Bundesnetzagentur: Fördersätze für Windenergie an Land sinken ab Juli 2018 erneut um 2,4 Prozent Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Februar 2018 Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Windenergieanlagen an Land außerhalb der Ausschreibung, die ab 1. Juli 2018 in Betrieb genommen werden erneut um 2,4 Prozent gekürzt wird. (WK-intern) - Das betrifft insbesondere Anlagen, die im Jahr 2016 oder früher genehmigt wurden, noch in diesem Jahr in Betrieb gehen werden und deshalb unter den Bestandsschutz fallen. Bewegt sich der Zubau in einem spezifischen Betrachtungszeitraum nahe am gesetzlichen Ausbaupfad, so ist eine geringe Absenkung der Vergütungssätze vorgesehen. Diese Absenkung verstärkt sich, je mehr der Zubau den Ausbaupfad überschreitet. Eine merkliche Unterschreitung des Ausbaupfads würde dagegen dazu führen,
Ausschreibungen nach dem EEG 2017: Die Frist für Windparks auf See läuft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 8. Februar 2017 Erneuerbare Energien: Der Wettbewerb ist eröffnet (WK-intern) - Die Ausschreibungen nach dem EEG 2017 nehmen Fahrt auf: Die Frist für Windparks auf See läuft; die erste reguläre Runde für Solaranlagen wird gerade ausgewertet. Seit Jahresanfang gilt das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017) und die wichtigste Neuerung – wettbewerbliche Ausschreibungen für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien – findet bereits Anwendung: Die erste reguläre Ausschreibung für Solaranlagen endete vor wenigen Tagen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wertet derzeit die Gebote aus und wird in Kürze die Ergebnisse veröffentlichen. Darüber hinaus gaben die BNetzA und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in der vergangenen Woche die Bedingungen
ABO Wind steigert Überschuss und Umsatz im ersten Halbjahr 2016 deutlich Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. September 2016 ABO Wind Vorstand erwartet für Gesamtjahr ähnlich gutes Ergebnis wie 2015 (WK-intern) - Das Argentiniengeschäft trägt erstmals zum Erfolg bei Auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2016 blickt ABO Wind zurück. Der Wiesbadener Projektentwickler hat den Umsatz auf rund 53,1 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2015: 25,2 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Der Konzerngewinn erhöhte sich auf 4,4 Millionen Euro (2,7 Millionen Euro). Erstmals trug Argentinien, wo ABO Wind seit zehn Jahren tätig ist, zum unternehmerischen Erfolg bei. „Mit dem guten ersten Halbjahr haben wir die Grundlage gelegt, um 2016 insgesamt ein mindestens so gutes Ergebnis zu erreichen wie 2015“, sagt Vorstand Andreas Höllinger. Im Vorjahr erwirtschaftete
EEG: Vergütung für Geothermiestrom bleibt drei weitere Jahre stabil Geothermie 8. Juli 2016 Der Bundestag hat heute Vormittag die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. (WK-intern) - Mit der deutlichen Verschiebung des Degressionsbeginns von 2018 auf 2021 schafft das Parlament Vertrauensschutz für Investoren und fördert den weiteren Ausbau Tiefer Geothermie. Gute Nachrichten für in Bau und in Planung befindliche Geothermieprojekte. Bundestag und Bundesregierung haben mit der Verschiebung des Degressionsbeginns auf 2021 klar gemacht, dass Tiefe Geothermie weiterhin einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Stromerzeugung leisten soll. Der Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. (BVG), Dr. Erwin Knapek, freut sich: „Stabile Vergütungssätze bis 2021bieten als deutliches Signal Vertrauensschutz und Sicherheit für kommunale und private Investoren im Rahmen dieses Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Damit wird
