Forscher des PIK feiern Erhöhung der CO2-Steuer und neuen „EU-Klimazoll“ als Klimarettung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Juni 20261. Juni 2026 Der CO₂-Steuerpreis der EU auf Importe stärkt die Klimapolitik weltweit (WK-intern) - Anfang 2026 weitete die EU ihre interne CO₂-Steuer-Bepreisung auf wichtige Produkte aus Drittländern aus: durch den Grenzausgleich „Carbon Border Adjustment Mechanism“ (CBAM). Wer CO₂-intensive Produkte in die EU liefert, muss Klimazoll zahlen – sofern nicht das eigene Land ein CO2-Besteuerungssystem hat. Laut einer Studie könnte dies Handelspartner der EU dazu bringen, ebenfalls CO₂ zu besteuern. Kanada, Japan, Taiwan und Südkorea gelten als wahrscheinliche Kandidaten, was 73 Prozent mehr CO₂-Ausstoß vermeiden würde, als wenn allein die EU ihre Klimapolitik umsetzt. Die im Peer-Review-Verfahren von externen Fachleuten geprüfte Arbeit ist bereits auf der Webseite
Klimafolgenforscher zweifeln offensichtlich an der politischen Glaubwürdigkeit beim EU-Emissionshandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Mai 2024 Politische Glaubwürdigkeit entscheidet über den Erfolg des EU-Emissionshandels Unternehmen wollen jetzt schon CO₂-Zertifikate im vorauseilendem Gehorsam kaufen zwei politische Reformen haben den CO₂-Steuerpreis verzehnfacht (WK-intern) - Damit die Kohlenstoffpreise im EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) hoch genug sind, um Emissionsminderungen langfristig effizient anzureizen, ist eine große politische Glaubwürdigkeit entscheidend. Ein Team von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass zwei aufeinanderfolgende ETS-Reformen nicht nur durch eine Verschärfung der Emissions-Obergrenze den Preis von unter 10 Euro pro Tonne CO₂ im Jahr 2017 auf etwa 80 Euro pro Tonne 2022 angehoben haben, sondern auch durch ein stärkeres politisches Bekenntnis zum ETS. Dies führte dazu, dass Unternehmen angefangen haben,