer neuen Expedition in bisher unerreichte Tiefen vor, um riesige, bislang unerforschte Gebiete des Meeresbodens im Zentralpazifik zu kartieren. Während der Expedition „Pacific Mapping“ (NA178), die vom 10. bis 24. Juni stattfindet, setzt das OET-Forschungsschiff Nautilus erstmals das Fächerecholot EM 304 MKII von KONGSBERG ein. Drei Ingenieure von KONGSBERG sind während der gesamten 14 Tage an Bord der Nautilus präsent und nutzen die Mission als wichtige Testplattform unter Praxisbedingungen, um die Fächerecholot-Technologie weiterzuentwickeln und zur Anhebung der Standards in der weltweiten Gemeinschaft für Meeresbodenkartierung beizutragen. Kartierung des Unbekannten Obwohl die Ozeane mehr als 70 % der Erdoberfläche bedecken, sind weite Bereiche nach wie vor nicht hochauflösend kartiert. Besonders groß ist die Herausforderung in der Tiefsee, wo Zugangsmöglichkeiten, Kosten und technische Grenzen die Vermessungsarbeiten oft erschweren. Das EM 304 MKII wurde entwickelt, um genau diese Probleme gezielt anzugehen. Es ist für den Einsatz in voller Ozeantiefe ausgelegt und kombiniert eine große Fächerbreite mit konstant hoher Auflösung. Dies ermöglicht es den Vermessungsteams, größere Gebiete effizienter zu kartieren, ohne dabei Abstriche bei der Datenqualität machen zu müssen. Für den OET bedeutet dies einen bedeutenden Fortschritt bei den operativen Möglichkeiten, wie Derek Sowers, Mapping Manager beim Ocean Exploration Trust, erläutert: „Das EM 304 MKII ist für die Strukturen optimiert, die wir bevorzugt erforschen – etwa komplexe Canyons, Tiefseeberge, Rücken, Tiefseegräben, Spreizungszonen und Unterwasservulkane. Es ermöglicht uns, diese faszinierenden Formationen detailliert zu kartieren und sichtbar zu machen, und schafft so die ideale Grundlage für weitere Erkundungen mit unseren ROVs und anderen Systemen.“ Es wird erwartet, dass das System die Effizienz der Kartierung für den OET revolutioniert: Im Vergleich zur bisherigen Ausrüstung lässt sich die vermessbare Fläche effektiv verdoppeln, während gleichzeitig Zeit und Betriebskosten in abgelegenen Gebieten reduziert werden. Testumgebung unter Praxisbedingungen Die wissenschaftliche Expedition ist nicht nur von großer Bedeutung für die Forschung, sondern bietet KONGSBERG auch die einzigartige Gelegenheit, das EM 304 MKII unter anspruchsvollen Praxisbedingungen zu testen und zu optimieren. Durch den Einsatz an Bord der Nautilus liefert das System Live-Datensätze aus unterschiedlichsten Meeresbodenbereichen. Dies ermöglicht es den Ingenieuren, sowohl die Hardware-Leistung als auch die Software-Funktionalität zu optimieren. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in laufende Verbesserungen ein, von denen künftige Einsätze weltweit profitieren werden. Colleen Peters, Produktmanagerin für Kartierungssoftware bei KONGSBERG, erklärt: „Wir können zwar viele Konfigurationen im Labor und auf unseren Testschiffen simulieren, jedoch nicht die realen Bedingungen bei Vermessungen in der Tiefsee. Daher ist es unerlässlich, das System unter denselben Bedingungen zu testen, unter denen auch unsere Kunden arbeiten. So können wir sicherstellen, dass neue Funktionen wie vorgesehen funktionieren. Die ‚Nautilus‘ ist eine ideale Plattform für Systemtests, da sich das Team engagiert für die Weiterentwicklung neuer Technologien einsetzt. Zudem wird bei jeder Fahrt ein integriertes Praktikum im Bereich Kartierung angeboten; dies bietet uns die seltene Gelegenheit zu beobachten, wie Nutzer, die das System zum ersten Mal verwenden, mit der Software interagieren.“ Die Kraft der Partnerschaft Dieser Einsatz ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschungseinrichtungen und Fördermittelgebern; die Installation des Systems erfolgte im Rahmen einer umfassenden Modernisierung, die vom Office of Naval Research der US-Marine unterstützt wurde. Für KONGSBERG sind derartige Partnerschaften entscheidend, um Innovationen voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Organisationen wie OET ermöglicht es dem Unternehmen, Entwicklungszyklen zu verkürzen, die Leistungsfähigkeit unter Einsatzbedingungen zu validieren und einen Beitrag zum allgemeinen wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zu leisten. Colleen Peters, Produktmanagerin für Kartierungssoftware bei KONGSBERG, fasst zusammen: „Mit dem Wachstum der maritimen Wirtschaft steigt auch der Bedarf an zuverlässigen Daten über den Meeresboden. Die Kartierung des Meeresbodens unterstützt vielfältige Bereiche – von der Forschung und Umweltüberwachung bis hin zur Unterwasserinfrastruktur und einer fundierten politischen Entscheidungsfindung. Das EM304 MKII deckt diesen Bedarf durch seine Einsatzfähigkeit in der gesamten Meerestiefe, eine große Abdeckungsbreite und die Lieferung hochwertiger Daten. Wir freuen uns darauf, bei der ersten Kartierungsexpedition nach dem Upgrade an Bord der ‚Nautilus‘ und gemeinsam mit OET zu zeigen, was das System leisten kann.