Zum heutigen EU-Gipfel: Energiesicherheit ohne Energieeffizienz ist Politikversagen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 28. Juni 2014 Germanwatch fordert starkes EU-Energieeffizienzziel Bonn/Berlin - Germanwatch erinnert die EU-Staats- und Regierungschefs anlässlich des heutigen Europäischen Rates daran, dass die wichtigste Maßnahme für mehr Energiesicherheit ein ambitioniertes Paket für Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz bis 2030 ist. (WK-intern) - "Wir haben große Sorgen, dass Kommission und Regierungen in den kommenden Monaten gerade bei der Energieeffizienz versagen und ein nur homöopathisches Effizienzziel herauskommt", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Für Energiesicherheit, Wirtschaftsentwicklung und Klimaschutz wäre das die vertane Riesenchance. Energieeffizienz ist der wichtigste Beitrag zu mehr Energiesicherheit und macht die Energiewende günstiger. Es hängt jetzt sehr ab vom Einsatz der Bundeskanzlerin, ob
Stromsystem entlasten und den Klimaschutz fördern: Windstrom in Wärme verwandeln Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Juni 2014 Power-to-Heat kann das Stromsystem entlasten und den Klimaschutz fördern. Die nötigen Gesetzesänderungen sind rechtlich umsetzbar. (WK-intern) - Stromverbraucher und Klimaschutz können davon profitieren, wenn Strom künftig zu bestimmten Zeiten und in manchen Regionen verstärkt zur Wärmeversorgung genutzt wird. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Agora Energiewende am 23. Juni auf einer Fachveranstaltung in Berlin vorgestellt hat. Demnach ist die Wärmerzeugung aus Strom unter anderem in Schleswig-Holstein sinnvoll, wenn dort aufgrund von Netzengpässen Windstrom nicht abtransportiert werden kann, weshalb Windstromanlagen bislang gedrosselt werden. Die Verwendung als Wärmeenergie würde die Drosselung unnötig machen und damit den Nutzen der Erneuerbaren Energien für das Energiesystem vergrößern. Bundesweit
Initiativgruppe für Bündnis 100% Erneuerbare Energien Bayern formiert sich Bayern Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie 23. Juni 2014 Initiativgruppe für Bündnis „100% Erneuerbare Energien Bayern“ sieht Klimaschutz und Energiewende durch EEG 2014 und Länderöffnungsklausel bzw. 10H gefährdet. Nürnberg, 2. Juni 2014. In Bayern formiert sich ein breites Bündnis für die dezentrale Energiewende. (WK-intern) - Die verschiedenen bayerischen Akteure und Initiativen, die dieses Ziel in seiner vollen Konsequenz verfolgen, sollen erstmals unter einem Dach gebündelt werden. Klimaschutz und der Umbau der Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien (EE) sollen so gewährleistet und die damit verbundenen Chancen der regionalen Wertschöpfung tatkräftig aufgegriffen werden. Das Bündnis soll insbesondere Bürgerenergiegesellschaften, Energiewende- und Klimaschutz-Initiativen, Unternehmen der Erneuerbaren-Energien-Branche, Kommunen und Landkreise sowie Gewerkschaften, Kirchen und Forschung umfassen. Die
Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung – Geschäftsfeld für Stadtwerke und Energieversorger Dezentrale Energien Technik Veranstaltungen 22. Juni 2014 Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme führt zu hohen Wirkungsgraden und Effizienzvorteilen. Erklärtes Ziel der Energie- und Klimaschutzpolitik ist ein Ausbau des KWK-Anteils auf 25 % bis zum Jahr 2020. (WK-intern) - Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme führt zu hohen Wirkungsgraden und Effizienzvorteilen. In Kooperation mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. veranstaltet die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. einen Workshop vom 8. - 9. Juli 2014 in Berlin zum Thema: „Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung - Geschäftsfeld für Stadtwerke und Energieversorger“. Im Rahmen der Energiewende bekommt die dezentrale Erzeugung in KWK-Anlagen eine zusätzliche, steigende Bedeutung durch die Entlastung der
