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Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger für Windenergieausbau erhält Unterstützung vom DUH

Windkraftanlagen Aufbau / Foto: HB
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DUH begrüßt den Vorschlag von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zur Einführung einer einmaligen Sonderausschreibung für Windenergie an Land im Jahr 2026 ausdrücklich.

(WK-intern) – Mit zusätzlichen 5.000 Megawatt sollen bereits genehmigte Projekte schneller realisiert und ein drohender Ausbau-Stau wirksam verhindert werden.

Aus Sicht der DUH setzt der Vorschlag genau dort an, wo der Ausbau derzeit stockt: bei der zügigen Umsetzung vorhandener Genehmigungen.

Die DUH fordert andere Bundesländer auf, sich ebenfalls gegen die Vorschläge der Bundeswirtschaftsministerin zu stellen und damit eine drohende Vollbremsung für den notwendigen Wind- und Solarausbau zu verhindern.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, dazu:

Minister Aiwanger stellt sich zurecht gegen die Blockadepolitik der Bundesregierung, die den gerade in Gang gekommenen Ausbau der Windkraft in Bayern abzuwürgen droht. Die von Aiwanger vorgeschlagene Sonderausschreibung für zusätzliche 5.000 Megawatt Windkraft wäre richtig und wichtig, um der gebeutelten Branche der Windanlagenbauer Investitionssicherheit zu verschaffen und gleichzeitig den Klimazielen näher zu kommen. Auch Aiwangers Widerstand gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche, den Netzanschluss für Wind- und Solaranlagen zukünftig restriktiver zu gestalten, ist konsequent. Während Ministerin Reiche die wirtschaftlichen Interessen fossiler Großkonzerne wie E.ON und der großen Netzbetreiber bedient, verteidigt der bayerische Wirtschaftsminister die Interessen mittelständischer Unternehmen aus der Erneuerbaren-Branche und schafft Investitionssicherheit. Für die Erreichung der auch wegen der jahrelangen Blockadepolitik der CSU noch in weiter Ferne befindlichen bayerischen Klimaziele ist der konsequente Ausbau der Windkraft unverzichtbar.“

PM: DUH

Windkraftanlagen Aufbau / Foto: HB








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