Werbung 1KOMMA5° fasst die aktuellen Preisentwicklungen am Solarmarkt zusammen. Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Technik 19. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Preise für Solaranlagen könnten steigen: China schafft Mehrwertsteuer-Exportvergünstigungen für Photovoltaik-Produkte ab (WK-intern) – Das sind die wichtigsten Erkenntnisse: China, der weltweit wichtigste Lieferant für Photovoltaik- und Batterieprodukte, hat bekannt gegeben, die bestehenden Mehrwertsteuer-Exportvergünstigungen für Photovoltaikmodule zum 1. April 2026 vollständig abzuschaffen. Bereits im vergangenen Dezember sank die Export-Steuerrückerstattung von 13 auf neun Prozent. Gleichzeitig steigt der Preis für Polysilizium, dem zentralen Rohstoff für die Herstellung von Solarzellen seit einigen Monaten merklich an. In China haben sich zahlreiche Hersteller darauf verständigt, ihre Produktion zu drosseln, um ein zuvor eingetretenes Überangebot einzudämmen. Daraufhin stieg im vergangenen Sommer der Spotpreis für ein Kilogramm Polysilizium um 30 Prozent von rund vier auf über fünf Euro. Inzwischen kostet das Kilogramm schon rund 6,39 Euro (Stand: 19.1.2026). Zusätzlich steigen seit September 2025 auch die Preise für Photovoltaik-Wafer, Solarzellen, Glas und vor allem Silber. Über den Jahreswechsel 25/26 hat sich diese Entwicklung weiter beschleunigt. Die Industrie rechnet daher bei Solarmodulen, Stromspeichern und anderen elektronischen Komponenten mit spürbaren Zusatzkosten. „Allein die Abschaffung der Exportvergünstigungen wird den Modulpreis um rund zehn Prozent steigen lassen“, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°. „In Kombination mit steigenden Rohstoffpreisen erwarten wir bei einzelnen Komponenten Preissteigerungen von 15 bis 20 Prozent. Mittelfristig sind davon auch Endkundinnen und -kunden betroffen.“ In Deutschland spürt man die verteuerten Rohstoffkosten noch nicht in vollem Ausmaß. Im Frühjahr 2025 erreichten Durchschnittspreise kompletter Photovoltaikanlagen ein historisches Tief. Seitdem sind die Modulpreise leicht gestiegen. „Sobald sich die politischen Maßnahmen, Produktionskürzungen und gestiegenen Rohstoffpreise vollständig in den Lieferketten widerspiegeln, ist mit steigenden Preisen auf dem deutschen Markt zu rechnen“, sagt Jannik Schall. „Wer also mit dem Gedanken spielt, in eine Photovoltaikanlage zu investieren, profitiert jetzt noch von den aktuell günstigeren Preisen.“ Über 1KOMMA5° 1KOMMA5° ist ein führender Anbieter für CO2-neutrale Energie, Wärme und Mobilität. 2021 in Hamburg gegründet, ist das Energieunternehmen heute mit weltweit über 80 Standorten in 7 Märkten der One-Stop-Shop für intelligente, integrierte Energielösungen wie Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen, Klimaanlagen und Wallboxen. Kerntechnologie ist Heartbeat AI: Die künstliche Intelligenz optimiert derzeit mehr als 50.000 Systeme und schafft so Europas größtes virtuelles Kraftwerk, das Privatkunden mit dem Energiemarkt vernetzt und Stromerzeugung und -verkauf im Takt von Wind und Sonne steuert. 1KOMMA5° hat bereits über 300.000 dezentrale, steuerbare Energiesysteme installiert. Bis 2030 will das Unternehmen mehr als 1,5 Millionen Gebäude auf klimafreundliche Energieversorgung umstellen und so zum Erreichen der Pariser Klimaziele beitragen. 1KOMMA5° ist eines der am schnellsten und profitabel wachsenden Startups in Europa. PM: 1KOMMA5° PB: 1KOMMA5° fasst die aktuellen Preisentwicklungen am Solarmarkt zusammen / ©: 1KOMMA5° Weitere Beiträge:Erste Zertifizierung eines Smart Meter Gateways wurde vom BSI im Dezember 2018 bekanntgegebenErneuerbare Energien bis 2050 der kostengünstigste Energieträger für EuropaStrompreisspitzen gefährden Mittelstand und Energiewende