Bioenergie-Nutzung schützt Klima und Umwelt Bioenergie 14. Juni 2016 Ein Drittel des Primärenergiebedarfs mit naturverträglicher Biomasse decken (WK-intern) - Das Pariser Klimaschutzabkommen bedeutet die Abkehr von fossilen Energieträgern. Damit steigt auch der Bedarf an klimafreundlichen Holzprodukten und Bioenergie. Im Zuge von Diskussionen bleibt oft unberücksichtigt, dass der Klimawandel die größte Bedrohung für unsere Ökosysteme und alle darin vorkommenden Lebewesen sowie auch für die Land- und Forstwirtschaft selbst darstellt. Mit der Bioenergie-Nutzung kann gleichzeitig erneuerbare Energie bereitgestellt, CO2 eingespart und damit die heimischen Ökosysteme geschützt werden. Unter der Prämisse der nachhaltigen, naturverträglichen und umweltschonenden Nutzung sind EU-weit große Potenziale zum forcierten Einsatz von Holz und Holzbrennstoffen vorhanden. Reduktion des Energieverbrauchs und naturverträglicher Ausbau der
Britta Fecke schreibt: Mit der Reform des EEG habe die Bundesregierung mal richtig was gewagt, … Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Juni 20165. Juni 2016 Der Deutschlandfunk veröffentlicht den Artikel über die Wende in der Energiewende. (WK-news) - Britta Fecke schaut auf die politischen Hintergründe und die plötzliche und unverständliche 180° Wende in der Energiewende. Lesen, bzw. hören Sie die sehr gute Recherche hier. Mitteilung: Windkraft-Journal Foto: HB
Bioenergie ersetzt zu 100% Erdöl in der Wärmeversorgung Bioenergie 28. April 2016 Erneuerbares Nahwärmenetz im Amöneburger Ortsteil Erfurtshausen kommt auch in Spitzenzeiten ohne Erdöl aus (WK-intern) - Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet Stadt aus Hessen als Energie-Kommune des Monats aus Berlin - Heute zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien die hessische Stadt Amöneburg als Energie-Kommune des Monats aus. Denn der Ortsteil Erfurtshausen kommt dem eigenen Ziel, für die hiesige Wärmeversorgung vollständig auf Erdöl zu verzichten, mithilfe von Bioenergie immer näher. Seit 2013 versorgt ein Nahwärmenetz schon 70 Prozent der 240 Haushalte des Ortsteils mit klimafreundlicher Wärme aus zwei Hackschnitzelanlagen und einer Biogasanlage. „Stadt und Anwohner belegen einmal mehr, wie die Wärmewende mit bürgerschaftlichem Engagement
VDMA Power Systems hat seine Stellungnahme zum Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 abgegeben Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. April 2016 Erneuerbare-Energien-Gesetz: VDMA PS: Industrie- und Innovationsstandort auch bei Ausschreibungen sichern! (WK-intern) - Die Hersteller von Energieanlagen machen konstruktive Vorschläge, wie das EEG Innovationsförderung, Wettbewerb und berechenbaren Heimatmarkt kombinieren kann. Ziel ist ein ausreichend starker deutscher Markt und langfristig angelegt politische Rahmenbedingungen. Der Fachverband sieht in Ausschreibungen einen Schritt in die richtige Richtung, den Leitmarkt wettbewerbsintensiv und technologisch anspruchsvoll zu gestalten. Ein ausreichend starker Heimatmarkt und Rahmenbedingungen, die dies langfristig gewährleisten, sind „entscheidend für die Entwicklung der Industrie, für ihre Innovationskraft und den Erhalt von Arbeitsplätzen.“ Darum bemängelt der Fachverband „das unzureichende und nur kurzfristig planbare Ausschreibungsvolumen bei Windenergie an Land, Windenergie auf See und
Stellungnahme zum Referentenentwurf EEG Erneuerbare & Ökologie Offshore Windenergie 19. April 2016 VDMA: „Erneuerbare-Energien-Gesetz muss für Innovation und Wertschöpfung nachgebessert werden“ Wettbewerbliche Ausschreibungen sind positiv Zu geringe Ausschreibungsmengen für Windenergie und fehlende Impulse für Bioenergie und Wasserkraft (WK-intern) - Der nun vorgelegte Referentenentwurf zum Erneuerbare Energien Gesetz hat nach Ansicht des VDMA gute und schlechte Seiten. Frankfurt - "Wir begrüßen, dass die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nun wieder Fahrt aufnimmt, sind aber in Sorge um die Position Deutschlands als Leitmarkt für die Hersteller von Stromerzeugungsanlagen und für ihre breite Zulieferindustrie", sagt Matthias Zelinger, Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Power Systems. "Die Technologieanbieter stehen den mit der EEG-Reform angekündigten wettbewerblichen Ausschreibungen grundsätzlich positiv gegenüber", betont Zelinger. „Ein herausfordernder Heimatmarkt
Anschlussregelung für alle Bioenergien im neuen EEG unbedingt erforderlich Bioenergie 16. April 2016 Vorschlag des Wirtschaftsministeriums ist unzureichend (WK-intern) - Potenzial der Bioenergie als Ausgleichsenergie für schwankende Wind- und Solarstromerzeugung bleibt ungenutzt Ausschreibungen für alle Bioenergieanlagen gehören ins Gesetz Der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bedeutet Stillstand und Abbau statt einer sinnvollen Weiterentwicklung der Bioenergie. Nach Auffassung der Bioenergieverbände und des Deutschen Bauernverbandes e.V. (DBV) ist eine konkrete, ab 2017 geltende Anschlussregelung im EEG notwendig, um die Vorteile der Bioenergie für die Energiewende effektiv zu nutzen. Die vom BMWi vorgeschlagene Verordnungsermächtigung und die Deckelung der Ausschreibungen sind völlig unzureichend, so die Verbände. Stattdessen fordern sie, die zielführenden Vorschläge verschiedener Bundesländer und des
3N Kompetenzzentrum verstärkt Aufgabenbereich Bioökonomie Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 15. April 2016 Bioökonomie als eine tragende Säule des nachhaltigen Wirtschaftens ist Herausforderung und Chance (WK-intern) - Das 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe e.V. wird künftig den Zusatz „Bioökonomie" in seinem Namen führen, um das erfolgreiche Engagement der landesweit tätigen Informationsstelle auf dem Gebiet der Bioökonomie im Non Food Bereich stärker zu dokumentieren und auszubauen. Auf der Mitgliederversammlung des 3N e.V., die am 4. April in Göttingen stattfand, beschlossen Vorstand und Mitglieder einstimmig die Satzungsänderung. „Bioökonomie als eine tragende Säule des nachhaltigen Wirtschaftens ist Herausforderung und Chance", betonte 1. Vorsitzender Reinhard Winter. „Aktuelle Studien zeigen, dass europaweit bereits rund 2,3 Billionen EUR Umsatz in diesem
Fünf Jahre Fukushima – Energiewende kommt in Deutschland nur schleppend voran Erneuerbare & Ökologie 11. März 201610. März 2016 Unmittelbar nach dem GAU in Fukushima am 11. März 2011 erließ die damalige Bundesregierung ein Atom-Moratorium und änderte im darauffolgenden Juni das Atomgesetz. (WK-intern) - Acht AKW gingen danach sofort vom Netz, die neun übrigen sollen schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden. Die damalige schwarz-gelbe Koalition bestätigte und beschleunigte damit den Atomausstieg der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder aus dem Jahr 2000. Doch die damals proklamierte Energiewende, die den Atomausstieg flankieren sollte, lässt auf sich warten. Statt zu beschleunigen wirft die Bundesregierung dem Ausbau Erneuerbarer Energien Knüppel zwischen die Beine: 2012 wurden die Rahmenbedingungen für Solarstrom deutlich verschlechtert, 2014 für die Bioenergie und 2016
Zu wenig Wissen über Auswirkungen von Bioenergie Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Januar 201629. Januar 2016 27 ForscherInnen haben 316 wissenschaftliche Artikel zu den Auswirkungen von Bioenergie-Einsatz untersucht und kommen zum Ergebnis, dass wir zu wenig über den Zusammenhang zwischen Bioenergie und nachhaltiger Entwicklung wissen. (WK-intern) - „Wo Bio drauf steht, muss nicht unbedingt Nachhaltigkeit drinnen sein. In vielen Fällen weiß man nicht genug über die tatsächlichen Effekte. Im Fall der Bioenergie bedeutet das: Die Auswirkungen von Bioenergie auf Nachhaltigkeit sind derzeit nicht hinreichend erforscht“, so Helmut Haberl (Institut für Soziale Ökologie), der an einer systematischen Analyse des gegenwärtigen Wissensstandes zu dem Thema mitgewirkt hat. Die Forscherinnen und Forscher analysierten eine repräsentative Stichprobe von 316 wissenschaftlichen Artikeln, die sich zumindest
Beckum ist Energie-Kommune des Monats Bioenergie 22. Dezember 2015 Wie erfolgreicher Klimaschutz mit Erneuerbaren Energien vor Ort aussehen kann, zeigt die nordrhein-westfälische Gemeinde Beckum. (WK-intern) - Die Stadt setzt bei der Wärmeversorgung ihres Baubetriebshofes auf Hackschnitzel. „Der Baubetriebshof Beckum zeigt eindrucksvoll, welche Vorteile die Erzeugung und der Verbrauch von Wärme aus Bioenergie bringt“, so Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet heute die 36.000-Einwohner-Gemeinde für ihr Engagement als Energie-Kommune des Monats aus. Im Jahr 2010 sollten im Rahmen eines interkommunalen Kooperationsprojekts der Baubetriebshof und zwei Gärtnereien der Gemeinde Beckum sowie der Baubetriebshof des Kreises Warendorf in einem Neubau zusammengelegt werden. In der Planungsphase zeigte
Heimatwärme aus der Energielandschaft Bioenergie 11. Dezember 2015 EC Bioenergie liefert regionale Pellets für den gesamten Hunsrück (WK-intern) - "wohl und warm" heißen die kleinen Energiebündel, die seit letztem Sommer von der EC Bioenergie Gruppe im Holzpelletswerk Morbach produziert und direkt ab Werk verkauft werden. Das Pelletwerk in der Energielandschaft, das vorher zur juwi-Gruppe gehörte, verfügt über eine Produktionskapazität von rund 16.000 Tonnen. Das bedeutet eine ökologische und CO2-neutrale Wärmeversorgung für 3.000 bis 5000 Haushalte, je nach Anlagengröße. Über den Verkauf der Holzpelletieranlage in Morbach Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft Projektentwicklung und Betriebsführung von Wind- und Solaranlagen entschloss sich der juwi-Konzern, sämtliche Geschäftsaktivitäten mit Holzbrennstoffen einzustellen. Dazu gehören auch die Herstellung
Phytotechnikum: Universität Hohenheim plant Forschungsgewächshaus für 8 Mio. Euro Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Dezember 20159. Dezember 2015 Neubau ermöglicht modulare, computergesteuerte Forschung in Bioökonomie (WK-intern) - Baukosten: 8 Mio. Euro - Carl-Zeiss-Stiftung spendet 4 Mio. Voraussichtlicher Baubeginn: Frühjahr 2016 Klimawandel, Biodiversität, Welternährung, Bioenergie, Nachwachsende Rohstoffe, Pflanzenkrankheit…: Zukunftsfragen zu diesen Themenkomplexen werden die Wissenschaftler der Universität Hohenheim bald schon in einem neuen Hightech-Forschungsgewächshaus auf den Grund gehen. 8,3 Mio. Euro soll allein der 1. Bauabschnitt kosten. Möglich wird er dank einer 4 Mio.-Euro-Spende, mit der die Carl-Zeiss-Stiftung rund die Hälfte der Baukosten finanziert. Weitere 4 Mio. Euro übernimmt das Land Baden-Württemberg, 300.000 Euro die Universität Hohenheim. Damit unterstützen Carl-Zeiss-Stiftung und Land auch die Bioökonomie-Strategie, den interdisziplinären Schwerpunkt der Universität Hohenheim. Baubeginn