Deutschland stockt Gelder auf 1,8 Milliarden Euro für internationalen Klimaschutz auf Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2014 Die Bundesregierung will ihren Beitrag zur Finanzierung des internationalen Klimaschutzes aufstocken. Zum Abschluss der UN-Klimagespräche in Bonn verwiesen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf die aktuellen Haushaltsplanungen für 2014, die zusätzlich 50 Millionen Euro für den internationalen Klimaschutz vorsehen. (WK-intern) - Berlin - Deutschland sei damit bestens vorbereitet, einen herausragenden Beitrag zur Ausstattung des Green Climate Fund zu leisten, betonten beide Minister. Bundesentwicklungsminister Müller: „Mit den aktuellen Haushaltsplanungen stellt sich Deutschland den globalen Klimaherausforderungen. Jeder Cent, den wir weltweit in Klimaschutz investieren, ist bestens angelegtes Geld. Ohne Schutz des tropischen Regenwaldes, ohne erneuerbare Energien, ohne ressourcenschonende Mobilität ist unser aller Klima
Heute Greenpeace-Proteste gegen Europas grösstes Klimaverbrechen Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2014 Umweltschützer gehen in 37 Städten gegen Braunkohle-Tagebau auf die Straße Bundesweiter Greenpeace-Protest gegen Europas grösstes Klimaverbrechen Hamburg – Gegen die zerstörerischen Braunkohle-Pläne der ostdeutschen Bundesländer Brandenburg und Sachsen demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten bundesweit in 37 Städten. (WK-intern) - Unter anderem in Dresden, Köln und Frankfurt am Main rufen die Umweltschützer dazu auf, sich an der ersten internationalen Anti-Kohle-Kette am 23. August zu beteiligen. Diese soll vom polnischen Dorf Grabice über die Neiße bis nach Kerkwitz in Brandenburg reichen. Beide Orte drohen weiteren geplanten Tagebauen zum Opfer zu fallen. Interessenten werden über Anreisemöglichkeiten informiert und können Protestmaterialien wie Banner gestalten. „Braunkohle und Klimaschutz passen so
Klimaschützer nicht bestrafen: Proteste gegen die Eigenstrom-Umlagepläne für Bürgerenergie Dezentrale Energien Kleinwindanlagen Mitteilungen 13. Juni 2014 Eigenstrom-Umlage: Industrie und Kleinerzeuger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden Zu den Protesten von vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt gegen die Eigenstrom-Umlageplänen der großen Koalition, eigene neue Kraftwerke der Industrie ab 2015 stärker zu belasten, erklärt Landesvorsitzender Dieter Janecek: (WK-intern) - "Gut, dass auch die bayerische Wirtschaft erkannt hat, dass man Klimaschützer nicht bestrafen darf. Hier geht es aber nicht nur um unsere mittelständischen Unternehmen, die belastet werden. Die Streichung der Bagatellgrenze ist auch ein Frontalangriff auf die Bürgerenergie. Familien mit Solardächern auf ihren Häusern müssen so für ihren Klimaschutzbeitrag büßen. Industrie und Kleinerzeuger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sonst ist der Klimaschutz der große
Tagung zu Windkraft im Burgenland Ökologie Windenergie 10. Juni 2014 Windkraft im Burgenland – Vorbild für eine österreichweite nachhaltige Energieraumplanung? Wann: Montag, 16. Juni 2014, ganztägig Wo: St. Martins Therme & Lodge, Frauenkirchen (WK-intern) - In Österreich fehlt es an einer vorausschauenden Energieplanung, in welcher Raumplanung und Biodiversitätsschutz gleichermaßen Platz finden. Dadurch können die für den Klimaschutz so wichtigen Erneuerbaren Energien punktuell auch zur Bedrohung für die Natur werden. Im Laufe des letzten Jahres hat der WWF eine Analyse der Windkraftentwicklung im Burgenland gemacht und ist der Frage nachgegangen, inwieweit das Burgenland ein „Modellbeispiel“ im Umgang mit dem Spannungsfeld Naturschutz und Klimaschutz darstellt und was aus den Erfahrungen im Burgenland für andere Regionen und
