Einseitige Fokussierung auf die EEG-Umlage in der Energiekostendebatte geht an der Realität vorbei Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 30. Januar 2013 (WK-intern) - Wettbewerb ist die beste Strompreisbremse – die zentrale Rolle der Stromversorger bei der Integration der Erneuerbaren Energien nutzen! Zur Strompreis-Sicherung, die der Bundesumweltminister am Montag vorgeschlagen hat, erklärt der Geschäftsführer der Clean Energy Sourcing, Dr. Thomas Pilgram: "Die einseitige Fokussierung auf die EEG-Umlage in der Kostendebatte und die Gleichsetzung der EEG-Umlage mit den Kosten des Ausbaus der Erneuerbaren Energien gehen an der energiewirtschaftlichen Realität vorbei." Der Strompreis eines Verbrauchers setze sich aus dem Großhandels- (Börsen-) Strompreis und der EEG-Umlage sowie weiteren Komponenten wie Netzentgelten, Stromsteuer, Konzessionsabgabe und sonstigen Umlagen, die der Stromversorger nicht beeinflussen kann, zusammen. Börsenstrompreis und EEG-Umlage seien jedoch
Thomas Richterich ist neuer Interim Geschäftsführer für Vestas Central Europe Windenergie Wirtschaft 9. Januar 2013 (WK-intern) - Ehemaliger Nordex CEO übernimmt interimsweise die Leitung von Vestas Central Europe und ersetzt Dr. Wolfgang J. Schmitz, President of Vestas Central Europe. Im Zuge der derzeitigen Restrukturierung von Vestas, verlassen Dr. Wolfgang J. Schmitz, President of Vestas Central Europe und Managing Director of Vestas Deutschland GmbH und Udo Noebel, Managing Director of Vestas Deutschland GmbH das Unternehmen. “Die derzeitige Situation in der Windindustrie und in den globalen Märkten erfordert es, dass Vestas einen anderen strategischen Ansatz für den sehr wichtigen zentraleuropäischen Markt verfolgt. Daher werden wir uns zukünftig verstärkt auf geeignete, zweckbestimmte Vertriebsaktivitäten in dieser Region konzentrieren“, so Chief Sales
Plusenergiehaus im Praxistest Forschungs-Mitteilungen Technik 23. Dezember 2012 (WK-news) - Wohnen im Auftrag der Energieforschung Der Solar Decathlon Europe ist ein Wettbewerb für Wohnhäuser, die ihren Energiebedarf in der Jahresbilanz solar decken. Bei einer Ausstellung werden sie über mehrere Tage im Betrieb bewertet. Ob sie die Wettbewerbsanforderungen auch im Alltag erfüllen, kann diese kurze Betrachtung kaum belegen. Ein Praxistest in Wuppertal hat nun den Beweis erbracht: Seit Mitte letzten Jahres wohnen zwei Personen in dem an der örtlichen Universität entwickelten Haus. Für 2012 ist die Energiebilanz ausgeglichen. Danach wird sogar ein Stromüberschuss erwartet. Der Solar-Decathlon-Wettbewerb in 2010 und 2012 in Madrid weckte ein großes Publikums- und Medieninteresse. Doch nach der
Ein Handbuch – basierend auf den Ergebnissen des Wettbewerbes Bioenergie-Regionen Bioenergie 16. Dezember 201216. Dezember 2012 (WK-news) - Zum Ende der ersten Förderphase des Wettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) liegt jetzt der Ratgeber „Bioenergie in Regionen“ vor. Das Handbuch fasst die Erfahrungen der 25 vom BMELV 3 Jahre lang geförderten Wettbewerbsgewinner zusammen. Es zeigt die wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Effekte auf, die in den 25 Regionen durch Bioenergieprojekte erzielte wurden. „Bioenergie in Regionen“ richtet sich mit vielen Praxisbeispielen und konkreten Handlungsanleitungen an Personen, Gruppen und Institutionen auf der regionalen Ebene, die gemeinsam mit anderen Akteuren das Ziel der verstärkten Nutzung von Bioenergie vorantreiben wollen. Schwerpunkte des Ratgebers sind die technischen und ökonomischen
