Investitionsanreize für grüne Technologien erforderlich Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen Wasserstofftechnik 23. Mai 2023 Appell anlässlich der Messe "E-World" in Essen (WK-intern) - Damit in Deutschland künftig genügend bezahlbare klimafreundliche Energie zur Verfügung steht, sind jetzt klare, gut zu beschreitende Klimapfade erforderlich. Der Einstieg in neue Klimaschutztechnologien erfordert entsprechende Rahmenbedingungen, sonst drohen notwendige Investitionen auszubleiben. Im Zuge der Energiewende dürfe sich Deutschland nicht allein auf den Ausbau der heimischen Sonnen- und Windenergie verlassen. "Die Notwendigkeit von Importen erneuerbarer Energien in Form von grünem Wasserstoff und daraus hergestellten Kohlenwasserstoffen wird noch deutlich unterschätzt", so Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer beim en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie, in einer Keynote vor Führungskräften der Energiewirtschaft auf dem Eröffnungskongress der Fachmesse E-World
Stromerzeugung 2022: Ein Drittel aus Kohle, ein Viertel aus Windkraft Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 9. März 2023 Kohle im Jahr 2022 weiterhin wichtigster Energieträger für die Stromerzeugung in Deutschland: 8,4 % mehr Kohlestrom ins Netz eingespeist als 2021 (WK-intern) - Fast so viel Strom aus Photovoltaik wie aus Erdgas: Stromerzeugung aus Erdgas geht um 11,3 % zurück, Photovoltaik legt um 19,5 % zu Insgesamt 1,9 % weniger Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahr und 62 % weniger Stromimporte aus Frankreich Kohle war im Jahr 2022 wie bereits in den Vorjahren der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, kam ein Drittel (33,3 %) des in Deutschland erzeugten und ins Netz
Importpreise im Juli 2022: +28,9 % gegenüber Juli 2021 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 31. August 2022 Höchster Anstieg der Exportpreise seit Oktober 1974 Die Importpreise waren im Juli 2022 um 28,9 % höher als im Juli 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Anstieg somit im dritten Monat in Folge leicht abgeschwächt. Im Juni 2022 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr noch bei +29,9 % gelegen, im Mai 2022 bei +30,6 %. Gegenüber dem Vormonat Juni 2022 stiegen die Importpreise im Juli 2022 um 1,4 %. Starker Preisanstieg nach wie vor auf Energiepreisentwicklung zurückzuführen Energieeinfuhren waren im Juli 2022 um 131,7 % teurer als im Juli 2021 und 6,2 % teurer als im Juni 2022. Der
Deutscher Verband Flüssiggas kritisiert Förderstopp für Gasheizungen Mitteilungen Verbraucherberatung 16. August 2022 Änderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ignoriert die Anforderungen der Wärmeversorgung in ländlichen Räumen (WK-intern) - Mit Ablauf des 14. August 2022 ist die Förderung von gasbasierten Heizungen beim Heizungstausch in Wohngebäuden vorerst Geschichte. Die BAFA nimmt seit Mitternacht keine Förderanträge zu Gasheizungen – welcher Art auch immer – mehr an. Jobst-Dietrich Diercks, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) kritisiert den Förderstopp: „Für die Hauseigentümer von bis zu einer Million Wohngebäuden im ländlichen Raum – abseits der Wärmenetze – ist der Förderstopp für Gasheizungen ab dem 15. August 2022 eine schlechte Nachricht. Das BMWK streicht ihnen die Förderung für eine Heiztechnik, die
Eisen könnte zu Speicherung und Transport von kohlenstofffreier Energie großen Beitrag leisten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 20. Juli 2022 Richtung Energiewende: TU Darmstadt, Hochschule Darmstadt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Karlsruher Institut für Technologie und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – Institut für CO2-arme Industrieprozesse – kooperieren beim Clean-Circles-Projekt (WK-intern) - Eisen verfügt über ein großes Potenzial, um zu der erforderlichen Energiewende beizutragen. Das Metall und seine Oxide könnten in einem Kreislauf als kohlenstoffneutraler Energieträger genutzt werden, um regenerative Energie aus zum Beispiel Wind und Sonne zu speichern. Wie das genau funktionieren könnte, erforscht ein Kooperationsprojekt der Technischen Universität Darmstadt, der Hochschule Darmstadt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR
destatis.de: Kohle bleibt weiter wichtigster Energieträger Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Juni 202211. Juni 2022 Stromerzeugung im 1. Quartal 2022: Kohle weiter wichtigster Energieträger Strom stammte zu 52,9 % aus konventionellen Energieträgern, Kohle hatte einen Anteil von 31,5 % an der Stromerzeugung Deutlich mehr Strom aus Kohle, Windkraft und Photovoltaik als im 1. Quartal 2021, deutlich weniger Strom aus Erdgas und Kernenergie (WK-intern) - WIESBADEN – Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte auch im 1. Quartal 2022 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern gegenüber dem 1. Quartal 2021 nach vorläufigen Ergebnissen allerdings um 8,0 % und machte einen Anteil von 52,9 % an der
