Bioenergie: Negativen Auswirkungen der EEG-Novelle auf die Nutzung von Reststoffen und Abfällen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 26. März 2014 Geplante Neuregelungen im EEG lassen nahezu keinen wirtschaftlichen Betrieb von neuen Bioenergieanlagen zu 65 Forschungspartner aus der Bioenergiebranche warnen vor den negativen Auswirkungen der EEG-Novelle auf die Nutzung von Reststoffen und Abfällen (WK-intern) - In den letzten Jahren wurden in vielen Forschungsvorhaben vielfältige Konzepte und Verfahren zur energetischen Nutzung von biogenen Reststoffen und Abfällen untersucht und erfolgreich demonstriert. So laufen bereits heute Pilotanlagen für die Nutzung von Landschaftspflegematerial, Stroh, Pferdemist und weiteren bisher ungenutzten Reststoffen, die auf Nachahmer warten. Würden die aktuellen Forderungen in der EEG-Novelle (BMWi Referentenentwurf Stand 04.03.14) umgesetzt, würden diese vielversprechenden Ansätze bereits im Keim erstickt. 65 Wissenschaftler aus 36
Die Praxis der Energiewende ist dezentral und findet bürgernah statt! Dezentrale Energien Solarenergie Technik Veranstaltungen 21. März 201420. März 2014 Anlässlich der Debatte um die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes veranstaltete EUROSOLAR e.V am 19. März 2014 gemeinsam mit der EUROSOLAR-Parlamentariergruppe und der Hermann-Scheer-Stiftung das Symposium „Die Praxis der Energiewende“. Unterstützt von der Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER), der VRD-Stiftung für Erneuerbare Energien sowie dem neu gegründeten Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) fand die Veranstaltung in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund statt. (WK-intern) - Dr. Axel Berg, Vorsitzender des Vorstands von EUROSOLAR Deutschland, richtete sich in seinem Grußwort an über 100 Fachleute und Interessierte aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und problematisierte die geplante EEG-Reform. Für das Wirtschaftsministerium Thüringen forderte Dr. Martin Gude, die Rahmenbedingungen
Windenergiebranche und Politik diskutieren EEG-Novelle und Windenergieerlass für Niedersachsen Bremen Hamburg Niedersachsen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 18. März 201418. März 2014 Umweltminister Wenzel: Eingriffe ins Fördersystem bremsen Energiewende und bedrohen Zukunft der erneuerbaren Energiebranche Hannover - Vertreter der Windenergiebranche diskutierten heute mit dem Niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stefan Wenzel, und Experten aus dem niedersächsischem Landtag, Verbänden und Ministerien die Auswirkungen der EEG-Novelle sowie des geplanten Windenergieerlasses auf die Zukunft der Windenergie in Niedersachsen. (WK-intern) - Zentrale Kritikpunkte der Branchenvertreter waren die drohende Blockade der Windenergie in Niedersachsen und damit der Verlust zahlreicher Arbeitsplätze und regionaler Wertschöpfung. Eingeladen hatte der Bundesverband WindEnergie - Landesverband Niedersachsen-Bremen, unterstützt von den Mitgliedsunternehmen Enercon GmbH, Energiekontor AG, PNE WIND AG und Umwelt Management AG. „Es steht
EEG-Novelle: Unternehmer protestieren an mehr als 50 Firmenstandorten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Veranstaltungen 6. März 20144. März 2014 EEG-Novelle droht Energiewende platzen zu lassen Die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) würden bei ihrer Realisierung das Tempo der Energiewende massiv drosseln und tausende Arbeitsplätze kosten. (WK-intern) - Sogar ein Scheitern des Reformprojektes wäre nicht ausgeschlossen. Stellvertretend für die Branche der Erneuerbaren Energien werden deshalb am 6. März 2014 um 10.00 Uhr bundesweit an mehr als 50 Firmenstandorten Unternehmen aus der Bio-, Solar- und Windenergie mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die Chancen der Energiewende und die Notwendigkeit ihrer konsequenten Fortsetzung aufmerksam machen. Die von Husum bis Freiburg und von Köln bis Dresden stattfindenden Aktionen stehen unter dem Motto „Erneuerbare Energiewende
