Ad hoc Statement zum Kabinettsentwurf zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 3. September 2026 Das Bundeskabinett hat einen Kabinettsentwurf beschlossen zur Novelle des Gesetzes zur Entwicklung und Förderung der Windenergie auf See (Windenergie-auf-See-Gesetz, WindSeeG). (WK-intern) - BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser kommentiert: "Die Bundesregierung hat in ihrem Kabinettsbeschluss die Hinweise aus der Branche leider nur in Teilen aufgenommen. Die von der Branche priorisierten Differenzverträge (Contract for Difference, CfD) - die niedrige Marktpreise ausgleichen und im Gegenzug hohe Gewinne abschöpfen - sollen laut dem aktuellen Entwurf nicht konsequent eingeführt werden. Stattdessen ist ein Zwei-Stufen-Modell geplant, bei dem die Betreiber im ersten Schritt das komplette Vermarktungsrisiko tragen und erst im zweiten Schritt ein CfD greift. Diese Regelung macht betriebswirtschaftliche Planungen unsicherer und
Offshore-Ausbau braucht Investitionssicherheit statt neuer Risiken Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. August 202619. August 2026 Mit der Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) bietet die Bundesregierung noch keinen ausreichenden Rahmen, um den Ausbau der Offshore-Windenergie verlässlich voranzutreiben. (WK-intern) - Zwar enthält der aktuelle Entwurf wichtige Ansätze, etwa Fortschritte bei der Netzintegration. Er reicht jedoch nicht aus, um Investitionen in neue Offshore-Windparks langfristig abzusichern. Insbesondere beim Ausschreibungsdesign muss die Bundesregierung nachbessern. Eine Absicherung über Contracts-for-Difference (CfD) darf nicht nur nachrangig zur Verfügung stehen. Offshore-Projekte, die über lange Zeit geplant und mit gewaltigen Beträgen finanziert werden, brauchen einen verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Investitionsrahmen. Dazu gehören eine regulär zugängliche CfD-Absicherung ab der ersten Ausschreibungsstufe, eine belastbare Indexierung sowie klare Übergangsregelungen für bereits bezuschlagte
BMWE hat die Verbändeanhörung zum Referentenentwurf der WindSeeG-Novelle 2026 eröffnet Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. August 2026 WindSeeG-Novelle: BWO fordert Nachbesserungen beim Ausschreibungsdesign (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat heute die Verbändeanhörung zum Referentenentwurf der WindSeeG-Novelle 2026 eröffnet. Der Entwurf sieht weiterhin mindestens 70 Gigawatt Offshore-Windenergie bis 2045 vor. Geplant sind jährliche Ausschreibungen zwischen 2.000 und 4.800 Megawatt, die Einführung zweiseitiger Differenzverträge (CfD) und eine Regellaufzeit von neuen Offshore-Windparks von 35 anstatt 25 Jahren. Der BWO begrüßt zentrale Elemente, sieht beim Ausschreibungsdesign weiteren Nachbesserungsbedarf. Mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Optimierung und Absicherung des Ausbaus der Windenergie auf See“ hat das BMWE nun den konkreten Gesetzentwurf zur Reform des Windenergie-auf-See-Gesetzes vorgelegt. Angesichts schwieriger Investitionsbedingungen und zuletzt ausgebliebener
Alterric will Markt für Blindleistung effizienter gestalten Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 13. Juni 2026 Studie sieht Entlastungspotenzial bei Netzentgelten (WK-intern) - Die marktgestützte Beschaffung von Blindleistung in Deutschland bleibt bislang deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die gemeinsame Studie von Alterric und dem Beratungsunternehmen E-Bridge Consulting „Volkswirtschaftliche Potenziale marktgestützter Beschaffung von Blindleistung“. Demnach ist der Markt aktuell fragmentiert, wenig standardisiert und intransparent, was sich direkt auf Effizienz und Kosten im Stromsystem auswirkt. Blindleistung ist zentral für die Spannungshaltung im Netz Mit § 12h EnWG hat der Gesetzgeber bereits in 2020 die Weichen für eine marktliche Beschaffung dieser Systemdienstleistung gestellt. In der Praxis ist der Markt jedoch noch jung: Erst seit 2025 werden Ausschreibungen schrittweise in einzelnen
Monitoringbericht als wissenschaftliche Diskussionsgrundlage politisch richtig deuten Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. September 2025 Mit Spannung wurde die Veröffentlichung des Monitoringbericht zur Energiewende erwartet. (WK-intern) - „Die Annahme, dass das 30 Gigawatt-Ziel wenigstens bis 2032 erreicht wird, ist dabei aus Sicht der Stiftung allerdings nur unter der Bedingung einer sehr zeitnahen Reform des Ausschreibungsdesigns erreichbar. Die vom BMWE in ihrem Maßnahmenpaket nun angekündigte Einführung von Contracts for Difference (CfDs) ist dabei ein begrüßenswerter Schritt in Richtung Investitionssicherheit.“ Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) in Auftrag gegebenen Berichts ist es, die Kosteneffizienzpotenziale der Energiewende in einer gesamtheitlichen Betrachtung zu ermitteln. Besondere Aufmerksamkeit erhielt dabei die Offshore-Windenergie. Der Bericht beschreibt nach Einschätzung von Karina Würtz, Geschäftsführerin der
Branchenverbände und -organisationen fordern Kursanpassung der deutschen Offshore-Windenergie-Politik Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 23. Juli 2025 Kosteneffizienter Zubau erfordert Kursanpassung der Bundesregierung Ausschreibungsdesign muss noch in diesem Jahr grundlegend überarbeitet werden – Für Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz der Offshore-Windenergie Die Offshore-Wind-Branche braucht Planungssicherheit – Durch nachhaltige Ziele und die Einführung eines Rahmens für nachhaltige Erlösstrukturen noch in diesem Jahr. Realisierungsfristen der technischen Betriebsbereitschaft müssen angepasst werden – Umsetzungsrealismus für einen verlässlichen Projektablauf von Großprojekten (WK-intern) - Berlin, Bremerhaven, Frankfurt, Hamburg, Rostock – Zum Stichtag 30. Juni 2025 waren 1639 Offshore-Windenergieanlagen mit insgesamt 9,2 Gigawatt (GW) Leistung in Deutschland ans Netz angeschlossen. Anlagen mit weiteren 1,9 GW befinden sich im Bau. Die finale Investitionsentscheidung liegt für Projekte mit einer Leistung von 3,6 GW
Neue Studie warnt vor massiven Risiken des aktuellen Ausschreibungsdesigns für Offshore-Windenergie Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Mai 2025 Kommende Bundesregierung muss bisherigen Kurs korrigieren (WK-intern) - Eine aktuelle Studie der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zeigt die erheblichen Risiken des derzeitigen Ausschreibungsdesigns für Offshore-Windparks in Deutschland auf und unterlegt diese erstmalig mit Zahlen. Die von enervis energy advisors durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Modell zur Vergabe von Offshore-Windflächen langfristig deutlich negative wirtschaftliche und energiepolitische Folgen haben könnte. Forderung nach Anpassung des Ausschreibungsmodells Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE fordert entsprechend eine Überarbeitung, um die wirtschaftlichen und energiepolitischen Risiken zu minimieren und durch die richtigen regulatorischen Impulse kontinuierliches Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung des Sektors zu ermöglichen. „Die Ergebnisse der Analyse müssen als Aufforderung an die kommende Bundesregierung
Die zukünftige Bundesregierung bleibt aufgefordert ausreichend Offshore-Windenergie-Flächen zu sichern Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. Februar 2025 Ausbau der Offshore-Windenergie 2024 Neue Regierung muss handeln: Branche braucht mehr Planbarkeit! Im Jahr 2024 wurden 73 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 742 MW in Betrieb genommen und zusätzlich neue Fundamente und Anlagen errichtet Ausbau der Offshore-Windenergie steht vor entscheidenden Weichenstellungen Zukünftige Bundesregierung bleibt gefordert, ausreichend Offshore-Windenergie-Flächen zu sichern und eine verlässliche Ausbauperspektive zu bieten Der Offshore-Windenergie-Ausbau erfordert modernisierte und ausgebaute Seehäfen 30 GW Ziel wird voraussichtlich 2031 erreicht (WK-intern) - Berlin, Bremerhaven, Frankfurt, Hamburg, Rostock - Die Branchenverbände der deutschen Offshore-Windindustrie sowie die gemeinnützige Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE haben heute die Zubauzahlen für das Jahr 2024 veröffentlicht. Die vom Beratungsunternehmen Deutsche WindGuard aufbereiteten Zahlen zeigen, dass in diesem
Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE veranstaltet am 11.10 2024 den 2. Offshore-Kongress in Emden Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 2024 2. Offshore-Kongress: Diskussion über die Erreichung der Ziele für die Windenergie auf See – Wertschöpfung, Fachkräfte und Infrastrukturausbau für das „energiepolitische Herz Europas“ im Fokus Was? Offshore-Kongress 2024 Wann? Freitag, 11. Oktober 2024, 09:30 bis 15:30 Uhr Wo? Firma Wind Multiplikator GmbH, Am Freihafen 1, D-26725 Emden (WK-intern) - Beim 2. Offshore-Kongress, der diesmal in Emden stattfand, diskutierten gut 100 Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Politik, Gewerkschaften, Wirtschaft und Verbänden über den Zustand und die Zukunft der Offshore-Windenergie. An den Ausbau der Windenergie sind nicht nur Klimaziele gekoppelt: Darin liegt auch die Chance einer hohen Wertschöpfung mit hochwertigen Arbeitsplätzen. Und dies bedingt, wenn Fachkräfte ausgebildet beziehungsweise gesichert werden
Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland – Erstes Halbjahr 2024 Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Juli 2024 Ausbau der Offshore-Windenergie: Jetzt Lieferketten und Häfen stärken! Der Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland mit 377 MW im ersten Halbjahr nimmt weiter Fahrt auf. Das Ausschreibungsdesign ist umgehend anzupassen. Eine schnelle Evaluation ist dafür eine gute Grundlage. Weitere Verzögerungen bei der Netzanbindung sind dringend zu vermeiden. Die europäische Offshore-Windindustrie kann Projekte dann realisieren, wenn Ausschreibungen zu Projekten führen und ausreichende Hafenkapazitäten verfügbar sind. (WK-intern) - Berlin, Bremerhaven, Frankfurt, Hamburg, Rostock - Die Branchenverbände der deutschen Offshore-Windindustrie sowie die gemeinnützige Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE haben heute die Zubauzahlen für das erste Halbjahr 2024 veröffentlicht. Die vom Beratungsunternehmen Deutsche WindGuard aufbereiteten Zahlen zeigen, dass in diesem Zeitraum in Deutschland
Das neue Konjunkturprogramm für fossile Gaskraftwerke ist klimaschädlich Behörden-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 5. Februar 2024 DUH kritisiert Einigung zur Kraftwerksstrategie Heute vereinbarte Eckpunkte der Koalitionsspitzen bleiben unkonkret und stellen Einigung auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner dar Finanzierung und Ausschreibungsdesign weiter unklar und unter Vorbehalt EU-beihilferechtlicher Genehmigung DUH fordert massive Nachbesserungen: Beschränkung fossiler Gaskapazitäten und frühzeitige Umstellung auf grünen Wasserstoff (WK-intern) - Die Einigung der Koalitionsspitzen zur Kraftwerksstrategie (KWS) lässt viele Fragen offen und führt in die fossile Sackgasse, so die klare Einschätzung der DUH. Der Fokus liegt auf dem Neubau klimaschädlicher Gaskraftwerke mit unklarer Umrüst-Option auf teuren Wasserstoff, der wohl nicht einmal grün sein muss. Ausschreibungen sollen in einen zukünftigen marktlichen, technologieneutralen Kapazitätsmechanismus integriert werden, der bislang nicht zur Diskussion stand.
Analyse und Grundsatzkritik des aktuellen Ausschreibungsdesigns für Offshore-Wind-Flächen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Januar 2024 Die Ausschreibungsregeln für Offshore-Wind-Flächen in Deutschland: Ein spieltheoretisches Experiment mit industrie- und wettbewerbspolitischem Kollateralschaden (WK-intern) - Am heutigen Mittwoch hat die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE eine Analyse und Grundsatzkritik des aktuellen Ausschreibungsdesigns für Offshore-Wind-Flächen in Deutschland veröffentlicht. Gemeinsam mit den Erneuerbaren Energien & Offshore-Wind-Organisationen WAB (WAB e.V.), Erneuerbaren Energien Cluster Hamburg (Förderverein EEHH e.V.) & WindEnergy Network (WEN) sieht die Stiftung dringenden Anpassungs- und Handlungsbedarf. Anderenfalls drohe Deutschland, die Fehler bei der Versteigerung von UMTS-Lizenzen zu wiederholen – mit dem Risiko von massiven industriepolitischen Nachteilen, einer Schwächung der Wettbewerbs- und Akteursvielfalt und der Schaffung neuer energiepolitischer Abhängigkeiten. Berlin/Hamburg/Bremen/Rostock - Am heutigen Mittwoch soll dem Bundeskabinett ein