Die 25 Bioenergie-Regionen sind Vorbildern für eine nachhaltige Nutzung von Biomasse Berlin Bioenergie 28. November 201229. November 2012 (WK-news) - Bioenergie-Regionen zeigen, wie die Energiewende Impulse setzt für den Ländlichen Raum Zum Abschluss des Wettbewerbs "Bioenergieregionen" hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Vertreter der geförderten Regionen zu einer zweitägigen Konferenz in Berlin eingeladen, um ihre bisherigen Erfolge vorzustellen. "Die 25 Bioenergie-Regionen aus ganz Deutschland haben sich zu herausragenden Vorbildern für eine nachhaltige energetische Nutzung von Biomasse entwickelt. Klimafreundliche Bioenergie aus lokal erzeugter Biomasse ist außerdem für viele zu einem wirtschaftlichen Faktor geworden. Durch die umfangreiche Einbindung der Bevölkerung vor Ort leisten die Regionen langfristig einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende im Ländlichen Raum", sagte Dr. Gerd
Monitoringbericht 2012: Entwicklung der Elektrizitäts- und Gasmärkte in Deutschland Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 28. November 2012 (WK-intern) - Mit dem Monitoringbericht 2012 haben Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt erstmals einen gemeinsamen Bericht über die Entwicklung der Elektrizitäts- und Gasmärkte in Deutschland vorgelegt. Der Bericht zeigt eine weitere Intensivierung des Wettbewerbs in den Einzelhandelsmärkten. Der Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu verstärkten Investitionen in die Netze. Dieser Trend muss sich fortsetzen, um die regenerativ erzeugte Energie auch zu den Verbrauchszentren transportieren zu können. Im Strom- und im Gasbereich hat sich gezeigt, dass ein hohes Handelsvolumen auf den Beschaffungsmärkten von großer Bedeutung ist für die positive Entwicklung des Wettbewerbs auf den übrigen Märkten. Der Bericht macht auch deutlich, welche Risiken sich für die wettbewerblichen
Grundsatzentscheidung zur künftigen Ausrichtung der Energiepolitik Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. Oktober 201227. Oktober 2012 (WK-intern) - Strategische Reserve sollte ernsthaft geprüft werden Müller: Bei geplanten Markteingriffen geht es um Grundsatzentscheidung zur künftigen Energiepolitik / Nachbesserungsbedarf bei Offshore-Netzanbindung Berlin - "Es geht hier um eine Grundsatzentscheidung zur künftigen Ausrichtung der Energiepolitik. Wettbewerbliche und marktorientierte Lösungen sollten immer einen Vorrang gegenüber staatlichen Eingriffen in einen sensiblen Bereich wie den Energiemarkt haben. Das von der Branche entwickelte Konzept der Strategischen Reserve sollte als Alternative zu den vorgesehenen Notstandsregelungen des Bundeswirtschaftsministeriums ernsthaft geprüft werden." Das sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), bei der heutigen Anhörung zur geplanten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Deutschen
Merkel will Ökosteuer-Ausnahmen überprüfen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 17. Oktober 2012 (WK-news) - Kanzlerin Merkel beim Deutschen Arbeitgebertag 2012 "Wir müssen über die Kostensteigerung reden", führte die Kanzlerin zur steigenden EEG-Umlage aus. Mit Blick auf die Ausnahmen für bestimmte Unternehmen kündigte sie eine Überprüfung an. "Auch diesen Teil müssen wir uns noch mal anschauen, ob es eigentlich richtig war, dass wir so viele Unternehmen rausgenommen haben", sagte Merkel. "Denn es sind jetzt mehr als im internationalen Wettbewerb stehen." Sie reagierte damit auf die Kritik, dass die so genannte Ökosteuerumlage zu stark steige - unter anderem auch wegen zu großer Rücksichtnahme auf die Wirtschaft. Dies mache zur Zeit 0,5 Cent aus. "Ich sehe dringenden