Masterplan 100% Klimaschutz, Green City, Frankfurt am Main Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2014 Eine Stadt macht sich fit für die Zukunft Frankfurt am Main, die Stadt, die bekannt ist für die Alte Oper, das Goethe-Haus, aber auch für moderne Gebäude wie den Main Tower oder als Sitz für Deutschlands bedeutendste Börse, hat Ziele. (WK-intern) - Genauer gesagt hat Frankfurt kurz-, aber auch langfristige Ziele, die den Klimaschutz bis 2050 betreffen. Zu dem Begriff „Klimaschutz“ spuckt Google rund 34 Millionen Treffer aus. Diese decken ein breites Themenspektrum ab: angefangen bei der Gletscher- und Polkappenschmelze bis hin zu Unternehmen und Produkten, die eine weitere globale Erwärmung verhindern oder zumindest reduzieren sollen. Doch Frankfurts Pläne verlieren sich nicht
Bei der Windkraftnutzung fällt Deutschland auf Platz sechs zurück Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2014 Deutschland verliert einen Platz in der Weltrangfolge Windkraft wegen zu schwachem Zubau von nur 3 GW in 2013 Der Netto-Zubau von etwa 3354 Megawatt Windkraft in Deutschland im Jahr (WK-intern) - Zürich - 2013 war so schwach, dass Deutschland einen weiteren Rang verlieren wird in der neuen SolarSuperState-Rangfolge 2014. Die SolarSuperState Association veroeffentlicht die neue SolarSuperState-Rangfolge 2014 voraussichtlich im Juli 2014. Diese Rangfolge basiert auf der kumulierten installierten Leistung pro Einwohner. Der Windkraft-Neuzubau im Jahr 2013 war absolut gesehen der hoechste jemals in der Geschichte Deutschlands erzielte Zubau. Der Neuzubau war dennoch zu gering, um Portugal oder Schweden wieder einzuholen. Irland beschleunigte staerker
Neue Initiative für Investitionen in Klimaschutz Behörden-Mitteilungen 3. Juni 2014 Eine neue Initiative von Regierungen und Privatsektor soll private Investitionen in Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern spürbar steigern. Das sogenannte "Global Innovation Lab for Climate Finance" nimmt heute in London die Arbeit auf. Aufgebaut wird die neuartige öffentlich-private Plattform von der Bundesregierung und den Regierungen der USA und Großbritanniens. Klimaschutz Finanzierung (WK-intern) - "Der globale Investitionsbedarf in den Klimaschutz kann nicht allein durch öffentliche Haushalte bewältigt werden. Wir brauchen so schnell wie möglich substantielle private Investitionen in klimafreundliche Technologien. Dafür benötigen wir neue, intelligente Ansätze. Das "Lab" wird dabei helfen, diese Ansätze zu finden und zu testen", sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth,
Große Mehrheit lehnt weitere Braunkohle-Tagebaue ab Ökologie Verbraucherberatung 2. Juni 2014 Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen möchte spätestens bis zum Jahr 2030 aus der Braunkohle aussteigen und lehnt weitere Braunkohle-Tagebaue ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace. Hamburg - Auf die Frage, ob sie sich einen schnellen (bis 2020), einen mittelfristigen (bis 2030) oder gar keinen Ausstieg aus der Braunkohle wünschen, antworteten 79 Prozent der Brandenburger und sogar 87 Prozent der Deutschen, bis spätestens 2030 auf Braunkohle verzichten zu wollen. In Brandenburg werden aktuell mehrere weitere Tagebaue geplant. 73 Prozent der Brandenburger und 88 Prozent der Deutschen halten neue Tagebaue für nicht zu verantworten, wenn