Werbung Bundesregierung verliert den Anschluss zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks 6. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Endlich mehr Strom geben statt Leerlauf oder gar Rückwärtsgang (WK-intern) – Heute ist die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung ein Jahr im Amt. Oliver Hummel, Vorstandsvorsitzender der naturstrom AG, ordnet das Jubiläum ein: „Ein Jahr nach Amtsantritt lassen trotz vieler Ankündigungen, Eckpunkte und Leaks zentrale energiepolitische Weichenstellungen der schwarz-roten Bundesregierung weiter auf sich warten. Bei dem, was bisher bekannt ist, könnten wir auf schnelle Beschlüsse zwar gut verzichten, dennoch bringen diese unklaren Perspektiven weder den Klimaschutz noch das Land voran. Die riesigen ökonomischen Chancen der Energiewende drohen in der aktuell herrschenden Ungewissheit zu zerrinnen. Die Koalitionsparteien sollten sich daher schnell verständigen und produktive Lösungen für eine moderne, souveräne und saubere Energieversorgung finden. Perspektive für Dach-Photovoltaik fehlt Gerade beim nur noch bis Ende dieses Jahres beihilferechtlich genehmigten EEG ist ein baldiger Gesetzesvorschlag sehr nötig. Mit der Einführung von CfD kann ein gleichermaßen sicherer wie effizienter Refinanzierungsrahmen für einen beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau gut gestaltet werden. Allerdings brauchen auch Anlagen auf den ohnehin bereits versiegelten Dachflächen eine belastbare Perspektive – nicht nur im Eigenheim, sondern auch im Mehrfamilienhaus. Nur durch mehr Ökostrom, ob vom Dach oder aus Großanlagen, können wir die Energieversorgung günstiger machen, Unabhängigkeit von anderen Staaten erlangen sowie hierzulande die Elektrifizierung und damit die Dekarbonisierung vorantreiben. Netzpaket bremst aus, statt Ausbau zu beschleunigen Entscheidender Knackpunkt dabei sind die Netze – übrigens nicht nur für die Erneuerbaren, sondern auch für Speicher, Industrie, Rechenzentren und neue elektrische Nutzungsformen in Wärme und Mobilität. Ausbau und Digitalisierung der Stromnetze nahmen zuletzt zwar an Fahrt auf, gehen aber immer noch deutlich zu langsam. Ein Netz-Gesetzespaket ist also absolut sinnvoll, aber eben zur Beschleunigung der Transformation und nicht, um die Erneuerbaren abzubremsen. Der diskutierte Redispatch-Vorbehalt deshalb absolut fehl am Platz. Fatale Entwicklung für Gebäudesektor Eine kritische Entwicklung droht auch im Wärmesektor mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, das teure fossile Optionen wieder möglich machen soll. Mit dem zugehörigen Mieterschutz-Kompromiss werden die schlimmsten sozialen Folgen zwar zum Glück abgedämpft, dennoch bleibt schleierhaft, warum der Gesetzgeber überhaupt wieder auf Optionen setzt, die weder ökonomisch noch ökologisch eine Zukunft haben. Ich appelliere an unsere Regierung, dass anlässlich des ersten geschafften Jahres nun in den Ergebnismodus geschaltet und energiepolitisch endlich ‚mehr Strom‘ gegeben wird, statt wie bisher im Leerlauf oder gar Rückwärtsgang unterwegs zu sein.“ Die naturstrom AG wurde 1998 in Düsseldorf gegründet und versorgt über 300.000 Haushalte, Unternehmen und Institutionen mit Ökostrom, Ökogas sowie nachhaltigen Quartiers-, Wärme- und Mobilitätslösungen. Als größter unabhängiger Ökostromanbieter Deutschlands treibt naturstrom den Ausbau dezentraler Erneuerbarer Energien voran und hat über 350 Öko-Kraftwerke mit realisiert. Mehr als 500 Mitarbeitende an 17 Standorten entwickeln verbrauchsnahe Versorgungslösungen für Kommunen, Betriebe und Quartiere. PM: naturstrom AG PB: Windkraft Scheßlitz-Königsfeld Luftaufnahme / ©: naturstrom AG Weitere Beiträge:FlexStrom soll Bonus zahlen: Schlichtungsstelle Energie bestätigt Rechtsauffassung der Verbraucherze...Vestas 8.0 MW Turbine für den Offshore Windpark Burbo Bank ExtensionGeschäftsbericht 2015: GGEW AG zieht positive Bilanz