Verbraucherzentrale und Allianz pro Schiene kritisieren EEG-Pläne E-Mobilität 13. Februar 2014 Bahnkunden sollen Energiewende mitfinanzieren vzbv und Allianz pro Schiene kritisieren EEG-Pläne (WK-intern) - Berlin - Die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stoßen beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Allianz pro Schiene auf Kritik. Fahrgäste elektrischer Bahnen würden im Vergleich zu Autofahrern finanziell bestraft, Gütertransporte von der Schiene auf die Straße wandern, warnten beide Organisationen in einer gemeinsamen Mitteilung am Donnerstag in Berlin. Laut Referentenentwurf zur EEG-Novelle aus dem Hause Gabriels sollen künftig Personen- und Güterbahnen sowie die Betreiber von Straßen- und U-Bahnen stärker an den Kosten der Energiewende beteiligt werden. Die bisherigen Sonderregelungen zur Umlage auf die Kosten
Bundesverband Solarwirtschaft meldet Einbruch von mehr als 56 % beim Solarstromzubau Solarenergie 8. Februar 2014 Schwächster Solarstromzubau seit 2008 Fördereinschnitte lassen Nachfrage einbrechen Solarwirtschaft warnt vor Stopp solarer Energiewende und fordert Reparatur der EEG-Förderung sowie Verzicht auf Solarstrom-Abgabe (WK-intern) - Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. meldet den schwächsten Photovoltaik-Zubau seit fünf Jahren: 2013 sind in Deutschland lediglich 124.000 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von zusammen 3.304 Megawattpeak (MWp) neu installiert worden. Das ist ein Einbruch von mehr als 56 Prozent gegenüber 2012. Dies geht aus jüngsten Zahlen der Bundesnetzagentur hervor. „Die extreme Kappung der Solarförderung hat die Nachfrage geradezu einbrechen lassen. Innerhalb weniger Monate sind dadurch zigtausende Arbeitsplätze in der Solarbranche geopfert worden. Wenn die Politik jetzt nicht eingreift, droht
Neuregelung der EEG-Umlage würde KWK-Ausbau zum Erliegen bringen Erneuerbare & Ökologie 24. Januar 2014 Das BHKW-Infozentrum befürchtet aufgrund der geplanten Neuregelung der EEG-Umlage einen massiven Zubau-Rückgang im KWK-Bereich sowie ein Moratorium an KWK-Neuinstallationen im Spätjahr 2014. Rastatt - Gemäß der Koalitionsvereinbarung hält die Bundesregierung am Ausbauziel für hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) fest. 25% der Stromerzeugung sollen im Jahre 2020 aus KWK-Anlagen stammen. (WK-intern) - Die Erreichung dieses Ziels hält das BHKW-Infozentrum Rastatt aufgrund des gerade beschlossenen Eckpunktepapiers für die Reform des EEG für völlig unrealistisch. „Problemfall“ Eigenstromprivilegierung Derzeit ist die Eigenstromnutzung von der EEG-Umlage, die inzwischen mehr als 6 Cent/kWh beträgt befreit. Diese sogenannte Eigenstromprivilegierung war in den vergangenen Monaten Gesprächsthema bei vielen teils sehr emotional geführten Diskussionsrunden. Was im
Gabriel will aus dem EEG ein Kohlebestandschutzgesetz machen Bioenergie 24. Januar 2014 Erkner - Maximal 60% Ökostrom will Wirtschaftsminister Gabriel bis 2035 gesetzlich verbindlich vorschreiben. Dies ist gleichbedeutend mit dem gesetzlich garantierten Schutz von mindestens 40% Strom aus fossilen Kraftwerken. (WK-intern) - Da der Atomausstieg bis dahin ja längst verwirklicht sein soll und da Erdgasgaskraftwerke wegen hoher Gaspreise nicht mehr wettbewerbsfähig sind, bedeutet dies nichts anderes ein Festschreiben des Anteils der Kohleverstromung von mindestens 40%. So würde der heutige Kohlestromanteil von etwa 45% fast vollständig noch weit über 20 Jahre geschützt werden. Viele der Detailvorschläge für seine EEG-Novelle gehen in die gleiche Richtung: Um das übergeordnete Kohleziel von Minister Gabriel auch wirklich zu erreichen, sollen
