Werbung




Rechenzentren-Strategie des Bundesministeriums für Staatsmodernisierung

Europäische Öffnung der Erneuerbaren-Ausschreibung, Finanzierung der Stromnetze und des Kernenergieausstiegs / Foto: HB
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

BDEW zur Rechenzentren-Strategie

(WK-intern) – Es braucht vorausschauende Netz- und Standortplanung

Mit Blick auf die heute im Kabinett zu beschließende Rechenzentren-Strategie des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

„Dass die Bundesregierung heute ihre Rechenzentrumsstrategie beschließt, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Rechenzentren sind nicht nur ein Baustein für die digitale Souveränität, sondern auch notwendig, um die Digitalisierung und effiziente Nutzung unseres Energiesystems voranzubringen.

Damit der Ausbau von Rechenzentren netzdienlich gelingen kann, ist mehr Flexibilität bei der Vergabe knapper Netzanschlusskapazitäten notwendig. Das Prinzip ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘ stößt an seine Grenzen. Wir sprechen uns für faire, transparente und diskriminierungsfreie Regeln aus. Ein Reifegradprinzip kann sicherstellen, dass in erster Linie Projekte zum Zug kommen, die auch sehr sicher umgesetzt werden, weil eine hohe Antragsqualität vorliegt.

Planungs- und Genehmigungsverfahren für Netze und Umspannwerke müssen generell und auf allen Ebenen vereinfacht und beschleunigt werden.
Ebenso wichtig ist eine vorausschauende Netz- und Standortplanung. So sollten geeignete Vorranggebiete für Rechenzentren beispielsweise schon frühzeitig ausgewiesen und die Wirtschaftsfördergesellschaften der Länder eng eingebunden werden. Nur wenn Standortentwicklung, Netzausbau und Ansiedlungspolitik zusammen gedacht werden, entsteht Planungssicherheit. Auch die Frage nach dem Wasserbedarf ist bei der Wahl des Standortes zu berücksichtigen, da bei Rechenzentren ein hoher Kühlungsbedarf besteht.“

PM: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Planungs- und Genehmigungsverfahren für Netze und Umspannwerke müssen generell und auf allen Ebenen vereinfacht und beschleunigt werden / Foto: HB








Top