Hohe Akzeptanz für Energiewende in wichtigen Industriestaaten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. März 2016 Neues AEE-Hintergrundpapier vergleicht Umfragen zu Erneuerbaren Energien (WK-intern) - Der Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa ebenso wie in Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz. Das geht aus einer Analyse einschlägiger Umfragen hervor, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt hat. Die Ergebnisse sind im neuen AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zusammengetragen. Wie daraus hervorgeht, treffen die Erneuerbaren unabhängig vom Ausbaustand regenerativer Energiequellen in den jeweiligen Ländern auf ein hohes Maß an Zustimmung. Diese beträgt zumeist weit über 80 Prozent. „Unsere Analyse zeigt, dass große Mehrheiten in wichtigen Industriestaaten die Energiewende wollen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp
Bundesrat stimmt Ladesäulenverordnung zu Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 27. Februar 201626. Februar 2016 Der Bundesrat hat heute mit Maßgaben der Ladesäulenverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zugestimmt. (WK-intern) - Die Verordnung enthält Mindestanforderungen zum Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge sowie klare und verbindliche Regelungen zu Ladesteckerstandards. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig: "Die Einigung auf einen gemeinsamen Standard bei den Ladesteckern ist ein großer Erfolg und eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz der Elektromobilität. Denn unser Ziel ist es, dass jeder an jedem öffentlich zugänglichen Ladepunkt sein Elektrofahrzeug unkompliziert aufladen kann. Die Ladesäulenverordnung ist hierfür ein wichtiger Schritt, der mit einem einheitlichen Ladesteckerstandard Rechtssicherheit schafft. Ich
Aufwärtstrend in Nordrhein-Westfalen beim Windanlagenzubau Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Januar 2016 EEG 2016: Energiewende braucht kräftigen bundesweit ausgewogenen Windenergiezubau (WK-intern) - Bei der geplanten Umstellung der Ökostromförderung auf wettbewerbliche Ausschreibungen im Rahmen des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fordert der LEE NRW einen weiterhin kräftigen und bundesweit ausgewogenen Ausbau der Windenergie an Land und warnt vor einer übermäßigen Konzentration von Windenergieanlagen auf wenige windstarke Standorte in Deutschland. Die am 27. Januar 2016 veröffentlichten Zahlen des Bundesverbandes Windenergie (BWE), wonach NRW mit 421 Megawatt im Bundesvergleich den zweithöchsten Windenergiezubau im Jahr 2015 aufweist, bestätigen laut LEE NRW den aktuellen Aufwärtstrend in Nordrhein-Westfalen. Dieser dürfe jetzt jedoch nicht wieder umgekehrt werden. „Klar ist: Die Standortqualität für eine Windenergieanlage ergibt
Eine Milliarde Euro für abgeschalteten Windstrom in 2015 Ökologie Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Januar 201622. Januar 2016 Ohne Leitung – keine Windenergie: Pause für Windkraftanlagenausbau in Uckermark und Barnim notwendig (WK-intern) - 2015 mussten die Stromkunden eine Milliarde Euro für abgeschalteten Strom zahlen. Wer die Energiewende ernsthaft zum Erfolg führen will, darf den Zubau von Windanlagen nicht ohne Nutzen vorantreiben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete für die Uckermark und den Barnim und Mitglied in der Regionalen Planungsgemeinschaft Jens Koeppen erklärte zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen den Weiterbau der sogenannten Uckermarkleitung: „Wir brauchen eine Pause beim Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Region. Wo Stromleitungen fehlen, um die Erneuerbaren Energien abzutransportieren, muss es auch für den Ausbau der Windkraftanlagen einen Stopp geben. Der Stromkunde muss die