Ausschreibungen für Windstrom erhöhen Druck auf die Qualität von Gutachten und Prognosen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2016 Experten auf dem 8. Branchentag Windenergie NRW bewerten Paradigmenwechsel in der Förderung (WK-intern) - Das Tauziehen zwischen Bund und Ländern um die Reform des EEG 2016 geht in die entscheidende Phase. Bereits am 8. Juni soll die Novelle das Kabinett passieren. Klar ist, dass sich die Windbranche ab 2017 auf neue Spielregeln und Ausschreibungen einstellen muss und die bisher feste Vergütung zugunsten von mehr Wettbewerb gestrichen wird. Die Auswirkungen der vorliegenden Einigung werden Experten auf dem 8. Branchentag Windenergie NRW am 14. und 15. Juni in Düsseldorf in Vorträgen und Workshops bewerten. Die Einigung zwischen der Bundesregierung und den Länderchefs zur EEG-Novelle nimmt Konturen
Altlasten aus der Anfangszeit der Photovoltaik belasten heute noch die EEG-Umlage Behörden-Mitteilungen Solarenergie 15. Mai 201616. Mai 2016 Vorschlag für einen staatlichen Fonds zur Finanzierung der Energiewende (WK-intern) - Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller: „Die Altlasten aus der Anfangszeit der Photovoltaik belasten heute noch die EEG-Umlage. Foto: Pressebild: Ba-Wü Landesregierung Es wird Zeit, den notwendigen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien von diesem Ballast zu befreien.“ Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller unterstützt den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer nach einem staatlichen Fonds zur Finanzierung der Energiewende. Laut aktuellen Medienberichten soll die EEG-Umlage dem bayerischen Vorschlag zufolge künftig nur noch bis zu einer bestimmten Höhe auf die Stromkunden umgelegt werden, der Rest würde aus einem staatlichen Fonds bezahlt. Franz Untersteller: „In der EEG-Umlage
Zuschaltbare Lasten sollen Strom bei Netzengpässen verstärkt nutzen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. März 20163. März 2016 Energiewendestaatssekretärin Nestle stellt Gutachten zur Abregelungen von Windkraftanlagen aufgrund von Netzengpässen vor (WK-intern) - Bei Engpässen im Stromnetz soll nach Vorstellung des Energiewendeministeriums Schleswig-Holstein Strom aus Erneuerbaren Energien genutzt statt abgeschaltet werden. KIEL/BERLIN - Dies kann zum Beispiel durch Speicher, in Industrieprozessen oder in Wärmenetzen geschehen. Andere Bundesländer unterstützen diese Forderung und der Bundesrat hat sich auf Initiative Schleswig-Holsteins bereits entsprechend positioniert. Damit hierfür zügig die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert werden können, hat das Land ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die heute (3. März 2016) in Berlin vorgestellte Studie zeigt auf, wie die notwendigen Änderungen rasch vorangetrieben werden können. „Der Netzausbau ist und bleibt die
Ab 1. März werden wieder staatliche Zuschüsse für Solarstromspeicher gefördert Dezentrale Energien Solarenergie 29. Februar 2016 FÖRDERPROGRAMM FÜR SONNENBATTERIEN STARTET (WK-intern) - Ab 1. März wieder staatliche Zuschüsse für Solarstromspeicher Solarstrom rund um die Uhr jetzt erschwinglich BSW-Solar informiert über neues Förderprogramm Am morgigen 1. März 2016 startet das neue Förderprogramm für Solarstromspeicher mit zinsgünstigen Krediten und großzügigen Tilgungszuschüssen. Wer eine bestehende Solarstromanlage mit einem Heimspeicher nachrüstet oder eine neue Anlage mit Speicher installiert, kann sich dann 25 Prozent der förderfähigen Kosten als Tilgungszuschuss erstatten lassen. Antragsberechtigt sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen. „Wir rechnen mit einer weiter stark anziehenden Nachfrage. Die Kosten für Heimspeicher sind inzwischen so stark gesunken, dass sie für jeden Eigenheimer erschwinglich werden. Sonnenstrom aus der Konserve
