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EEG und Netzpaket schaffen Investitionsrisiken für Erneuerbare Energien

PB: Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie e.Verein
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Bärbel Heidebroek, Vorsitzende des LEE Niedersachsen/Bremen:

(WK-intern) – „Katherina Reiche spricht von mehr Kosteneffizienz und Marktwirtschaft, schafft am Ende aber mehr Planwirtschaft und verhindert die Marktintegration der Erneuerbaren Energien.

Die geplanten Änderungen beim EEG 2027 und beim Netzanschluss drohen damit ihre eigentliche Zielsetzung zu verfehlen und die Energiewende sogar zu verteuern.

Die vorliegenden Gesetzesentwürfe schaffen vor allem neue Investitionsrisiken, anstatt die strukturellen Ursachen hoher Systemkosten anzugehen.

Wenn Investoren nicht mehr verlässlich kalkulieren können, werden Projekte verschoben oder gar nicht erst realisiert. Allein in Niedersachsen stehen in den kommenden Jahren rund 32 Milliarden Euro an Investitionen in Erneuerbare Energien auf dem Spiel. Wer Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit will, muss jetzt für Investitionssicherheit sorgen, statt der Wirtschaft neue Risiken aufzubürden.

Mit den aktuellen Plänen setzt sich Berlin nicht nur über die Industrie- und Standortpolitik der Bundesländer hinweg, sondern gefährdet auch konkrete Länderinteressen bei der Stärkung der Wirtschaft und der Sicherung von Arbeitsplätzen. Wir fordern die Bundesregierung deshalb dazu auf, die Kritik der Branche ernst zu nehmen und grundsätzliche Änderungen an EEG und Netzpaket vorzunehmen.“

PM: Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen|Bremen e.V.

PB: Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie e.Verein








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