Klimaschutzgipfel in Doha geht mit Minimalergebnis zu Ende Ökologie 11. Dezember 2012 (WK-intern) - Klimaschutz braucht Neustart: Investieren statt begrenzen Münster - Der Klimagipfel in Doha ist mit einem Minimalergebnis zu Ende gegangen. Das Kyoto-Protokoll wird bis 2020 verlängert, allerdings nehmen daran nur noch die EU-Staaten, Australien und einige kleinere Länder teil. Diese repräsentieren insgesamt lediglich rd. 15 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen (2011: 34 Mrd. t), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. "Das Kyoto-Protokoll wird seinem Anspruch nicht mehr gerecht", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. "Der globale Klimaschutz braucht ein neues Fundament: Die endlosen Begrenzungs-Diskussionen müssen beendet und durch weltumspannende Investitions-Diskussionen über klimafreundliche und CO2-vermeidendeTechniken ersetzt werden", so Allnoch
Moorschutz ist Klimaschutz Ökologie Schleswig-Holstein 29. November 201229. November 2012 (WK-intern) - Klimaaktionstage: Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck zu Besuch im Hartshoper Moor: „Moorschutz ist aktiver Klimaschutz.“ Die Wiedervernässung von Mooren spielt für den Klimaschutz in Schleswig-Holstein eine entscheidende Rolle. „Wenn Moore intakt sind, speichern sie Kohlenstoffdioxid. Werden sie aber entwässert, setzen sie ein Vielfaches an CO2 frei. Deshalb ist die Renaturierung von Mooren ein wichtiger Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen“, sagte Umweltminister Robert Habeck heute bei einem Besuch im Stiftungsland Hartshoper Moor in Sophienhamm bei Hohn. Das Umweltministerium richtet aus Anlass der UN-Klimakonferenz, die derzeit in Doha/Katar stattfindet, verstärkt den Blick auf Klimaschutz-Projekte in Schleswig-Holstein. Es geht es um Fragen wie: Wie
Beitrag zum Klimaschutz durch Nutzung der Windkraft Offshore Windenergie Windparks 28. November 201228. November 2012 (WK-news) - Der Ausbau der Windenergie hilft rasch den CO2-Ausstoß zu reduzieren St. Pölten - Weltweit ist der Sektor Stromerzeugung für 40 Prozent des CO2 Ausstoßes von fossilen Energien verantwortlich. Gleichzeitig ist die Stromerzeugung aber jener Bereich, in dem mit heutiger Technik bereits die CO2-freie Erzeugung möglich ist. Den Löwenanteil der Ökologisierung des Stromerzeugungssektors wird die Windenergie beitragen. Wie groß der Beitrag zum Klimaschutz durch Nutzung der Windkraft ist zeigt eine kürzlich veröffentlichte Analyse vom weltweiten Windenergie Verband GWEC, die in Zusammenarbeit mit Greenpeace international und dem europäischen Verband der erneuerbaren Energien EREC erstellt wurde. Für 40% der Co2-Emissionen von fossilen Energien und für
Klimakonferenzen wie in Doha führen in eine gefährliche Sackgasse Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Veranstaltungen 27. November 2012 (WK-intern) - DESERTEC Foundation Vorstand Dr. Gropp: "Klimakonferenzen wie in Doha führen uns in eine gefährliche Sackgasse" Koalition der Willigen statt Warten auf den Konsens Statement von Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der DESERTEC Foundation, zur Klimakonferenz in Doha (Katar) Pünktlich zur 18. UN-Klimakonferenz bestiegen wieder rund 20.000 Menschen aus über 190 Ländern Flugzeuge, wohnen in klimatisierten Hotels und produzieren dabei Unmengen an CO2, um das Klima zu schützen. Das Ergebnis der seit fast zwei Jahrzehnten etablierten Jahrestreffen: Die Welt emittiert heute mehr CO2 als je zuvor. Klimaschutz ist ein globales Thema, das nicht ein Land alleine lösen kann. Doch die Prämisse der UN-Klimakonferenzen, dass
Klimaschutz auf dem 18. UN-Klimagipfel: Dii fordert verlässliche Investitionsbedingungen für Erneuerbare Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 26. November 2012 (WK-intern) - Desertec ist Klimaschutz München - Heute beginnt in Doha (Katar) der 18. UN-Klimagipfel, bei dem weiter über die Reduktion des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen verhandelt werden soll. Das Problem ist ohne Zweifel dringlich. Erst vorige Woche hat die Weltbank in einem aktuellen Report vor den drastischen Folgen einer ungebremsten Erderwärmung gewarnt. Bei einem "Weiter so" befindet sich die Welt auf einem Kurs, der schon bis Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte, so die Autoren der Studie. Während in einigen Regionen der Welt die Gefahr von Starkregenfällen dramatisch ansteigen könnte, wären andere vermehrt von Dürren
UN-Umweltprogramm-Bericht ist Warnsignal an Weltgemeinschaft Mitteilungen Ökologie 22. November 2012 GLOBAL 2000: EU braucht ambitionierte Klimaschutzziele! Wien - Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hält anlässlich des UNEP-Klimaberichtes und im Vorfeld der nächste Woche beginnenden UNO-Klimakonferenz in Doha fest, dass vor allem die Industrienationen ihren Treibhausgasausstoß verringern müssen. „Die EU muss in Sachen Klimaschutz wieder eine Vorreiterrolle einnehmen und sich vor allem ambitioniertere Ziele stecken“, betont Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. „Lediglich 20 Prozent der Treibhausgasemissionen bis 2020 zu reduzieren, ist definitiv zu wenig, um die globale Erderwärmung unter zwei Grad halten zu können!“ Bis dato wurden bereits 17,4 Prozent der Treibhausgase gegenüber 1990 reduziert, die EU hat ihr 2020-Ziel also
