Werbung Reiche besucht Bau des neuen Drehkreuz für Offshore-Windenergie Erneuerbare & Ökologie Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Neues Drehkreuz für Windenergie: Bau des A-Nord-Konverters in Emden geht mit großen Schritten voran (WK-intern) – Voraussichtlich ab Ende 2027 wird von Emden aus Strom nach Nordrhein-Westfalen (NRW) transportiert, um dort zwei Millionen Menschen mit Windenergie zu versorgen. Im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz hat jetzt Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, die Konverterstation in Emden besucht. Die Arbeiten an der Konverterstation Emden-Petkum laufen nach Plan. Wichtige Montagearbeiten wurden abgeschlossen. So sind die 13 Trafos mit einem Gewicht von jeweils rund 300 Tonnen bereits vor Ort und werden demnächst angeschlossen. Außerdem läuft derzeit die Installation der Leistungselektronik in den Konverterhallen. Im Zuge der Nationalen Maritimen Konferenz in Emden nutzte Bundesministerin Katherina Reiche die Gelegenheit, die im Bau befindliche Konverterstation in Emden zu besuchen. Die Anlage ist ein wichtiges Drehkreuz für die Verteilung der Windenergie aus dem Norden. In Emden kommen zukünftig große Mengen grünen Stroms aus den Windparks in der Nordsee an. Über die 300 Kilometer lange Erdkabelverbindung A-Nord wird der Strom weiter nach Meerbusch-Osterath transportiert. Rund zwei Gigawatt Windstrom können so nach NRW gebracht werden. Die Konverterstation Emden zählt zu den modernsten ihrer Art. Die Anlage wandelt künftig den Wechselstrom in Gleichstrom um. Darüber hinaus reguliert und stabilisiert sie die Netzspannung. Gemeinsam mit der Gleichstromverbindung Ultranet entsteht somit ein rund 600 Kilometer langer Windstromkorridor bis in den Süden Deutschlands. Von diesem Korridor profitieren insgesamt rund vier Millionen Menschen in Deutschland. Bundesministerin Katherina Reiche: „Der Konverter in Emden ist ein Schlüsselprojekt für den Netzausbau in Deutschland. Nur mit leistungsfähigen Stromnetzen bringen wir den Windstrom aus dem Norden zuverlässig dorthin, wo er gebraucht wird – zu den Menschen und in die Industrie. Projekte wie A-Nord schaffen genau diese Verbindung und erhöhen die Versorgungssicherheit. Der Baufortschritt zeigt: Beim Netzausbau kommen wir voran – und das ist entscheidend für ein stabiles und leistungsfähiges Energiesystem.“ „Mit Ultranet und A-Nord entsteht das erste Multiterminal-System Deutschlands. Damit stärken wir das deutsche Stromsystem nachhaltig“, so Amprion-CEO Dr. Christoph Müller. „In den kommenden drei Jahren nimmt Amprion jährlich ein großes Leitungsprojekt in Betrieb. So versorgen wir die Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands verlässlich mit Windenergie und senken die Kosten für Netzengpässe um rund 700 Millionen Euro pro Jahr. Das entlastet Stromkundinnen und -kunden spürbar“, ergänzte Müller. Offshore-Planungen bei Amprion Amprion investiert bis 2030 rund 42 Milliarden Euro in den Ausbau des Übertragungsnetzes und damit in die Energiewende in Deutschland. Dazu zählen auch mehrere leistungsstarke On- und Offshore-Projekte in Gleichstromtechnik, die von Amprion gebündelt werden. Dieser Ansatz spart Zeit, Kosten und verringert Eingriffe in die Natur und Umwelt. Die Offshore-Netzanschlüsse werden weit ins Landesinnere bis in die großen Verbrauchszentren geführt, damit der Windstrom direkt dort ankommt, wo viel Energie benötigt wird. Zusätzlich werden Konverterplattformen auf See miteinander und mit europäischen Partnern vernetzt. Derzeit setzt Amprion Offshore-Netzanbindungen in den Projekten DolWin4 und BorWin4, BalWin1 und 2, Windader West und Rhein-Main-Link um. Windenergie „Made in Europe“ Damit jedes Kabel und jede Plattform zuverlässig funktioniert, setzt Amprion bei seinen Offshore-Netzanbindungen – wo immer möglich – auf europäische Partner in der Fertigung. Mit gemeinsamen Standards, kurzen Wegen und viel Erfahrung auf See entsteht so ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltig Stromversorgung für Europa. So werden die einzelnen Stahlblöcke für die Konverterplattform in Papenburg gebaut. Die Elektrotechnik für die Konverter entsteht in Nürnberg, die Stahlblöcke werden in Cádiz (Spanien) zu einer Plattform zusammengebaut und die Unterkonstruktion aus Stahl kommt aus Norwegen. Die Kabeltechnik bezieht Amprion aus Gron (Frankreich), Pikkala (Finnland) und Neapel (Italien). Amprion verbindet Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstreckt sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist es Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes. PB: Bildunterschrift für das Gruppenfoto: Dr. Carsten Lehmköster, Geschäftsführung Amprion Offshore GmbH, Tanja Groß, Projektsprecherin A-Nord, Dr. Christoph Müller, CEO Amprion GmbH, Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Michael Hegmanns, Projektleiter Konverter A-Nord , Dr. Daniel Eichhoff, Leiter HVDC (v.l.n.r.) / ©: Amprion/Björn Behrens Weitere Beiträge:Leistung aus Windenergie: Denker & Wulf AG überschreitet Gigawatt-MarkeKlimaschutz-Informationssystem auf dem Campus Flensburg installiert,Genehmigungsantrag für 2 Windparks: Dialog mit Bürgern auf der Infomesse Windenergie in Arzfeld