“ Den Nautilus-Livestream können Sie hier verfolgen: https://nautiluslive.org/ KONGSBERG and the Ocean Exploration Trust (OET) are set to dive deeper than ever before in a new expedition to map vast areas of previously unexplored seafloor in the Central Pacific. The Pacific Mapping (NA178) expedition, running 10–24 June, sees OET Exploration Vessel Nautilus deploying KONGSBERG’s EM 304 MKII multibeam echo sounder for the first time. Three KONGSBERG engineers will be embedded aboard Nautilus for the full 14 days, using the mission as a critical real-world testing platform for advancing multibeam technology and helping to raise standards across the global mapping community. Mapping the mystery Despite covering more than 70% of the planet, huge swathes of the ocean remain uncharted at high resolution. The challenge is particularly acute in deep ocean environments, where access, cost and technical limitations typically constrain survey efforts. The EM 304 MKII is designed to tackle these pain points head-on. Capable of operating at full ocean depth, it combines wide swath coverage with consistently high resolution, enabling survey teams to map larger areas more efficiently without compromising data quality. For OET, this translates into a significant step forward in capability, as explained by Derek Sowers, Mapping Manager, Ocean Exploration Trust: “The EM 304 MKII is optimised for features of interest we tend to explore, like complex canyons, seamounts, ridges, trenches, seafloor spreading centres, and subsea volcanoes. It allows us to map and reveal these amazing features in greater detail and sets us up for success for further exploration using our ROVs and other assets.” The system is expected to transform mapping efficiency for OET, effectively doubling the area that can be surveyed compared to previous equipment, while reducing both time and operational costs in remote environments. Real-world testbed While the scientific expedition is critically important, it also provides KONGSBERG with a unique opportunity to test and refine the EM304 MKII in demanding, real-world conditions. Operating onboard Nautilus, the system will generate live datasets across a range of seabed environments, allowing engineers to optimise both hardware performance and software functionality. These learnings will feed directly into ongoing improvements, benefiting future deployments worldwide. Colleen Peters, Product Manager Mapping Software, KONGSBERG, explains: “We can simulate many configurations in the lab and on our test vessels, but not the realities of deep-water surveying. That is why it is essential to test in the same conditions our customers work in, so we can confirm new features perform as intended. “Nautilus is an ideal platform for system testing because the team is committed to pushing new technology forward. It also runs an integrated mapping internship on every cruise, giving us a rare chance to see how first-time users interact with the software.” The power of partnership The deployment reflects a strong collaborative approach between industry, research organisations and funding bodies, with the system installed as part of a wider upgrade supported by the U.S. Navy’s Office of Naval Research. For KONGSBERG, partnerships such as this are central to driving innovation. Working alongside organisations like OET enables the company to accelerate development cycles, validate performance in operational settings and contribute to broader scientific and technological progress. Colleen Peters, Product Manager Mapping Software, KONGSBERG, concludes: “As ocean industries continue to expand, the need for reliable seabed data keeps growing. Seafloor mapping supports everything from research and environmental monitoring to subsea infrastructure and better-informed policies. The EM304 MKII helps meet that need with full-ocean-depth capability, broad coverage and high-quality data. We’re looking forward to showing what it can do onboard Nautilus with OET on its first mapping expedition since the upgrade.” You can follow the Nautilus livestream here https://nautiluslive.org/ About KONGSBERG KONGSBERG protects people and critical infrastructure – from deep sea to space. Through innovation, collaboration and determination, we develop technologies and solutions to serve the defence, security and surveillance markets. KONGSBERG also serves the ocean space with technology – from sensors to autonomous systems – to ensure sustainable management of marine resources, monitor climate change and critical infrastructure, and safeguard national security. www.kongsberg.com About the Ocean Exploration Trust The Ocean Exploration Trust was founded in 2007 by Dr. Robert Ballard to explore the ocean, seeking out multi-disciplinary discoveries while pushing the boundaries of STEAM education and technological innovation. Our international program is launched from aboard Exploration Vessel (E/V) Nautilus, offering live exploration to participants on shore and the public via live video, audio, and data feeds. Learn more about Ocean Exploration Trust. Ocean Exploration Trust explores the deep ocean and makes all data from E/V Nautilus expeditions freely and publicly available to anyone — researchers, governments, conservation organizations, and communities. We conduct our Pacific expeditions as guests in ocean regions with deep Indigenous and cultural histories, and we take seriously our responsibility to be transparent about our work and our partnerships. We are working to earn and maintain the trust of the communities in whose waters we operate. We welcome direct conversations and collaborative partnership inquiries at info@oet.org. The 2026 E/V Nautilus expeditions are sponsored by NOAA Ocean Exploration via the Ocean Exploration Cooperative Institute. OET program sponsors and partners for 2026 also include LeeWay Marine, the Office of Naval Research, Flying Fish, National Center for Education & the Economy, QPS, and the Phillip Stephenson Foundation. Learn more about our partners and sponsors. PM: KONGSBERG PB: Das Team von KONGSBERG am Kai in Honolulu vor der Expedition NA178 – Colleen Peters, Jørn Horvik und Knut Terje werden 14 Tage auf See verbringen, um das EM 304 MKII an Bord der E/V Nautilus zu testen. / The KONGSBERG team dockside in Honolulu ahead of the NA178 expedition – Colleen Peters, Jørn Horvik, and Knut Terje will spend 14 days at sea testing the EM 304 MKII aboard E/V Nautilus. Weitere Beiträge:UN-Klimakonferenz: Wünschenswert wäre schon der Erhalt der Instrumente des Kyoto-ProtokollsDeutsches Biomasseforschungszentrum diskutiert Zukunft der BioenergieMehr Lobby für Lebensgrundlage Boden