Werbung Entwicklung der Windenergie in der Schweiz Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Potenzial von jährlich 2.7 Mrd. kWh Windstrom wartet jedoch noch auf seine Umsetzung (WK-intern) – Mit 161 Mio. kWh Produktion war 2025 ein gutes durchschnittliches Windjahr 161 Millionen kWh produzierten die 50 Windenergieanlagen 2025 in der Schweiz, ein gutes durchschnittliches Jahr. Damit könnte zum Beispiel der private Stromverbrauch von allen Stadt-Bernerinnen und -Bernern oder der der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Lausanne gedeckt werden. Doch das Potenzial ist noch wesentlich grösser. Die aktuelle Projektpipeline mit über 2.7 Milliarden kWh Windstrom mit einer vom Bund validierten Richtplanung muss rasch umgesetzt werden. Dies entspricht dem privaten Stromverbrauch von 2.5 Millionen Schweizerinnen und Schweizern! 16.9 % vom EU-Strommix Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie wichtig Wind und Sonne für die Stromerzeugung in der EU bereits sind: Windenergie trug mit 16.9 % zum EU-Strommix bei, Solaranlagen mit 13.2 %. Mit rund 14 % Solarstrom sind wir in der Schweiz vorne mit dabei, aber mit nicht einmal einem halben Prozent Windenergie ist der Aufholbedarf enorm! Planung, Bau und Inbetriebnahme in Rekordzeit Die Planungs- und Bewilligungsverfahren für einen Windpark dauern in der Schweiz über 20 Jahre. Dass es bei uns auch schneller gehen kann, zeigt das Beispiel Andermatt, wo im vergangenen Herbst der Windpark Gütsch um zwei Windräder erweitert und der Windpark Uri mit zwei neuen Windrädern in Betrieb genommen wurde. Planung, Bau und Inbetriebnahme dauerten lediglich dreieinhalb Jahre! Beschleunigungserlass «Leider werden die Projektentwickler in der Schweiz immer wieder ausgebremst», erklärt Olivier Waldvogel, Verantwortlicher für die Deutschschweiz von Suisse Eole: «Windgegnerinnen und -gegner reizen sämtliche juristischen Möglichkeiten aus, um die Projekte zu verzögern.» Dem Beschleunigungserlass, der am 1. April in Kraft treten wird, kommt eine Schlüsselrolle zu, um die Verfahren zu beschleunigen: Die Planungs- und Bewilligungsverfahren für Windprojekte werden auf kantonaler Ebene gebündelt und die Planungs- und Bewilligungskompetenzen dem Kanton übertragen. Dieses Verfahren wurde in den Kantonen St. Gallen, Luzern, Schaffhausen, Neuenburg und auf Antrag der Gemeinden im Kanton Waadt und Jura bereits eingeführt. Mit dem Beschleunigungserlass sollen die anderen Kantone nun nachziehen. Der zentrale Vorteil dieses sogenannten konzentrierten Plangenehmigungsverfahrens besteht darin, dass für ein Projekt nur noch ein Rechtsmittelzug mit zwei Rekursinstanzen (kantonales Verwaltungsgericht und Bundesgericht) möglich ist. Zudem werden die Instanzen verpflichtet, in einem angemessenen Zeitraum (180 Tage) zu entscheiden, was ebenfalls für Beschleunigung sorgt. Beschwerdeberechtigt sind nur noch Personen und Organisationen, die auch zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt sind. «Bereits heute produzieren die Schweizer Energieversorger im Ausland weit mehr Windstrom, als der Bund für 2050 in der Schweiz plant. Im Gegensatz zu dem im Ausland produzierten Windstrom wird der in der Schweiz erzeugte Windstrom direkt in unser Stromnetz eingespeist, gehört und stärkt somit unsere Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit», erklärt Olivier Waldvogel! PM: Suisse Eole PB: Entwicklung der Windenergie in der Schweiz / ©: Suisse Eole Weitere Beiträge:Ørsted ist Vorreiter beim Einsatz der Offshore-Windkraftanlage der nächsten Generation von GEBundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse für Windenergieanlagen-Ausschreibung vom 1. Mai 2022Ostsee Offshore-Windpark EnBW Baltic 2: Installationsschiff Vidar verankert erste Windanlage