Der Zusammenbruch der Sowjetunion und die Katastrophe von Tschernobyl hatten vergleichbare Effekte Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Dezember 201120. Dezember 2011 Vor kurzem veröffentlichte Studie zeigt auf, wie Institutionen und Institutionenwandel Landnutzung und Landbedeckung beeinflussen | An der Ausarbeitung beteiligt waren Wissenschaftler verschiedener Universität und Forschungseinrichtungen Der Zusammenbruch der Sowjetunion und das Reaktorunglück von Tschernobyl haben sich in vergleichbar drastischem Ausmaß auf die Stilllegung landwirtschaftlicher Flächen ausgewirkt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vor kurzem in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Mit Hilfe von Satellitendaten untersuchten die Autoren die Grenzregion von Weißrussland und der Ukraine in einem Radius von 80 Kilometern um den Reaktor von Tschernobyl. Sie verglichen die Effekte der Tschernobylkatastophe nach der Kernschmelze (1986-1992) mit denen
Insektenvernichtungsmittel ein zunehmendes Problem für Gewässer in Europa Ökologie 7. Dezember 2011 Leipzig. Europas Gewässer werden in Zukunft stärker mit Insektenvernichtungsmitteln belastet sein als bisher. Das ist das Ergebnis einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), für die Wissenschaftler die Situation von 1990 mit Szenarien zum Klima- und Landnutzungswandel im Jahre 2090 verglichen haben. Die Risiken für Gewässer, die durch den Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft entstehen, würden in vielen Regionen Europas deutlich steigen – vor allem aber in Skandinavien, im Baltikum und in Mitteleuropa, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Ecological Applications“. Auch weite Teile Deutschlands gehören dann zu den rund 40 Prozent der Fläche Europas, in denen die Gewässer wegen Pestiziden
Entwicklung, Strukturen und Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien: Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik, Geothermie Baden-Württemberg Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 16. September 2011 Die aktuelle Studie „Aktivitäten von Energieversorgern im Bereich Erneuerbare Energien-Anlagen in Baden-Württemberg“ von trend:research untersucht Entwicklung, Strukturen und Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien (Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik und Geothermie). Die Studie wurde ermöglicht durch EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Neben einem Überblick über die bisherige Entwicklung der Erneuerbaren Energien hinsichtlich installierter Leistung, Stromerzeugung, Anlagenzubau und Beitrag zur Gesamtstromerzeugung in Baden-Württemberg wird die Eigentümerstruktur bei Erneuerbaren Energien dargestellt, um die jeweiligen Aktivitätsschwerpunkte der einzelnen Akteure genauer zu beleuchten. Insgesamt kommt trend:research zu dem Ergebnis, dass das Engagement von Stadtwerken und Regionalversorgern in Baden-Württemberg ausbaufähig erscheint, denn der Anteil dieser Eigentümergruppe beträgt lediglich rund
Der Markt für große Windenergieanlagen (> 5 MW) weltweit bis 2030 Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 29. August 2011 Technologie – Markt – Wettbewerb Windenergieanlagen werden immer größer; insbesondere im Offshorebereich ergibt sich ein riesiges Potenzial. Die Entwicklung der Nennleistung von WEAs ist in den letzten Jahren stark gestiegen: derzeit sind 5 bis 7,5 MW bereits im Einsatz, 10 MW und darüber hinaus in der konkreten Entwicklungs- und Designphase. Beispiele: Alstom: 6 MW (Prototyp 2012) American Superconductor: 10 MW (Prototyp 2012/13) Areva: 5 MW (Serienfertigung 2005) BARD: 5 MW (Serienfertigung 2010) und 6,5 MW (Prototyp 2010) Clipper: 10 MW (Prototyp 2012) DSME: 6-7 MW (Prototyp 2012) DEC: 5 MW (Prototyp 2012) Doosan: 6-7 MW (Prototyp 2012) Enercon: 7,5 MW (bereits auf dem Markt) Gamesa: 7 MW