Rote Liste – Botanischer Garten Berlin, Bundesamt für Naturschutz & Uni Berlin Ökologie 12. Dezember 201111. Dezember 2011 Deutschland braucht auch in 10 Jahren einen verlässlichen Überblick über seine biologische Artenvielfalt und die gefährdeten Arten. Wie viele Arten sind in Deutschland vom Aussterben bedroht und welche? Um diese und andere wichtige naturschutzrelevante Fragen auch im Jahre 2020 zu beantworten, arbeitet der Botanische Garten und das Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin seit Dezember 2011 im Rahmen eines Projektes an der Vorbereitung der Erstellung der Roten Liste 2020. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Vorhaben mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für 37 Monate. Rote Listen „Die Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze sind wissenschaftliche Fachgutachten, die das
Juniorprofessorin für Ökologie und Umweltbildung: Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras Kooperationen Ökologie 6. Dezember 20115. Dezember 2011 Umweltwissenschaft und Naturschutz zählen zu den zukunftsweisenden Profilelementen der Stiftungsuniversität Hildesheim. Neben dem Bachelorschwerpunkt Umweltsicherung hat die Hochschule den neuen Masterstudiengang „Umweltwissenschaft und Naturschutz“ entwickelt. Der Bereich Umweltbildung wird an der Universität Hildesheim ausgebaut, zum Wintersemester wurde Dr. Jasmin Mantilla-Contreras als Juniorprofessorin für Ökologie und Umweltbildung berufen. Am Mittwoch, 07. Dezember, stellt sich die Juniorprofessorin in einer Öffentlichen Antrittsvorlesung vor. Der Fachbereich IV, Mathematik, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Informatik, lädt am Mittwoch, 07. Dezember 2011, um 18:15 Uhr zur Öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras ein. Die Juniorprofessorin spricht zum Thema „Küstenökosysteme im globalen Wandel“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen
Natura 2000-Naturschutzgebiete und die ländliche Entwicklung an Landesgrenzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Sachsen 19. November 201118. November 2011 Nachhaltige Regionalentwicklung im grenzübergreifenden Kontext ist Herausforderung und Chance zugleich. Ursachen dafür liegen unter anderem im unterschiedlichen Verständnis von Problemen beiderseits der Grenze, uneinheitlichen Strategien und nicht zuletzt auch Sprachbarrieren. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) untersuchten im sächsisch-böhmischen Erzgebirge wie Naturschutz, Tourismus und ländliche Entwicklung zusammengehen und positive wirtschaftliche Effekte hervorbringen können. Die Ergebnisse wurden bei der Abschlusstagung vorgestellt. Das sächsisch-tschechische Projekt „Grünes Netzwerk Erzgebirge“ hatte zum Ziel, diese Fragen am Beispiel der in der Region zahlreichen europäischen Naturschutzgebiete „Natura 2000“ aufzuzeigen. Die Bereiche Landwirtschaft und Landschaftspflege, naturverträglicher Tourismus und Umweltbildung standen dabei im Mittelpunkt. Die Ergebnisse des Projekts zeigen
Deutschland darf die europäische Bodenrahmenrichtlinie nicht länger blockieren Mitteilungen Ökologie 21. Oktober 2011 Der Deutsche Naturschutzring (DNR), der SPD-Europaabgeordnete und Vorsitzender des EU-Umweltausschusses Jo Leinen und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) haben heute vor einer Veranstaltung in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, ihre Blockade eines umfassenden europäischen Bodenschutzrechts aufzugeben und sich für die Wiederaufnahme von Verhandlungen der EU-Bodenrahmenrichtlinie einzusetzen. Verbindliche Zielvorgaben und Bodenschutzstandards, die möglichst über die deutschen Bodenschutzregelungen hinausgehen, seien überfällig. „1998 hat die deutsche Umweltministerin Angela Merkel eine Initiative zur besseren Berücksichtigung von Bodenschutzbelangen auf EU-Ebene gestartet, heute blockiert sie als Bundeskanzlerin den Vorschlag für eine EU-Bodenrahmenrichtlinie“, betonte DNR-Vizepräsident Hartmut Vogtmann. Deutschland ist Spitzenreiter beim Flächenverbrauch in Europa. Zwischen