Offshore-Ausbau braucht Investitionssicherheit statt neuer Risiken Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. August 202619. August 2026 Mit der Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) bietet die Bundesregierung noch keinen ausreichenden Rahmen, um den Ausbau der Offshore-Windenergie verlässlich voranzutreiben. (WK-intern) - Zwar enthält der aktuelle Entwurf wichtige Ansätze, etwa Fortschritte bei der Netzintegration. Er reicht jedoch nicht aus, um Investitionen in neue Offshore-Windparks langfristig abzusichern. Insbesondere beim Ausschreibungsdesign muss die Bundesregierung nachbessern. Eine Absicherung über Contracts-for-Difference (CfD) darf nicht nur nachrangig zur Verfügung stehen. Offshore-Projekte, die über lange Zeit geplant und mit gewaltigen Beträgen finanziert werden, brauchen einen verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Investitionsrahmen. Dazu gehören eine regulär zugängliche CfD-Absicherung ab der ersten Ausschreibungsstufe, eine belastbare Indexierung sowie klare Übergangsregelungen für bereits bezuschlagte