Rotterdam kann Europa 2030 mit ca. 4,6 Millionen Tonnen Wasserstoff versorgen Technik Wasserstofftechnik 10. Mai 202210. Mai 2022 Der Rotterdamer Hafen kann, mit dem hier aktiven Firmencluster und in Zusammenarbeit mit exportierenden Ländern, 2030 Nordwesteuropa mit mindestens 4,6 Millionen Tonnen Wasserstoff versorgen. (WK-intern) - Das ist wesentlich mehr, als wovon man bisher ausgegangen ist. Die Nutzung von 4,6 Millionen Tonnen Wasserstoff bedeutet eine CO2-Reduzierung von 46 Millionen Tonnen und steigert somit die Energieunabhängigkeit Europas. Diese Menge Wasserstoff versteht sich als eine vom Hafenbetrieb Rotterdam erstellte Gesamtsumme aus konkreten Projekten und realistischen Plänen, mit denen Unternehmen und exportierende Länder derzeit beschäftigt sind. Im Namen von ca. 70 Unternehmen und exportierenden Ländern hat der Hafenbetrieb Rotterdam dieses Angebot dem EU-Kommissionsmitglied, Frans Timmermans, vorgelegt, um
Phoenix Contact ist Mitglied der Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff (ECH2A) Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Wasserstofftechnik 23. März 2022 Phoenix Contact ist jetzt Mitglied der „European Clean Hydrogen Alliance". Diese europäische Plattform für Wasserstoffprojekte wurde im Juli 2020 von der Europäischen Union gegründet. Ziel von ECH2A ist es, den Auf- und Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Europa zu fördern. Diese ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen des EU-Green Deal, bis 2045 eine europäische Klimaneutralität zu erreichen. Zeitgleich wurde dafür von der Europäischen Kommission eine europäische Wasserstoffstrategie verabschiedet. Die Allianz Ech2A bringt Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um den Aufbau einer Wasserstoffökonomie in Europa zu beschleunigen und die Umsetzung von Erzeugung, Transport und Verteilung zu vereinbaren. Zu den mehr als 800 Mitgliedern
Fraunhofer ISE entwickelt mobilen Teststand für hochaufgelöste Power-to-X-Kinetikanalyse Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 21. März 2022 Im Zuge der Energiewende gewinnt die Umwandlung von erneuerbarem Strom in chemische Energieträger durch sogenannte Power-to-X-Prozesse an Bedeutung. (WK-intern) - Als langfristige, speicherbare und leicht transportable Energieträger mit großer Kapazität maximieren PtX das Potenzial der erneuerbaren Erzeugung und ermöglichen eine vollständige Transformation aller Sektoren (Strom/ Verkehr/ Gebäude). Zukünftige PtX-Anlagen werden vorwiegend in abgelegenen Regionen mit hohem Potenzial erneuerbarer Energien oder zukünftig sogar offshore errichtet. Damit die chemischen Prozesse unter diesen herausfordernden Bedingungen realisiert werden können, sind innovative Synthesereaktoren und Betriebsstrategien erforderlich. Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wurde ein universell einsetzbarer Teststand für Kinetik-Untersuchungen entwickelt, um katalytische Festbettreaktionen unter dynamischen Betriebsbedingungen zu analysieren.
D-STATIS: Russland war 2021 größter Handelspartner deutscher Seehäfen Behörden-Mitteilungen 8. März 2022 Von Januar bis November wurden 24,1 Millionen Tonnen an Gütern mit Russland umgeschlagen, 45 % davon fossile Energieträger (WK-intern) - Ukraine: 0,6 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen, 70 % davon Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Die aktuellen Sanktionen gegen Russland dürften sich auch auf den Seeverkehr Deutschlands auswirken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war die Russische Föderation von Januar bis November 2021 mit rund 24,1 Millionen Tonnen wichtigster Handelspartner der deutschen Seehäfen. Danach folgten Schweden (23,7 Millionen Tonnen) und die Volksrepublik China (20,2 Millionen Tonnen). Zur Einordnung: Von Januar bis November 2021 wurden in den deutschen Seehäfen insgesamt 265,3 Millionen Tonnen
BEE fordert: Hochlauf von Erneuerbaren Energien in neuem Strommarkt statt Taxonomie für Atomkraft und Erdgas Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Ökologie Solarenergie Windenergie 21. Januar 2022 Die Frist zur Stellungnahme zu den Vorschlägen der EU-Kommission bezüglich der EU-Taxonomie und der darin übergangsweise als nachhaltig eingestuften Technologien Atomkraft und Erdgas läuft heute ab. (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) kritisiert scharf, dass Technologien für das Erreichen der Klimaziele als nachhaltig angesehen werden, die den Interessen des Klimaschutzes sowie der Wirtschaftlichkeit von Erneuerbaren Energien entgegenstehen. „Eine sichere Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien ist ohne den Neubau zentraler Gaskraftwerke in Deutschland möglich und wird durch das Abschalten atomarer und fossiler Energieträger noch beschleunigt. Dazu müssen die volatilen Erneuerbaren Energien Wind und Sonne stark ausgebaut und gleichzeitig ein dezentrales Back-Up durch
Mit der CO2-Steuer wird ein um sich greifender und alles in sich aufsaugender Mehrpreisstrudel erzeugt Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Der gewünschte Inflationsbeschleuniger, offengelegt durch das Statistisches Bundesamt: (WK-intern) - Erzeugerpreise September 2021: +14,2 % gegenüber September 2020 Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), September 2021 +2,3 % zum Vormonat +14,2 % zum Vorjahresmonat Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im September 2021 um 14,2 % höher als im September 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Oktober 1974 (+14,5 %), als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren. Gegenüber August 2021 stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 2,3 %. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise gegenüber September 2020 war die Preisentwicklung bei der Energie. Starke Preissteigerungen