Werbung Internationaler Nordsee-Gipfel in Deutschland Behörden-Mitteilungen Offshore Veranstaltungen Wasserstofftechnik Windenergie 5. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Für unabhängige und sichere Energie in Europa (WK-intern) – Die Bundesregierung richtet am 26. Januar in Hamburg erstmals den internationalen Nordsee-Gipfel aus. Im Fokus steht der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Energieversorgung in Europa. Das Wichtigste zum Nordsee-Gipfel im Überblick. Am 26. Januar 2026 findet der internationale Nordsee-Gipfel erstmalig in Deutschland statt. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Ausbau der Windenergie auf See und der Wasserstoffinfrastruktur ausweiten: Das ist das Ziel des dritten internationalen Nordsee-Gipfels, der am 26. Januar in Hamburg stattfinden wird. Es ist das erste Mal, dass Deutschland den Gipfel ausrichtet. Eingeladen sind die Staats- und Regierungschefs sowie Energieministerinnen und Energieminister aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen und die Europäische Kommission sowie erstmals auch Island und die NATO. Zudem werden über 100 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter am Gipfel teilnehmen. Weichen stellen für unabhängige Energieversorgung Bundeskanzler Friedrich Merz unterstrich zur Ankündigung des Gipfels, dass die Zusammenarbeit in der Nordsee für ein wirtschaftsstarkes, sicheres und unabhängiges Europa von zentraler Bedeutung sei. Alle Teilnehmer verbinde das Ziel, „die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit auszubauen“. Dafür wolle man in Hamburg die Weichen stellen. Ausbau der Windenergie auf See voranbringen Dabei geht es vorrangig darum, die Zusammenarbeit der Nordsee-Anrainerstaaten zu verbessern, um den Ausbau der Windenergie auf See, die sogenannte Offshore-Windenergie, sowie der Wasserstoff-Infrastruktur in der Nordsee voranzubringen. Auch soll eine leistungsfähige und vernetzte Energie-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum auf EU-Ebene und in der Nordsee-Region weiter ambitioniert vorangetrieben werden. Der Nordsee-Gipfel hat erstmalig 2022 in Esbjerg, Dänemark, und zuletzt 2023 in Ostende, Belgien stattgefunden. Er wurde in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ins Leben gerufen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten insbesondere aus Russland zu verringern. Primär soll die Zusammenarbeit für mehr Offshore-Windenergie intensiviert werden. Konkrete Abkommen geplant Der Bundeskanzler wird die Staats- und Regierungschefs am Morgen des 26. Januar in Hamburg begrüßen. Die Gespräche werden überwiegend im Hamburger Rathaus und in der Handelskammer stattfinden. Bereits am Vorabend wird Wirtschaft- und Energieministerin Katherina Reiche die Energieministerinnen und -minister zu einem Abendessen empfangen. Die Ergebnisse werden in zwischenstaatlichen Gipfel-Erklärungen festgehalten. Zudem werden Abkommen mit Nordsee-Staaten zu Kooperationsprojekten und auch eine Vereinbarung mit der Industrie erwartet. PM: BMWE PB: Katherina Reiche / ©: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Weitere Beiträge:Windenergienutzung: BVerfG entscheidet über naturschutzfachliche EinschätzungsprärogativeVestas gewinnt 115-MW-Projekt in SchwedenGE Renewable Energy und Toshiba geben strategisches Partnerschaftsabkommen für Offshore-Wind in Japa...