Globale CO2-Emissionen: so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen wie noch nie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2012 (WK-intern) - Weltweiter CO2-Ausstoß steigt 2011 auf neues Rekordniveau Münster - Die globalen CO2-Emissionen haben im Jahr 2011 wieder einen neuen Rekordwert erreicht. Mit 34 Mrd. t (2010: rd. 33,2 Mrd. t) wurde so viel Kohlendioxid aus fossilen Energieträgern in die Atmosphäre geblasen wie noch nie, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Nach dem Rückgang der Emissionen im Jahr 2009 in Folge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ist der jährliche CO2-Ausstoß auf den Wachstumspfad der letzten Jahre zurückgekehrt. "Wenn der aktuelle Trend anhält, dann steigt der weltweite CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um weitere 20 Prozent auf über
Kommunaler Klimaschutz: Bioenergie-Region Achental gewinnt Preis Bayern Bioenergie 7. November 2012 (WK-intern) - Bioenergie-Region Achental gewinnt Preis im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz“ Die Bionergie-Region Achental erhält die Auszeichnung in der Kategorie „Kommunale Kooperationsstrategien“ am 7. November 2012 in Berlin. Der Preis wird vom Bundesumweltministerium und von der „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ für die vorbildliche Umsetzung von Klimaschutzprojekten vergeben. Grassau – Zum Ende des erfolgreichen Jahres 2012 kann das Achental mit einer weiteren guten Nachricht aufwarten: Gemeinsam mit dem Verein Ökomodell und der Biomassehof GmbH & Co. KG gewinnt die Bioenergie-Region den Preis für „Kommunale Kooperationsstrategien“ im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz“. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro verbunden, das in
Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 4. November 2012 (WK-intern) - Ökonomen fragen: Was ist uns Klimaschutz wert? Experten diskutieren statistische Methoden in Leipzig – Ziel: Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Leipzig – An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) treffen sich am 1. und 2. November Wirtschaftswissenschaftler aus Leipzig, Bochum, Berlin, Mannheim und Frankfurt/Oder zu einem zweitägigen Workshop. Thema sind „Empirische Methoden zur Messung der Zahlungsbereitschaft für globalen Klimaschutz“. Der Workshop wird im Rahmen des BMBF-Projektes „Gerechtigkeit und die Zahlungsbereitschaft für das globale öffentliche Gut Klimaschutz – eine empirische und theoretische Analyse (FairPayClim)“ durchgeführt. Die Forscher treffen sich in Leipzig, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und um
Gabriel und Trittin vergessen die Auswirkungen, wenn sie die EEG-Umlage-Befreiung infrage stellen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 31. Oktober 2012 (WK-news) - Heike Steigersdorfer / Befreiung von der EEG-Umlage Mehrbelastungen für die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG und andere regionale öffentliche Verkehrsunternehmen erwartete Dirk Schmidt (CDU), Mitglied des Rates der Stadt Bochum, durch eine Abschaffung der Befreiung der EEG-Umlage für energieintensive Unternehmen. “Die Herren Gabriel von der SPD und Trittin von den Grünen vergessen die Auswirkungen vor Ort, wenn sie die EEG-Umlage-Befreiung infrage stellen. Es sind eben nicht Banken und Golfplätze, wie fälschlicherweise behaupt, die befreit sind. Neben energieintensiven Industriebetrieben sind es in der Hauptsache Verkehrsunternehmen wie BoGeStra, EVAG und DSW21, die von der Umlage befreit sind”, so Dirk Schmidt. “Rot-Grün fordert mit einer
Weltweit ein starker Ausbau der Erzeugung von Bioenergie aus Biomasse Behörden-Mitteilungen Bioenergie 25. Oktober 20124. November 2012 (WK-news) - Energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe Wichtige Gründe sind die Bemühungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen, abnehmende Verfügbarkeit fossiler Energieträger und deren steigende Preistendenz. In Deutschland wird dieser Ausbau im Strombereich vor allem durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Bei der Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung wird nicht mehr Kohlendioxid freigesetzt, als zuvor von den Pflanzen aufgenommen wurde - Bioenergie trägt damit zum Klimaschutz bei. Biomasse ist vielseitig und kann als fester, flüssiger oder gasförmiger Energieträger zur Verfügung gestellt werden, sie kann zur Erzeugung von Wärme und Strom eingesetzt werden und Kraftstoffe ersetzen. Damit ist sie die vielseitigste aller alternativen Energieformen - und ihr
Altmaier: Impulse für eine regionale Energie- und Wirtschaftspolitik Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 25. Oktober 2012 (WK-intern) - Neue Kommunalrichtlinie: Energiewende vor Ort Mit Beginn des neuen Jahres können Kommunen und kulturelle oder soziale Einrichtungen wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte beantragen. Das Bundesumweltministerium hat die entsprechende Kommunalrichtlinie novelliert und die Fördermöglichkeiten erweitert. Mehr als 100 Millionen Euro stehen für das nächste Jahr bereit. "Mit der Kommunalrichtlinie zeigen wir, wie Klimaschutz und Energiewende erfolgreich vor Ort angestoßen werden können. Wir schaffen damit neue Impulse für eine regionale Energie- und Wirtschaftspolitik" sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier. Mit den neuen Förderbedingungen wird Kommunen, die noch am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen sowie insbesondere auch kleineren Gemeinden der Einstieg in den Klimaschutz erleichtert. Ein Schwerpunkt der