Werbung Griechenland hat Mercator International Centre-Abkommen in Athen unterzeichnet Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie Technik 27. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Griechenland unterzeichnet Übereinkommen zur Gründung des Mercator International Centre for the Ocean und treibt damit die Entstehung einer neuen zwischenstaatlichen Organisation voran. (WK-intern) – Griechenland ist das dritte Unterzeichnerland und rückt damit der Gründung der weltweit ersten zwischenstaatlichen Organisation für operative digitale Ozeansysteme und Informationsdienste einen Schritt näher. Toulouse, Athen – Griechenland hat das Übereinkommen zur Gründung des Mercator International Centre for the Ocean während des offiziellen Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Athen unterzeichnet. Mit dieser Unterzeichnung tritt Griechenland nach Frankreich und Norwegen als dritter Staat dem Übereinkommen bei und bekräftigt sein Engagement für die Schaffung eines neuen zwischenstaatlichen Rahmens für vertrauenswürdige Meeresinformationsdienste, der Klimaresilienz, maritime Sicherheit und nachhaltiges Meeresmanagement fördert. Dieser Schritt folgt auf Griechenlands Unterstützung der Lympia-Erklärung auf der UN-Ozeankonferenz, auf der zwölf Länder ihre Unterstützung für eine verstärkte internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Meereswissen, digitale Innovation und wissenschaftsbasierte Entscheidungsfindung zum Ausdruck brachten. Eine neue zwischenstaatliche Organisation für digitale Ozeansysteme Das Mercator International Centre for the Ocean (MIO) wird gegründet, um mithilfe modernster numerischer Modellierung, digitaler Zwillinge und KI fortschrittliche Umwelt- und Klimadienstleistungen bereitzustellen. Diese Weiterentwicklung wandelt das heutige Mercator Ocean International – derzeit im Auftrag der Europäischen Kommission mit wichtigen europäischen Diensten betraut – in eine von seinen Mitgliedstaaten gesteuerte Organisation um, in der strategische Ausrichtung, Dienstleistungsentwicklung und wissenschaftliche Prioritäten gemeinsam auf zwischenstaatlicher Ebene festgelegt werden. Das Zentrum wird Dienstleistungen im Bereich der Ozeaninformationen bereitstellen, die die Anpassung an den Klimawandel, das Management von Meeres- und Küstenrisiken, den Umweltschutz, die nachhaltige Entwicklung der blauen Wirtschaft und die evidenzbasierte Politikgestaltung unterstützen. Es wird zudem die Kontinuität wichtiger europäischer Kapazitäten, darunter des Copernicus Marine Service, gewährleisten und gleichzeitig zu internationalen Initiativen wie der UN-Ozeandekade und globalen Bemühungen zur Ozeanvorhersage beitragen. Stärkung der digitalen Ozeangovernance in Europa Die operationelle Ozeanographie ist heute eine unverzichtbare Dienstleistung, die es Regierungen ermöglicht, den Ozean und seine Ressourcen zu verstehen und zu bewirtschaften. Durch die Kombination von Satellitenbeobachtungen, In-situ-Messungen und fortschrittlicher Modellierung liefern digitale Ozeansysteme kontinuierlich hochauflösende Informationen über die Meeresbedingungen und ermöglichen Prognosen für zukünftige Entwicklungen. Diese Fähigkeiten werden zunehmend für die Anpassung an den Klimawandel, die maritime Sicherheit, die Umweltüberwachung und das nachhaltige Management mariner Ressourcen genutzt. Mit der Entwicklung KI-gestützter Modellierung und des Europäischen Digitalen Zwillings des Ozeans werden Meeresinformationen zugänglicher und direkter nutzbar für Entscheidungen in verschiedenen maritimen Sektoren. Die Gründung des Mercator International Centre for the Ocean wird dazu beitragen, Europas Führungsrolle in diesem Bereich zu festigen und die umfassenderen europäischen Ziele für digitale Souveränität, wissenschaftliche Exzellenz und eine resiliente maritime Infrastruktur zu unterstützen. Griechenlands Beitrag zum entstehenden zwischenstaatlichen Rahmen Als bedeutende Seefahrernation verfügt Griechenland über umfassende Expertise in der Meeresforschung und der Resilienz der Küsten, verbunden mit wachsenden Kompetenzen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen. Als Gründungsmitglied wird Griechenland die strategischen Prioritäten der künftigen Organisation mitgestalten. Diese wird griechische Akteure im maritimen Sektor, darunter Forschungszentren, die maritime Industrie und Start-ups, Hafenbehörden, die Küstenwache und Regierungsbehörden, durch Anwendungen wie maritime Routenplanung und -sicherheit, Aquakulturüberwachung, Küstenrisikobewertung, Umweltüberwachung und verbesserte maritime Sicherheit unterstützen. Erklärungen Emmanuel Macron, Präsident der Republik: „Diese Partnerschaft geht weit über den Verteidigungsbereich hinaus und erhält durch die Stärkung der Zusammenarbeit unserer diplomatischen Dienste […] im Umweltbereich eine neue Dimension. Dies begrüße ich ausdrücklich. Griechenlands Entscheidung, der internationalen Mercator-Organisation für digitale Ozeansysteme und Informationsdienste beizutreten, kommt mir dabei sehr gelegen.“ Dimitris Papastergiou, Minister für Digitale Governance und Künstliche Intelligenz Griechenlands: „Griechenland beabsichtigt, im Mercator International Centre for the Ocean und bei der Entwicklung des Digitalen Zwillings des Ozeans eine substanzielle Rolle zu spielen und dabei auf wichtige nationale Kapazitäten wie die KI-Fabrik PHAROS und den Supercomputer Daedalos aufzubauen.