Werbung Gebrüder Weiss setzt mit 14 eActros 600 neue Maßstäbe im Schwerlastverkehr E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 28. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Elektrisch in die Zukunft: Leinfelden-Echterdingen/Lauterach (Österreich) – Der österreichische Logistiker Gebrüder Weiss betreibt seit Ende 2025 vierzehn E-Lkw vom Typ Mercedes-Benz eActros 600, die er im täglichen Stückgut-, Linien- und Fernverkehr an seinen Standorten in Wien, Pöchlarn, Wels und Hall in Tirol sowie an seinem Hauptsitz in Lauterach einsetzt. (WK-intern) – Der eActros 600 fährt bei Gebrüder Weiss sowohl in regionalen Verkehren als auch im anspruchsvolleren Linien‑ und Fernverkehr. Grundlage dafür ist eine unternehmenseigene Ladeinfrastruktur. „Der eActros 600 ist ein echter Game Changer. Er beweist, dass elektrische Lkw nicht mehr Zukunftsmusik sind, sondern Realität – und zwar nicht nur im Verteilerverkehr, sondern auch im nationalen und internationalen Fernverkehr“, sagt Jens Tittel, Geschäftsführer Daimler Truck Austria. „Für eine erfolgreiche Transformation braucht es die richtigen Produkte, eine funktionierende Ladeinfrastruktur und Kunden, die mutig vorangehen. Wir danken Gebrüder Weiss für die Investitionen und das klare Bekenntnis zu COe₂-neutralen Transportlösungen.“ Gebrüder Weiss steht seit über 500 Jahren für Kontinuität über Generationen und für den Anspruch, Logistik immer wieder neu zu denken. Gerade weil nachhaltiges Wirtschaften nicht erst heute beginnt, sondern langfristig angelegt sein muss, setzt das Unternehmen frühzeitig auf E-Mobilität im Schwerlastbereich. „Ein Unternehmen kann dauerhaft nur dann erfolgreich sein, wenn es nachhaltig wirtschaftet und Investitionen langfristig plant“, sagt Jürgen Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss. „Deshalb haben wir uns früh für eine Elektrostrategie entschieden. Wir arbeiten seit zehn Jahren mit Daimler Truck im Verbrenner-Bereich zusammen. Ausschlaggebend sind für uns Technologieführerschaft, Effizienz und Sicherheit. Der eActros 600 war der erste, der die Reichweitenansprüche in unseren Netzwerkverkehren erreicht hat – und mit dem europaweiten Servicenetz von Daimler Truck passt das Gesamtpaket zu unseren Anforderungen.“ Ein zentraler Baustein der Elektrifizierungsstrategie ist die firmeneigene Energie- und Ladeinfrastruktur. Da öffentliche Ladeangebote für E-Lkw vielerorts noch nicht ausreichen, hat Gebrüder Weiss an mehreren Standorten in Österreich und Süddeutschland eigene Lade- und Energieversorgungssysteme aufgebaut. Energie stammt aus der unternehmenseigenen Photovoltaikanlage oder aus zertifiziertem Ökostrom. „Unsere Kunden erwarten auch bei emissionsfreien Transporten Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit“, betont Stefan Oberhauser, Niederlassungsleiter Land & Logistik Vorarlberg bei Gebrüder Weiss. „Mit unserer eigenen Energieversorgung und den neuen Fahrzeuglösungen lässt sich nachhaltiger Transport auf der Straße ideal realisieren. Zusätzlich können die Fahrzeuge Strom nachtanken, während sie Waren laden oder entladen – ohne zusätzliche Standzeiten.“ Die E-Lkw am Standort Vorarlberg (Österreich) sind im Tag-Nacht-Einsatz unterwegs. Sie werden für regionale Verkehre in Vorarlberg, für Touren in die Schweiz und nach Deutschland sowie für Linienverkehren etwa Richtung Hall in Tirol und Freiburg im Breisgau eingesetzt. Oberhauser: „E-Mobilität bedeutet auch ein neues Mindset – mehr Planung, sauberes Lastmanagement und eine Disposition, die Ladezeiten intelligent integriert. Es zeigt aber auch, wo Infrastruktur und Rahmenbedingungen noch nachziehen müssen.