Werbung H2SALT demonstriert das Potenzial der Wasserstoffspeicherung in Salzkavernen Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 30. März 202630. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Das Projekt H2SALT demonstriert das Potenzial der Wasserstoffspeicherung in Salzkavernen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. (WK-intern) – Das Projekt H2SALT bestätigt die strategische Bedeutung der Wasserstoffspeicherung in unterirdischen Salzkavernen für die Entwicklung von erneuerbarem Wasserstoff in Spanien. Die Ergebnisse wurden am 12. März auf der Europäischen Wasserstoffenergiekonferenz in Sevilla vorgestellt und zeigen, dass diese Art der gemeinsamen Speicherung Wasserstoffproduktionsanlagen eine deutlich höhere betriebliche Flexibilität und damit eine signifikante Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoff ermöglicht. Das Projekt wird vom Ingenieurbüro Team Group mit Sitz in Bizkaia geleitet, unter Beteiligung von Iberdrola, Tamoin, Tubacex und Tubos Reunidos sowie mit Unterstützung des BASQUENERGY-Clusters und Siderex im Bereich Kommunikation. Eine der wichtigsten Entwicklungen des Projekts ist die Evaluierung der Nutzung von Salzkavernen als gemeinsame Speicherinfrastruktur für mehrere Anlagen zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff. Dieses Modell ermöglicht es den Produzenten, den Betrieb ihrer Elektrolyseure an die Zeiten mit den niedrigsten Stromkosten anzupassen und so den Energieverbrauch zu optimieren. Da Strom den größten Kostenfaktor bei der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff darstellt, ermöglicht diese operative Flexibilität eine signifikante Reduzierung der produktionsbezogenen Energiekosten. Dadurch werden die Stromgestehungskosten (LCOH) von Wasserstoff optimiert und somit die Wirtschaftlichkeit von Produktionsanlagen verbessert. Diese operative Flexibilität eröffnet Elektrolyseuren zudem die Möglichkeit, Dienstleistungen für den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) zu erbringen und so zur Stabilität und zum Gleichgewicht des Stromnetzes beizutragen. Diese Entwicklungen sind Teil eines umfassenderen europäischen Kontextes, in dem erneuerbarer Wasserstoff eine strukturelle Rolle in der Energiewende spielen soll. Branchenprognosen gehen davon aus, dass bis 2040 in der Europäischen Union groß angelegte Wasserstoffprojekte mit einer Kapazität von mehr als 22 TWh angekündigt werden. Dieses Wachstum wird eng mit dem flächendeckenden Ausbau erneuerbarer Energien in ganz Europa und der steigenden Nachfrage nach Wasserstoff aus energieintensiven Industriezweigen verknüpft sein. In diesem Szenario werden die Speicheranforderungen deutlich steigen, da eine stabile Grundlastversorgung mit Wasserstoff für verschiedene Industrien sichergestellt und gleichzeitig die mit der Erzeugung erneuerbarer Energien verbundenen Schwankungen ausgeglichen werden müssen. Über H2SALT Das Projekt H2SALT hat in den vergangenen drei Jahren Schlüsseltechnologien für die unterirdische Speicherung von Wasserstoff in Salzkavernen erforscht und entwickelt, um die für den Ausbau dieser strategischen Infrastruktur notwendigen technologischen Entwicklungen voranzutreiben. Das Projekt konzentrierte sich auf die Analyse und Generierung von Wissen in verschiedenen kritischen Bereichen der geologischen Wasserstoffspeicherung, um diese Herausforderung zu bewältigen. Dazu gehören die Erforschung der Eigenschaften von Salzformationen und des Verhaltens von unterirdisch gespeichertem Gas (Team), die mechanischen und konstruktiven Anforderungen an Rohrsysteme und Hilfskomponenten in den Kavernen (Tubacex und Tubos Reunidos) sowie die Entwicklung von Wasserstoff-Injektions- und -Extraktionssystemen (Tamoin). Iberdrola hat parallel dazu Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit der Speicherung in Salzkavernen im Kontext großtechnischer industrieller Wasserstoffproduktionsprojekte analysiert. Die Initiative wurde mit 1,66 Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln im Rahmen des PERTE ERHA-Förderprogramms 4 gefördert, das die innovative Wertschöpfungskette und Wissensbasis für erneuerbaren Wasserstoff stärken soll. The H2SALT project demonstrates the potential of storing hydrogen in salt caverns to improve its competitiveness The H2SALT project has confirmed the strategic role of storing hydrogen in underground salt caverns in driving the development of renewable hydrogen in Spain. The results of the project were presented on 12 March at the European Hydrogen Energy Conference held in Seville, and show that using this type of shared storage can provide hydrogen production plants with significant operational flexibility, thereby significantly improving the competitiveness of hydrogen. The project is being led by the Bizkaia-based engineering company Team Group, with the involvement of Iberdrola, Tamoin, Tubacex and Tubos Reunidos, and the support of the BASQUENERGY Cluster and Siderex in communication activities. One of the project’s key developments is the evaluation of using salt caverns as shared storage infrastructure for multiple renewable hydrogen production facilities. This model allows producers to adapt the operation of their electrolysers to the hours with the lowest electricity costs, thereby optimising energy consumption. As electricity is the main cost component in the production of renewable hydrogen, this operational flexibility makes it possible to significantly reduce production-related energy costs. As a result, this optimises the levelised cost of hydrogen (LCOH), thereby improving the economic viability of production plants. This operational flexibility also opens the door for electrolysers to provide services to the transmission system operator (TSO), which will help to ensure the stability and balance of the grid. These developments form part of a wider European context, in which renewable hydrogen is set to play a structural role in the energy transition. Industry forecasts suggest that, by 2040, large-scale hydrogen projects with a capacity of more than 22 TWh will have been announced in the European Union. This growth will be closely linked to the widespread roll-out of renewable energy across the continent and to the rising demand for hydrogen from energy-intensive industrial sectors. In this scenario, storage requirements will increase significantly, as it will be necessary to ensure a stable baseload supply of hydrogen to a variety of industries, while at the same time managing the variability associated with renewable generation. About H2SALT Over the past three years, the H2SALT project has researched and developed key technological solutions for storing hydrogen underground in salt caverns, with the aim of driving the technological developments needed to roll out this strategic infrastructure. The project has focused on analysing and generating knowledge in various critical areas of geological hydrogen storage in order to tackle this challenge. These include research into the characteristics of salt formations and the behaviour of gas stored underground (Team), the mechanical and design requirements for tubular systems and auxiliary components in the caverns (Tubacex and Tubos Reunidos), and the development of hydrogen injection and extraction systems (Tamoin). Meanwhile, Iberdrola has contributed by analysing business models associated with storage in salt caverns in the context of large-scale industrial hydrogen production projects. The initiative has received €1.66 million in funding from European funds under PERTE ERHA Incentive Programme 4, which is dedicated to driving the innovative value chain and knowledge base for renewable hydrogen. PR: H2SALT PB: Der BASQUENERGY Cluster ist ein Verband aus dem Baskenland, der mehr als 200 Unternehmen der baskischen Energiewirtschaft vereint / ©: H2SALT Weitere Beiträge:Zum Speed-Dating auf die HUSUM Wind 2021: Spannende Panels und Matchmaking-Formate auf der Präsenzfa...SPIE realisiert LNG-Infrastruktur für Versorgung des Industriekunden Zapp Precision Metals mit Flüss...Green Mobility Conference: Experten diskutieren in Hamburg