Regierung bremst Ausbau der Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Windenergie 17. September 2013 (WK-intern) - BEE-Zwischenbilanz 2013: Bremsmanöver der Regierung hemmen Dynamik der Erneuerbaren Energien Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) stellt spürbare eine Bremswirkung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien fest, verursacht durch falsche Entscheidungen und verunsichernde Diskussionen in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. „Anders als lautstarke Kritiker unserer Branche glauben machen wollen, hat der Ausbau der meisten Erneuerbaren Energien deutlich an Dynamik verloren. Verantwortlich dafür sind falsche Weichenstellungen bei der letzten EEG-Novelle ebenso wie massive Verunsicherungen durch fehlgeleitete Reformvorschläge aus dem Regierungslager“, kritisiert Dietmar Schütz, Präsident des BEE. Entsprechend verhalten sei die Zwischenbilanz des Dachverbandes der Erneuerbaren-Branche für das Jahr 2013. Die EEG Novelle
Union und FDP blasen zum Angriff auf die Energiewende Bayern Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien 17. September 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Ludwig Wörner: Dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand passt offenbar nicht zur Ideologie der FDP Die Bayerische Staatsregierung will im Bundesrat auf Vorschlag von Wirtschaftsminister Martin Zeil einen Antrag zur Senkung der Stromsteuer stellen. Damit soll nach den Worten des Ministers der Anstieg der EEG-Umlage ausgeglichen werden. Dazu Ludwig Wörner, der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Außer Ankündigungen von Steuersenkungen und Angriffen auf das EEG ist von diesem Minister in der Energiepolitik wohl nichts mehr zu erwarten.“ Wörner weist darauf hin, dass der durchschnittliche Strompreis für einen Privathaushalt im Jahr 2000 bei 14 Cent lag, wovon die EEG-Umlage 0,2 Cent ausmachte. Heute liegt
EEG 2012 II – Gesetz zur Senkung der Einspeisevergütung in Kraft Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 24. August 201222. Oktober 2012 (WK-intern) - Gesetz zur Senkung der Einspeisevergütung in Kraft / Kritik an Rückwirkung ab 1. April 2012 reißt nicht ab Nürnberg - Während bundesweit über eine grundlegende Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) diskutiert wird, ist gestern die EEG-Novelle mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt rückwirkend zum 01.04.2012 in Kraft getreten. Das „Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und zu weiteren Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien“ – kurz EEG 2012 II – sieht massive Kürzungen bei der Förderung von Strom aus Photovoltaikanlagen vor. Einige der Regelungen gelten sogar rückwirkend ab 01.01.2012. Kritiker rechnen wegen der Rückwirkung mit Klagen vor dem
dena-Studie: 2050 stellen fossile Kraftwerke 60 Prozent der gesicherten Leistung News allgemein 22. August 2012 (WK-news) - Integration von Wind- und Solarstrom erfordert langfristigen Umbau des Stromsystems Ohne neues Marktdesign werden erneuerbare Energieträger zur Stromerzeugung auch 2050 nicht marktfähig sein Europäische Kapazitätsmärkte und grundlegende EEG-Novelle erforderlich Integration fluktuierender Leistung nur im europäischen Rahmen möglich Deutschland wird vom Netto-Stromexporteur zum Netto-Stromimporteur 2050: 240 GW installierte Gesamtleistung, davon 170 GW erneuerbar und 61 GW fossil Deutschland setzt bei der Stromerzeugung zukünftig auf einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien. Um diese ins Stromsystem zu integrieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit bei stark fluktuierender Erzeugung aus Wind- und Solarkraftwerken zu gewährleisten, wird Deutschland auch längerfristig einen ausgewogenen Technologiemix zwischen erneuerbaren Energien und konventionellen Kraftwerken benötigen. 2050 werden effiziente