Zu den Klagen der Kraftwerksbetreiber von Irsching 4 und 5 gegen TenneT Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Februar 2016 Die Betreiber des Gaskraftwerks Irsching 4 und des Gaskraftwerks Irsching 5 haben gegen den Übertragungsnetzbetreiber TenneT Klagen beim Landgericht Bayreuth und beim Landgericht Düsseldorf eingelegt. (WK-intern) - Es geht bei beiden Klagen letztlich um die Frage der Vergütung für die Kraftwerke, für die die Betreiber im März 2015 jeweils die vorläufige Stilllegung angezeigt hatten und die TenneT für systemrelevant erklärt hatte. Im Fall von Irsching 5 kommt noch die Frage nach der Vergütung für von 2013 bis heute geleistete netzstabilisierende Maßnahmen (Redispatch-Einsätze) hinzu. TenneT wird die Klagen prüfen. Aus Sicht des Übertragungsnetzbetreibers wären eine zeitnahe rechtssichere Regelung des Gesetzgebers und entsprechende detaillierte Vorgaben
Windenergieanlagen werden immer kosteneffizienter Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Dezember 2015 VDMA/BWE: Windindustrie senkt Kosten deutlich (WK-intern) - Strom aus Windenergieanlagen lässt sich heute im Durchschnitt um 12 Prozent günstiger erzeugen als vor vier Jahren. Das liegt an kosteneffizienter optimierter Anlagentechnologie und aktuell niedrigen Finanzierungskosten. Das Zinsniveau und die Regelung zum Aussetzen der Vergütung bei negativen Strompreisen im EEG bergen jedoch Kostenrisiken. Frankfurt/Berlin, 14. Dezember 2015:Die mittleren Stromgestehungskosten der Windenergie an Land, berechnet auf 20 Jahre Betrieb, bewegen sich 2016/2017 je nach Standort in einer Bandbreite von 5,3 bis 9,6 Cent pro Kilowattstunde. Im Durchschnitt sind die Kosten im Vergleich zu 2012/2013 damit um 12 Prozent gesunken. Dies belegt die gemeinsam vom Bundesverband WindEnergie e.V.
Herabgesetzte Vergütung für Photovoltaikbetreiber bei unterlassener Meldung zur Bundesnetzagentur Behörden-Mitteilungen Solarenergie 4. Dezember 2015 Das Landgericht Itzehoe hat mit Urteil vom 1. Oktober 2015 (Aktenzeichen: 6 O 122/15 / LG Itzehoe, Urteil v. 01.10.2015 - 6 O 122/15) entschieden, dass ein privater Betreiber einer Photovoltaikanlage die an ihn gezahlte Einspeisevergütung an den Netzbetreiber je nach Zeitraum der Einspeisung vollständig oder teilweise zurück bezahlen muss, sofern er seine Anlage nicht bei der Bundesnetzagentur gemeldet hat. (WK-intern) - Der Betreiber hatte in diesem Fall vom 24.8.2012 bis zum 20.10.2014 Strom in das Netz eingespeist, ohne seine Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden. Die Netzbetreiberin zahlte an ihn zunächst die nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) vorgesehene Vergütung aus. Diese kann sie
Ausschreibungen: Lohnen sich Investitionen in Windparks noch? Finanzierungen Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 27. November 201526. November 2015 windcomm schleswig-holstein e. V. diskutiert über Ausschreibungen (WK-intern) - Statt eine feste Vergütung für die erzeugte Energie zu erhalten, sollen die Betreiber von Erneuerbare-Energie-Projekten zukünftig in Ausschreibungen darlegen, zu welchem Preis sie Strom produzieren können. Darüber diskutierten Vertreter von Mitgliedsunternehmen des windcomm schleswig-holstein e. V. beim 6. Stammtisch des Windenergie-Netzwerks. Gastgeber waren die HSH Nordbank und das Unternehmen Schneider Electric in Kiel. Bei der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im vergangenen Jahr wurde es bereits festgelegt: Ab 2015 soll der Preis für Strom aus Freiflächen-Solaranlagen, ab Ende 2016 auch der Preis für Windstrom in Ausschreibungen ermittelt werden. Zudem will die Bundesregierung den Zubau an installierter