“ Gebrüder Weiss plant den Ausbau der eigenen Ladeinfrastruktur auch an weiteren Standorten, um Touren noch unabhängiger von externen Ladestationen durchführen zu können. Bis Ende 2026 soll die E-Flotte in Österreich auf insgesamt 25 Mercedes-Benz eActros in Österreich wachsen. Über Gebrüder Weiss Die Gebrüder Weiss Holding AG mit Sitz in Lauterach (Österreich) ist ein weltweit agierender Full-Service-Logistiker mit rund 8.600 Mitarbeitenden und 180 firmeneigenen Standorten. Zum Portfolio gehören Transport- und Logistiklösungen, digitale Services und Supply Chain Management. Über den eActros 600 Mercedes-Benz Trucks feierte den Serienstart des eActros 600 Ende 2024 im Mercedes-Benz Werk Wörth und er ist zwischenzeitlich in über 15 europäischen Ländern im täglichen Einsatz auf der Straße unterwegs. Das Elektro-Flaggschiff unter den Mercedes-Benz Trucks hatte sein Können schon vor seinem Serienstart mehrfach unter Realbedingungen bewiesen: Im Kundeneinsatz, im Rahmen der „eActros 600 European Testing Tour 2024“, einer über 15.000 Kilometer langen vollelektrischen Entwicklungsfahrt durch insgesamt 22 Länder, sowie der „European Testing Tour Winter 2025“ auf rund 6.500 Kilometern durch Nordeuropa – jeweils mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht. Des Weiteren wurde der E-Lkw zum „International Truck of the Year 2025“ gekürt. Die Auszeichnung ist der wichtigste Preis der Branche und wird von der International Truck of the Year (IToY) Organisation, bestehend aus 24 Nutzfahrzeug-Fachjournalisten aus Europa, jährlich verliehen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung war unter anderem das technologische Gesamtkonzept aus elektrischer Antriebsachse und LFP-Zelltechnologie. Die hohe Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden – daher die Typbezeichnung 600 – sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des eActros 600 von 500 Kilometern[1], ohne Zwischenladen. Diese Reichweite wird unter sehr realistischen, praxisnahen Bedingungen mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht erreicht und kann je nach Fahrweise und Strecke auch deutlich übertroffen werden. Der eActros 600 wird am Tag sogar weit über 1.000 Kilometer zurücklegen können. Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen macht dies möglich, sofern die Lademöglichkeiten vorhanden sind. Der eActros 600 verfügt über drei Batteriepakete mit jeweils 207 kWh[2]. Diese bieten eine installierte Gesamtkapazität von 621 kWh. Die Batterien basieren auf der Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Im Gegensatz zu anderen Batteriezelltechnologien können zudem über 95 Prozent der installierten Kapazität bei der LFP-Technologie genutzt werden. Dies ermöglicht eine höhere Reichweite bei gleich viel verbauter Batteriekapazität. Das Fahrzeug ist technisch auf ein kombiniertes Gesamtzuggewicht von bis zu 44 Tonnen ausgelegt. Mit einem Standardauflieger hat der eActros 600 in der EU eine Nutzlast von etwa 22 Tonnen. In einigen Fällen kann nationales Recht eine höhere Nutzlast zulassen. Um noch mehr Kundenanforderungen abdecken zu können, hat Mercedes-Benz Trucks kürzlich sein batterieelektrisches Lkw-Portfolio um weitere Varianten auf Basis des Mercedes-Benz eActros 600 erweitert. Je nach Anforderungen an Reichweite, Nutzlast und Komfort können Kunden künftig zwischen zwei Fahrerhausvarianten, zwei oder drei Batteriepaketen sowie zahlreichen Radständen und neuen Achsformeln wählen. Die zweite Modellgeneration des eActros umfasst somit über 40 Varianten des Grundfahrzeugs. Die neuen Fahrzeugausführungen tragen die wesentlichen charakteristischen Merkmale des eActros 600 – wie beispielsweise die LFP-Batterietechnologie oder die eigens entwickelte eAchse. [1] Die Reichweite wurde unter spezifischen Testbedingungen, nach Vorkonditionierung mit einer 4×2 Sattelzugmaschine mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht bei 20°C Außentemperatur im Fernverkehrseinsatz, intern ermittelt und kann von den nach der Verordnung (EU) 2017/2400 ermittelten Werten abweichen. [2] Nennkapazität einer neuen Batterie, basierend auf intern definierten Rahmenbedingungen. Diese kann je nach Anwendungsfall und Umgebungsbedingungen variieren. PM: Daimler Truck PB: Elektrisch in die Zukunft: Gebrüder Weiss setzt mit 14 eActros 600 neue Maßstäbe im Schwerlastverkehr / ©: Daimler Truck Weitere Beiträge:Neues Green Bond-Segment an der Frankfurter BörseMit ContextCapture generierte Realitätsraster optimieren die Standortplanung für ein Windparkprojekt...EFTAS-Kartierung für Copernicus N2K