Werbung IG Metall fordert die Finanzierungsprobleme beim Stromnetzausbau zu lösen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Netzausbau sichern, Kostenexplosion vermeiden: Bundesregierung muss Finanzierungsfrage jetzt lösen Energieministerkonferenz zeigt ungelöstes Kostenproblem beim Netzausbau Ausbau der Erneuerbaren braucht Local-Content-Vorgaben Jürgen Kerner: „Wenn Steuergelder für die Energiewende eingesetzt werden, muss das auch hier bei uns Arbeitsplätze sichern.” (WK-intern) – Frankfurt am Main – Anlässlich der heute zu Ende gegangenen Energieministerkonferenz der Länder fordert die IG Metall die Bundesregierung auf, die Finanzierungsprobleme beim Stromnetzausbau umgehend zu lösen. „Ohne einen schnellen und verlässlichen Ausbau der Netze scheitert die Energiewende und es geraten tausende Industriearbeitsplätze in Gefahr“, warnt Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall. „Die Bundesregierung muss jetzt die Finanzierungsfrage lösen – sonst drohen Investitionsblockaden, steigende Kosten und Wettbewerbsnachteile für die Industrie. In der Folge verlieren wir nicht nur Arbeitsplätze in unserer Kernindustrie – wir verbauen uns auch Chancen für neue Jobs in Zukunftsfeldern.“ Auf der Energieministerkonferenz der Länder wurde erneut deutlich, dass der weitere Ausbau erneuerbarer Energien und der Netze zu den zentralen Konfliktpunkten zwischen Bund und Ländern gehört. Ländervertreter warnten davor, dass politische Unsicherheiten und Kostenfragen Investitionen ausbremsen und die Energiewende gefährden könnten. Die IG Metall mahnt deshalb eine verlässliche Finanzierung an: „Die Bundesregierung muss jetzt rasch für Klarheit sorgen und tragfähige Finanzierungsinstrumente vorlegen, die den Netzausbau beschleunigen und bezahlbar machen“, mahnt Kerner. „Nur so kann der Umbau der Energieversorgung gelingen und die industrielle Wertschöpfung in Deutschland gesichert werden.“ Ausbau der Erneuerbaren braucht Local-Content-Vorgaben Neben dem Netzausbau braucht es auch einen klaren Fahrplan beim Ausbau der Erneuerbaren. Die IG Metall unterstützt daher ausdrücklich den Beschluss der Energieministerkonferenz, wonach der Ausbau von Solar- und Windindustrie in Europa gestärkt und mehr Produktion zurück nach Europa geholt werden soll. Die Gewerkschaft fordert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung auf, den Industrial Accelerator Act in Brüssel nicht weiter auszubremsen und insbesondere Local-Content-Vorgaben klar zu unterstützen. „Wenn Steuergelder etwa für die Energiewende eingesetzt werden, muss das auch hier bei uns Arbeitsplätze sichern und schaffen“, so Kerner. „Alles andere kann man den Beschäftigten nicht erklären.“ PM: IG Metall PB: IG Metall fordert die Finanzierungsprobleme beim Stromnetzausbau zu lösen / ©: IG Metall Weitere Beiträge:Heizsysteme wie Pelletheizung oder Stückholzheizungen sind eine sinnvolle AlternativenWeiterbetrieb nach Auslaufen der EEG-Förderung? TÜV SÜD gibt einen ÜberblickBMWK: Erste Regelungen des neuen EEG 2023 treten in Kraft