Werbung Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität in Deutschland Aussteller Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik Veranstaltungen 22. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels ENGIE und Flower schließen langfristige Vereinbarung zur Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität in Deutschland Vereinbarung über 126 Megawatt Batteriespeicherkapazität Kombiniert Flowers Expertise in Entwicklung und Optimierung mit ENGIEs Kompetenz im Energiehandel und Risikomanagement Unterstützt den Ausbau von Batteriespeichern und die Integration erneuerbarer Energien in Deutschland (WK-intern) – Köln / Stockholm – ENGIE, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich kohlenstoffarmer Energie und Dienstleistungen, und das Energie-Technologieunternehmen Flower Infrastructure Technologies AB (Flower) haben eine siebenjährige virtuelle Flexibilitätsvereinbarung (Flexibility Purchase Agreement / FPA, auch Virtual Toll genannt) unterzeichnet. Sie umfasst 126 Megawatt flexibel einsetzbare Leistung aus Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) in Deutschland. Die Vereinbarung, die am 1. Januar 2029 in Kraft tritt, ermöglicht die Finanzierung, den Bau und die Vermarktung mehrerer Batteriespeicherprojekte. Dazu zählen unter anderem das von Flower entwickelte BESS-Projekt in Hamburg mit einer Leistung von 100 Megawatt und einer Speicherkapazität von 400 Megawattstunden sowie ein kürzlich von Flower übernommenes Projekt in Döllnitz (Sachsen-Anhalt) mit 63 Megawatt und 257 Megawattstunden. Batteriespeicher spielen eine zentrale Rolle für den Ausgleich von Stromangebot und -nachfrage: Sie speichern überschüssigen Strom und geben ihn wieder ab, wenn er benötigt wird. Durch ihren Einsatz in Großhandels- und Regelenergiemärkten tragen sie zur Stabilität des Stromnetzes bei und erleichtern die Integration erneuerbarer Energien in Deutschland. Durch die Kombination von Flowers Anlagenportfolio und Optimierungstechnologie mit ENGIEs Erfahrung in Strukturierung und Risikomanagement lassen sich Markt- und Betriebsrisiken gezielt steuern. Das ermöglicht die Finanzierbarkeit und Skalierbarkeit von Batteriespeicherprojekten. „Diese Vereinbarung mit Flower zeigt, wie langfristige Partnerschaften den Ausbau von Batteriespeichern voranbringen und die Flexibilität im Energiesystem stärken können“, sagt Katrin Fuhrmann, Vorständin der ENGIE Deutschland AG. „Indem wir unsere Kompetenzen bündeln, bauen wir unsere Fähigkeiten gezielt aus, um unseren Kunden verlässliche und wettbewerbsfähige Flexibilitätslösungen anzubieten und sie dabei zu unterstützen, sich gegen Preisschwankungen abzusichern und erneuerbare Energien besser zu integrieren.“ „Das ist ein wichtiger Meilenstein – nicht nur für Flower und ENGIE, sondern auch für Europas Weg zu einer bezahlbaren, zuverlässigen und sauberen Energieversorgung“, sagt John Diklev, Gründer und CEO von Flower. „Um die Energiewende zu beschleunigen, braucht Europa skalierbare, langfristige Flexibilitätsvereinbarungen, die Investitionen in Batteriespeicher ermöglichen. Solche Strukturen sind entscheidend, um das notwendige Kapital für die Flexibilitätsinfrastruktur von morgen zu mobilisieren. Wir sind stolz, diese Entwicklung gemeinsam mit ENGIE voranzutreiben.“ Die Vereinbarung stellt zugleich ein neues Geschäftsmodell für Flower dar, das langfristige Partnerschaften mit dem weiteren Ausbau des eigenen Anlagenportfolios in Europa verbindet. Beide Unternehmen beabsichtigen, weitere Kooperationsmöglichkeiten zu prüfen, da sich die Flexibilitätsmärkte in Europa dynamisch weiterentwickeln. PM: ENGIE PB: ENGIE und Flower haben eine langfristige Vereinbarung zur Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität in Deutschland geschlossen. / ©: Flower/3DPM Weitere Beiträge:BayWa AG liefert ab sofort Heizöl, Holzpellets und Diesel klimaneutralEtherCAT veranstaltet Plug Fest für Hersteller und NutzerCMS Hasche Sigle strebt den weiteren Ausbau des Fachbereichs Energiewirtschaft an