Werbung BWE: Politik muss Windenergie die Fesseln lösen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 12. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Windenergie kann einen entscheidenden Beitrag leisten, um den deutschen Wirtschaftsstandort zu stärken und Energiekosten dauerhaft zu senken. (WK-intern) – BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek fordert die Bundesregierung auf, dafür mit dem EEG und dem Netzpaket mutig die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. „Der industrielle Mittelstand verlangt dringend nach sicherem, verlässlichem und kostengünstigem Strom. Als Windenergiebranche stehen wir bereit, noch mehr Verantwortung für Deutschlands Energiesicherheit zu übernehmen. Dafür muss die Bundesregierung mit den angekündigten Gesetzen konsequent die Voraussetzungen schaffen und den Erneuerbaren Energien einen unkomplizierten Marktzugang ermöglichen. Der bisher bekannte Entwurf der EEG-Novelle bleibt hier noch weit hinter den Erwartungen zurück. Es braucht rechtssichere und praxistaugliche Regelungen für Direktbelieferung, regionale Stromversorgung, Energy Sharing und PPAs“, erklärt Heidebroek. Zudem drängt die Windenergiebranche darauf, künftig vor dem Netzverknüpfungspunkt eigenständig mehr Verantwortung übernehmen zu können. Heidebroek betont: „Unser Ziel ist es, nachhaltig erzeugten Strom systemdienlich zu nutzen, auch wenn das Netz ausgelastet ist oder Stromüberschüsse entstehen. Wir können den Strom in Speichern, für die Elektrolyse oder für Power-to-Heat-Vorhaben nutzen, sobald diese endlich zugelassen werden. Dafür brauchen wir Rückenwind aus der Politik. Nach einer reichen Ernte käme schließlich niemand auf die Idee, Getreide wegzuwerfen, nur weil es nicht sofort verzehrt werden kann. Genau diesen pragmatischen Umgang brauchen wir auch bei sauberem Strom.“ Neben einer praxistauglichen EEG-Reform fordert Heidebroek deutliche Korrekturen am geplanten Netzpaket. Statt eines Redispatch-Vorbehalts, der den Ausbau der Erneuerbaren ausbremsen würde, müssen Investitionen in die Ertüchtigung der Netze von langjährigen Verfahren befreit werden. Bauanzeigeverfahren statt Baugenehmigungen müssen der neue Maßstab sein, wenn bestehende Trassen erneuert oder verstärkt werden. Zudem braucht es schnelle Digitalisierung und eine bessere Auslastung der vorhandenen Netze durch die Überbauung von Erzeugern und Verbrauchern am Netzverknüpfungspunkt. „Die Bundesregierung sollte uns mutig den Zugang zum Markt öffnen. Dann lassen sich die enormen Potenziale der Windenergie voll nutzen. Dies ist der entscheidende Baustein für ein leistungsfähiges, unabhängiges und resilientes Energiesystem“, so Heidebroek. PM: Bundesverband WindEnergie e. V. Politik muss Windenergie die Fesseln lösen / Foto: HB Weitere Beiträge:Stromausfall in der Niederspannungsverteilung: JEAN MÜLLER - Notstromeinspeisemodul passt ins SystemKNE-Videothek Naturschutz und Energiewende - startet heuteErneuerbarer Energien dämpfen jetzt schon den Preis an der Strombörse