Werbung Erstes Transition Piece für Deutschlands größten Offshore-Windpark installiert Offshore Windenergie 4. August 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – Vattenfall hat einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Bau des Offshore-Windparks Nordlicht I erreicht: Nach der Installation des ersten Monopiles wurde nun auch das erste Transition Piece in der deutschen Nordsee installiert. Damit nimmt Deutschlands künftig größter Offshore-Windpark weiter Gestalt auf See an. Das Transition Piece bildet die Verbindung zwischen dem im Meeresboden verankerten Monopile und der später darauf errichteten Windenergieanlage. Es ist damit ein zentraler Bestandteil des Fundaments und zugleich eine wichtige Schnittstelle für zahlreiche technische Systeme. „Mit dem ersten installierten Transition Piece haben wir einen weiteren entscheidenden Schritt beim Aufbau von Nordlicht I erreicht. Ein Offshore-Windpark entsteht aus einer Vielzahl von Komponenten, die sicher und präzise ineinandergreifen müssen. Mit diesem Meilenstein werden die sorgfältige Vorbereitung und die enge Zusammenarbeit zwischen unserem Projektteam und unseren Partnern nun Schritt für Schritt auf See sichtbar“, sagt Manuel Fischer, EPC Director Nordlicht bei Vattenfall. Bereits Anfang Juli hatte Vattenfall mit der Installation des ersten Monopiles eine zentrale Phase der Offshore-Bauarbeiten für Nordlicht I begonnen. Transport und Installation der Monopiles und Transition Pieces für Nordlicht I und II werden von DEME durchgeführt. Die Transition Pieces werden bei CS WIND Offshore in Aalborg gefertigt, während die Monopiles von EEW Special Pipe Constructions in Rostock hergestellt werden. Insgesamt wird Nordlicht I aus 68 Monopile- und Transition-Piece-Fundamenten bestehen. Der Offshore-Windcluster Nordlicht entsteht rund 85 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der deutschen Nordsee und umfasst zwei separate Projekte: Nordlicht I mit einer Leistung von rund 980 Megawatt und Nordlicht II mit rund 630 Megawatt. Nordlicht I wird nach seiner Fertigstellung Deutschlands größter Offshore-Windpark sein. Nach vollständiger Inbetriebnahme soll der gesamte Cluster voraussichtlich rund sechs Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen und damit dazu beitragen, die wachsende Nachfrage von Industrie und Gesellschaft nach verlässlichem, fossilfreiem und lokal erzeugtem Strom zu decken. Als Teil der Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Vattenfall werden die Windparks mit Turbinentürmen ausgestattet, die teilweise aus emissionsarmem Stahl gefertigt werden. Dadurch reduziert sich der CO₂-Fußabdruck der Turbinen insgesamt um rund 16 Prozent. Photo credit: DEME Weitere Beiträge:Neue Führungskräfte beim Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks wpdWindstrom für Bayern, SuedOstLink wird Realität: Erster Kabeleinzug in BayernKomponenten für die Stromübertragung in der Windkraftindustrie von Schunk