Agentur für Erneuerbare Energien sieht verringerten Speicherbedarf durch internationalen Stromaustausch Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 18. Januar 2015 Netzausbau und internationaler Stromaustausch verringern Speicherbedarf (WK-intern) - Eine neue Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht 15 wissenschaftliche Arbeiten hinsichtlich ihrer Aussagen zum Bedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung verschiedener Speichertechnologien in Deutschland. Wesentliches Ergebnis ist, dass der Bedarf für Langzeitspeicher wie die Power-to-Gas-Technologie erst bei hohen und längeren Stromüberschüssen gegeben ist, wie sie bei einem Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 60 bis 80 Prozent zu erwarten sind. Kurzzeitspeicher wie Pumpspeicher und Batterien werden deutlich früher benötigt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des sinnvollen Umfangs ist groß. Viel hängt davon ab, wie gut andere Flexibilitätsoptionen erschlossen werden und wie gut der
Energiespeicher sind mittelfristig für Netzstabilität nötig – aber keine Alternative zum Netzausbau Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 18. September 201417. September 2014 Energiewendeminister Robert Habeck stellt Studie vor KIEL - „Energiespeicher sind mittelfristig für Versorgungssicherheit und Netzstabilität von Bedeutung, derzeit hat aber der Netzausbau in Schleswig-Holstein oberste Priorität." (WK-intern) - Dieses Fazit zieht Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck aus einer Studie, die das Ministerium beim Beratungsunternehmen Ecofys und dem Fraunhofer Institut IWES in Auftrag gegeben hat. Darin wurden aktuelle und künftige Speichermaßnahmen betrachtet und Empfehlungen für systematische Entwicklungen erarbeitet. „Speicher sind eine Schlüsseltechnologie für eine intelligente Energiewendeinfrastruktur. Wir brauchen sie dann, wenn die Erneuerbaren Energien einen sehr hohen Anteil an der Stromversorgung stellen – voraussichtlich gegen Ende des kommenden Jahrzehnts“, sagte Habeck. „Die Studie zeigt aber, dass
Stromüberschüsse aus Wind- und Solarkraft sind ein lösbares Problem Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 21. August 2013 (WK-intern) - Berlin - Temporäre Stromüberschüsse aus Solar- und Windkraft stellen einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge auch bei stark steigenden Anteilen erneuerbarer Energien ein lösbares Problem dar. Flexibilisierung des Stromsystems könnte Überschüsse deutlich reduzieren Speicherung der gesamten Überschüsse nicht wirtschaftlich Langfristig betrachtet werden Speicher immer wichtiger Durch eine Flexibilisierung des Stromsystems könnte die Überschusserzeugung stark vermindert werden. Während die verbleibenden Überschüsse teilweise durch zusätzliche Stromspeicher aufgenommen werden könnten, sollte für die höchsten Produktionsspitzen erneuerbarer Energien die Möglichkeit zur Abregelung erhalten bleiben, so das Ergebnis der umfangreichen Untersuchung des DIW-Energieexperten Wolf-Peter Schill. „In einem flexiblen System müssten im Jahr