“ Greece signs Convention establishing Mercator International Centre for the Ocean, advancing creation of new intergovernmental organization Greece becomes third signatory, moving closer to entry into force of world’s first intergovernmental organization dedicated to operational digital ocean systems and information services. Toulouse, Athens – Greece has signed the Convention to establish the Mercator International Centre for the Ocean during the official visit of the President of the French Republic, Emmanuel Macron, to Athens. With this signature, Greece becomes the third signatory of the Convention, after France and Norway, and confirms its commitment to the establishment of a new intergovernmental framework for trusted ocean information services supporting climate resilience, maritime safety and sustainable ocean management. This step follows Greece’s endorsement of the Lympia Declaration at the United Nations Ocean Conference, where 12 countries expressed support for strengthened international cooperation on ocean knowledge, digital innovation and science-based decision-making. A new intergovernmental organization for digital ocean systems The Mercator International Centre for the Ocean is being established to deliver advanced environmental and climate services through state of the art numerical modelling, digital twins and AI. This evolution will transform today’s Mercator Ocean International – currently operating key European services on behalf of the European Commission – into an organization governed by its Member States, where strategic direction, service development and scientific priorities are defined collectively at intergovernmental level. The Centre will provide ocean intelligence services supporting climate adaptation, marine and coastal risk management, environmental protection, sustainable blue economy development, and evidence-based policymaking. It will also ensure continuity of major European capabilities, including the Copernicus Marine Service, while contributing to international initiatives such as the UN Ocean Decade and global ocean prediction efforts. Strengthening digital ocean governance in Europe Operational oceanography is now an essential service that allows governments to understand and manage the ocean and its resources. By combining satellite observations, in situ measurements, and advanced modelling, digital ocean systems deliver continuous, high-resolution information on ocean conditions as well as the ability to forecast future conditions These capabilities are increasingly used for climate adaptation, maritime safety, environmental monitoring and the sustainable management of marine resources. With the development of AI-enabled modelling and the European Digital Twin of the Ocean, ocean information is becoming more accessible and directly usable for decision-making across multiple maritime sectors. The creation of the Mercator International Centre for the Ocean will help consolidate Europe’s leadership in this field, in line with broader European ambitions for digital sovereignty, scientific excellence, and resilient maritime infrastructure. Greece’s contribution to the emerging intergovernmental framework As a major maritime nation, Greece brings strong expertise in ocean science and coastal resilience, combined with growing capabilities in artificial intelligence and high-performance computing. As a founding Member State, Greece will contribute to shaping the strategic priorities of the future organization, which will support Greek marine stakeholders including research centres, maritime industries and start-ups, port authorities the coast[MH2.1] guard and government agencies, through applications such as maritime routing and safety, aquaculture monitoring, coastal risk assessment, environmental surveillance and enhanced maritime security. Statements Emmanuel Macron, President of the Republic: “Going well beyond defence, this partnership is taking on a new dimension by strengthening cooperation between our diplomatic services, […] in the field of the environment, with Greece’s decision, which I warmly welcome, to join the Mercator international organization for digital ocean systems and information services.” Dimitris Papastergiou, Minister of Digital Governance and Artificial Intelligence of Greece: “Greece intends to play a substantive role within Mercator International Centre for the Ocean and in the development of the Digital Twin of the Ocean, building on key national capabilities such as the PHAROS AI Factory, the Daedalos supercomputer and our national microsatellite programme. This ambition is supported by Greece’s leading position in global maritime transport and its strategic role in the Eastern Mediterranean. It reflects our strong commitment to data governance, scientific excellence and the delivery of high-quality digital services, fully aligned with Mercator’s mission.” Pierre Bahurel, Director General, Mercator Ocean International: “We warmly welcome Greece’s signature of the Convention and thank Minister Dimitris Papastergiou for his strong commitment. Greece will be a major asset to the Mercator International Centre for the Ocean, and this signing marks a decisive step towards the entry into force of the organization. As a founding Member State, Greece will play a leading role in shaping its priorities, and advancing science-based ocean governance, supported by trusted digital ocean services.” About Mercator Ocean International Mercator Ocean International is a global leader in ocean monitoring, forecasting, and Digital Ocean systems. It provides operational ocean information services for public authorities, international organizations, and the scientific community worldwide. It operates the Copernicus Marine Service for the European Commission and plays a central role in the development of the EU Digital Twin of the Ocean, working with a pan-European network of scientific and operational partners. By combining ocean observations, numerical modelling, high-performance computing and artificial intelligence, Mercator Ocean delivers operational digital ocean services supporting ocean prediction and decision-making. Mercator Ocean is currently transitioning towards the creation of a new intergovernmental organization dedicated to Digital Ocean systems and information services. www.mercator-ocean.fr PR: Mercator Ocean International PB: Von links nach rechts: Pierre Bahurel, Emmanuel Macron, Dimitris Papastergiou, Minister für Digitale Verwaltung und Künstliche Intelligenz Griechenlands, und Kyriákos Mitsotákis, Ministerpräsident Griechenlands. / ©: Mercator Ocean International Weitere Beiträge:Seenotretter finden vermisste Besatzungsmitglieder eines Offshore-Vermessungsschiffes auf SandbankOffshore und Offshore Wind beim Schiffbauertreffen mit vier Vorträgen am 11. November in BremenUmweltBank schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück