Werbung Halbzeit für NeuConnects 700-Kilometer-Unterseekabel News allgemein Techniken-Windkraft Windenergie 23. Juli 202623. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels (WK-intern) – Seit Ende 2024 wurden über 350 Kilometer Kabel verlegt – Meilenstein fällt mit erstem Jahrestag des Kensington-Vertrags für engere deutsch-britische Beziehungen zusammen NeuConnect, die erste direkte, im Bau befindliche Stromverbindung zwischen Deutschland und Großbritannien, kann einen weiteren Meilenstein vermelden: Die Hälfte der 700 Kilometer Unterseekabel ist verlegt. Das Etappenziel fällt zusammen mit dem dritten Jahrestag, an dem der Bau der Energietrasse offiziell startete. Zudem jährt sich im Juli die Unterzeichnung des Kensington-Vertrags, ein Freundschaftsvertrag zu Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Unter der Führung eines internationalen Konsortiums von Investoren aus Meridiam, Allianz, Kansai Electric Power und TEPCO mit 2,8 Milliarden Euro (2,4 Milliarden Pfund) Volumen entstehen 725 km Land- und Seekabel sowie zwei Konverterstationen. Nach Inbetriebnahme wird NeuConnect eine der längsten „unsichtbaren Energieautobahnen“ weltweit sein – und zwei der größten Strommärkte Europas erstmals direkt miteinander verbinden. NeuConnect ermöglicht dann den Transport von 1,4 GW Strom in beide Richtungen – genug, um bis zu 1,5 Millionen Haushalte zu versorgen. Dies stärkt die Versorgungssicherheit und fördert gleichzeitig die Integration erneuerbarer Energien in Deutschland, Großbritannien und Europa. Der Bau an Land startete in Großbritannien im Juli 2023; der Startschuss auf deutscher Seite fiel im Mai 2024. Die Verlegung des Unterseekabels begann Ende 2024. Ziemlich genau drei Jahre nach Baubeginn im Juli 2023 kann NeuConnect zahlreiche Fortschritte vermelden: Mit 350 Kilometern verlegtem Unterseekabel ist die Hälfte der Strecke auf See geschafft Mit der jüngsten Phase der Arbeiten am Meeresboden hat das weltgrößte Kabelverlegungsschiff –die ‘Prysmian Leonardo da Vinci’ – die Kabelverlegung in britischen Hoheitsgewässern abgeschlossen. Sie hatte Ende 2024 begonnen. Nun wird das Stromkabel vor der niederländischen Küste weiter in Richtung Deutschland geführt Insgesamt hat Hauptauftragnehmer Prysmian damit mehr als 350 Kilometer Stromkabel verlegt – die Halbzeit der Kabelverlegung auf See ist erreicht Die Konverterstationen erreichen in beiden Ländern ihre volle Höhe – Transformatoren eingetroffen Die Arbeiten an Land unter der Führung von Siemens Energy umfassen den Bau zweier Konverterstationen in Wilhelmshaven und auf der britischen Isle of Grain in Kent, um den Hochspannungs-Gleichstrom in die Stromnetze beider Länder einspeisen zu können Die finalen Dimensionen der 24 Meter hohen und 70 Meter breiten Hallen für die Konverterstationen sind in beiden Ländern erreicht. Ein wichtiger weiterer Meilenstein: Bereits im Frühjahr hat Siemens Energy den Transport aller 14 Transformatoren (sieben pro Land) zu den Konverterstationen in Deutschland und Großbritannien abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme der Trasse nehmen Fahrt auf Parallel zu den Bauarbeiten konzentriert sich das Team von NeuConnect zunehmend darauf, die Inbetriebnahme vorzubereiten. Dazu gehören IT-Systeme genauso wie Handelsprozesse. 2025 wurde NeuConnect offiziell von der britischen Energieaufsichtsbehörde Ofgem als Übertragungsnetzbetreiberzertifiziert. Darauf folgte die Beauftragung des Joint Allocation Office JAO für die Verauktionierung grenzüberschreitender Übertragungskapazitäten. Anfang dieses Jahres wählte NeuConnect Supercharge als Entwickler seiner Marktintegrationsplattform aus. Die Plattform wird es Marktteilnehmern ermöglichen, Übertragungsrechte zwischen beiden Strommärkten zu nominieren. Der britische Botschafter in Deutschland, Andrew Mitchell CMG, erklärte: „Pünktlich zum ersten Jahrestag des Kensington-Vertrags ist dieses Projekt ein gutes Beispiel dafür, wie eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien beiden Ländern echte Vorteile bringt. Als erste direkte Energieverbindung zwischen Deutschland und Großbritannien wird NeuConnect die Versorgungssicherheit stärken, unsere wirtschaftliche Partnerschaft vertiefen und unsere gemeinsamen Klimaziele unterstützen. Die bisher erzielten Fortschritte stimmen mich zuversichtlich und zeigen, wie wertvoll eine engere bilaterale Partnerschaft im Energiesektor ist.“ NeuConnects Vorsitzende Julia Prescot CBE sagte: „NeuConnect ist nicht nur eine wichtige neue Energieverbindung für Europa, sondern wird auch in rasantem Tempo umgesetzt. Dass wir die Halbzeit der 700 km langen Verlegungsarbeiten von NeuConnect erreicht haben, zeugt von den Anstrengungen unseres Teams und unserer Auftragnehmer sowie von der anhaltenden Unterstützung durch Regierungs- und Industriepartner in Großbritannien und Deutschland. Es ist nur zu passend, dass die Regierungen Großbritanniens und Deutschlands parallel den ersten Jahrestag des Kensington-Vertrags begehen. NeuConnect wird auch weiterhin bei der Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Ländern in den Bereichen Energie, Sicherheit und Wirtschaft eine tragende Rolle spielen.“ Weitere Informationen zu NeuConnect finden Sie hier: de.neuconnect-interconnector.com/. Foto: Neuconnect Weitere Beiträge:Windparkbetreiber Capital Stage AG hat heute seine Namensänderung in Encavis AG bekannt gegebenGrößtes Energieinfrastrukturprojekt der Energiewende: Windstromtrasse-SÜD.LINKUmweltpreis für innogy-Windkraftprojekt auf den Galapagos Inseln