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Brennelementefabrik Lingen: Putin lässt die Korken knallen

PB: Uranatlas: Atomkraft verstärkt die geopolitische Abhängigkeit Europas von Russland und ermöglicht erneutes nukleares Wettrüsten / ©: ausgestrahlt.de
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Zwei Wochen ist es her, dass die Bundesregierung dem niedersächsischen Umweltministerium empfohlen hat, den beantragten Einstieg des Kreml-Konzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen zu genehmigen.

  • Putin-Großpuppe stößt mit Lingener Bürgermeister an
  • Anti-Atom-Initiativen protestieren gegen geplanten Ausbau der Atomfabrik
  • Niedersachsen muss Einstieg des Kreml in Lingen verweigern

(WK-intern) – Der russische Präsident Putin ist deshalb in Feierlaune.

Am heutigen Donnerstag (5. März) kommt er nach Lingen und lässt die Korken knallen.

Eine überlebensgroße Putin-Puppe wird ab 12 Uhr vor dem Lingener Rathaus auf die Empfehlung der Bundesregierung anstoßen und im Anschluss mit einer Flasche Krim-Sekt in der Lingener Innenstadt den erhofften baldigen Einzug in die Brennelementefabrik feiern.

Dazu erklärt Bettina Ackermann von der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Putin kann sein Glück kaum fassen. Obwohl er seit vier Jahren Krieg führt, will ihm die Bundesregierung Tür und Tor zur Atomfabrik öffnen. Über so viel Naivität kann er nur schallend lachen.

Betroffen von der geplanten Kollaboration mit Rosatom wären nicht nur die Anlage in Lingen selbst, sondern auch die von ihr belieferten AKW in Europa. Der Einstieg des Kreml-Konzerns in Lingen schafft neue Abhängigkeiten und öffnet Einflussnahme, Spionage und Sabotage Tür und Tor. Aus sicherheitspolitischer Sicht ist es unverantwortlich, eine Kooperation mit der russischen Atombehörde Rosatom überhaupt in Betracht zu ziehen. Das niedersächsische Umweltministerium muss die haarsträubende Empfehlung des Bundes zurückweisen und die Genehmigung verweigern.“

Alexander Vent vom Bündnis AgiEL ergänzt:

„Vor Ort sind wir alarmiert über die aktuellen Entwicklungen. Folgt Niedersachsen der absurden Empfehlung der Bundesregierung, wird Lingen zum verlängerten Arm Putins. Knapp 11.000 Einwendungen sind vor 2 Jahren gegen das Vorhaben eingegangen. Die massiven Sicherheitsbedenken bestehen weiterhin. Rosatom ist aktiv am Angriffskrieg gegen die Ukraine beteiligt. Was muss noch passieren, damit die Bundesregierung endlich aufwacht und das Vorhaben stoppt?“

PM: .ausgestrahlt / Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner:innen im Emsland / Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

PB: Uranatlas: Atomkraft verstärkt die geopolitische Abhängigkeit Europas von Russland und ermöglicht erneutes nukleares Wettrüsten / ©: ausgestrahlt.de








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