Rösler: Förderung der erneuerbaren Energien läuft aus dem Ruder Behörden-Mitteilungen 15. Oktober 2012 (WK-intern) - Heute haben die vier Übertragungsnetzbetreiber den Anstieg der EEG-Umlage von 3,592 Cent auf 5,277 Cent je Kilowattstunde ab 2013 bekanntgegeben. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss dringend und gründlich überarbeitet und marktwirtschaftlicher ausgestaltet werden. Der erneute Anstieg der Umlage, die die Menschen bezahlen müssen, ist ein Beleg dafür, dass die Förderung der Erneuerbaren aus dem Ruder läuft. Auch im nächsten Jahr werden zahlreiche Anlagen zugebaut, die Anspruch auf 20 Jahre feste Vergütung haben. Im kommenden Jahr müssen die Stromverbraucher rund 20 Mrd. Euro für den Ausbau der Erneuerbaren bezahlen. Seit 2009 hat
SolarMobil Deutschland – wie Schüler mit der Kraft der Sonne gewinnen E-Mobilität 23. September 2012 (WK-news) - Bereits zum dritten Mal treten Schülerinnen und Schüler mit ihren kleinen Solar-Flitzern beim bundesweiten Wettbewerb „SolarMobil Deutschland“ gegeneinander an. Nach den Veranstaltungen der beiden vergangenen Jahre in Berlin findet das diesjährige Finale am 21. September 2012 im sächsischen Chemnitz statt. Dabei schicken Schülerinnen und Schüler ihre selbst konstruierten Solarmodellfahrzeuge ins Rennen, messen sich in Geschwindigkeit und Kreativität. Mit dem Schülerwettbewerb „SolarMobil Deutschland“ wollen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) Kinder und Jugendliche für die Zukunftsthemen Elektromobilität und Erneuerbare Energien begeistern und zeigen, was mit der Kraft der Sonne möglich ist. Seit Kurzem
Wettbewerb: Innovative und integrierte Lösungen mit Biomasse, Sonne, Wind & Co. gesucht Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 23. August 2012 (WK-news) - „Die Energiewende beginnt im ländlichen Raum“ – BMELV fördert drei herausragende ländliche Regionen mit je bis zu 1,2 Mio. Euro ‚Wettbewerb Modellregionen Energiewende’ gestartet – Innovative und integrierte Lösungen mit Biomasse, Sonne, Wind & Co. gesucht Um über die Schaffung von Leuchtturmregionen die Energiewende voran zu bringen, hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den Wettbewerb „Modellregionen für eine beschleunigte Energiewende im ländlichen Raum“ ausgelobt. Regionen, die aktuell einen erneuerbaren Anteil von weniger als 40 Prozent am Endenergieverbrauch haben und diesen innerhalb von 3 bzw. 5 Jahren auf 60 Prozent steigern wollen, können sich bewerben. Die wichtigste Voraussetzung: Ein
Die Technische Universität Wien präsentiert neues Konzept für Öko-Gebäude Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 21. August 2012 (WK-intern) - Erstmals ist Österreich beim renommierten Wettbewerb „Solar Decathlon“ vertreten. Das Konzept für den österreichischen Beitrag ist nun fertig. Der Countdown läuft: An der TU Wien laufen die Vorbereitungen für die Teilnahme am Architektur-Wettbewerb „Solar Decathlon 2013“ in Kalifornien. Zum ersten Mal hat sich eine österreichische Universität für diesen prestigeträchtigen Wettbewerb qualifiziert, bei dem verschiedene Universitäten ökologisch nachhaltige Vorzeige-Gebäude errichten. Das Team von Prof. Karin Stieldorf (Institut für Architektur und Entwerfen, TU Wien) ist eines von nur zwei europäischen Teams, die am Solar Decathlon im Oktober 2013 teilnehmen dürfen. Nach intensiven Planungsarbeiten steht nun das architektonische Konzept, das beim Wettbewerb realisiert werden