Studie: Ostschweizer äussert sich positiv zur Entwicklung von Windenergie‑Projekten Forschungs-Mitteilungen Windenergie 21. November 201521. November 2015 Die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien steht bei der Bevölkerung nach wie vor hoch im Kurs – zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 1095 Ostschweizerinnen und Ostschweizern durch die Universität St.Gallen (HSG). (WK-intern) - Eine deutliche Mehrheit der Befragten äussert sich positiv zur Entwicklung von Windenergie‑Projekten, die Schwerpunkt der Untersuchung waren. Während tiefe ökologische Auswirkungen und eine Beteiligung lokaler Investoren sich positiv auf die Akzeptanz auswirken, deutet die Studie betreffend Landschaftsschutz auf eine gewisse Kompromissbereitschaft hin. Im Churer Rheintal, wo 2013 eine Windkraftanlage errichtet wurde, sehen die Befragten ihre Erwartungen bezüglich landschaftlicher Auswirkungen und Lärm positiv übertroffen. Die Studie basiert auf einer
Neuplanung von SuedLink und vereinbart Technik Windenergie 17. November 2015 Landkreisbündnis und TenneT unterstützen gemeinsam den Erdkabelvorrang bei der Neuplanung von SuedLink und vereinbaren Abstimmung im Neuplanungsverfahren (WK-intern) - Gesetzliche Grundlagen zum Erdkabelvorrang bei Gleichstrom müssen zügig verabschiedet werden Das Landkreisbündnis zum SuedLink und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT haben sich darauf verständigt, sich bei der Neuplanung des Trassenkorridors für den SuedLink abzustimmen. TenneT wird das Landkreisbündnis regelmäßig über die einzelnen Planungsschritte informieren. Mit diesem Schritt soll eine kooperative Planung möglich werden, die zu höherer Akzeptanz und zur Beschleunigung der Planung beitragen wird. Die Landkreise werden auf ihrer Versammlung am 17. November 2015 über diese Zusammenarbeit beraten. Danach werden die Partner die Einzelheiten vereinbaren. Dieser
Piraten-Forderungen zum Windgipfel: Transparenz und Umsetzung des Bürgerwillens Finanzierungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 4. November 2015 Anlässlich des heutigen Windgipfels formuliere ich folgende Forderungen an die Landesregierung in Sachen Transparenz und Umsetzung des Bürgerwillens: (WK-intern) - Kleine Anfrage des Abgeordneten Patrick Breyer (PIRATEN) Windkraftanlagen, Transparenz und Bürgerbeteiligung 1. Neben der Karte der Ausschlussgebiete sollte die Landesregierung zur Information von Investoren auch eine Karte der Gemeinden veröffentlichen, die sich durch ihre Vertretung oder durch Bürgerentscheid gegen neue Windkraftanlagen ausgesprochen haben. Nur so können sich Investoren auf möglichen Widerstand einstellen und dies bei ihrer Entscheidung berücksichtigen. 2. Der Rechtsrahmen muss so verändert werden, dass die Landesplanung wieder alle Gemeinden von der Flächenausweisung ausnimmt, die weitere Windkraftanlagen ablehnen. Nur durch zuverlässige Umsetzung
Ausschreibungen bedrohen den Erfolg der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 12. Oktober 2015 Die NATURSTROM AG sieht in der nahezu vollständigen Umstellung der Erneuerbaren-Förderung auf Ausschreibungsverfahren eine Gefahr für das Gelingen der Energiewende. (WK-intern) - Nach Ansicht von NATURSTROM gefährden Ausschreibungen die Akteursvielfalt. Mit dem Ausscheiden kleinerer Akteure droht nicht nur ein herber Akzeptanzverlust, auch die Weiterentwicklung lokaler und regionaler Versorgungslösungen wird verbaut. Das hat NATURSTROM in einer aktuellen Stellungnahme für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum geplanten Ausschreibungsdesign deutlich gemacht. „Mit der geplanten Umstellung auf Ausschreibungen drängt das Bundeswirtschaftsministerium trotz aller Warnungen die bisherigen Treiber der Energiewende ins Abseits“, so Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, zum Eckpunktepapier des BMWi.
TenneT begrüßt Erdkabel-Gesetzesinitiative Erneuerbare & Ökologie Technik 8. Oktober 2015 TenneT will seine Erfahrungen mit Erdkabeln aktiv einbringen (WK-intern) - Energiewendebeschleunigung: Weichen stellen für schnelle Planung und Genehmigung von Gleichstrom-Erdkabelprojekten Vorsichtige Erweiterung bei Einsatz von Erdkabeln im Wechselstrombereich "Wir begrüßen den Vorrang für Erdkabel bei Gleichstrom-Projekten. Das ist eine Chance für mehr Akzeptanz des notwendigen Netzausbaus, die wir nutzen möchten", erklärte heute Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung des Übertragungsnetzbetreibers TenneT TSO GmbH. Das Bundeskabinett hat heute Änderungen zahlreicher energierechtlicher Vorschriften zugestimmt, darunter auch neuen Vorgaben zum Einsatz von Erdkabeln beim Ausbau des Übertragungsnetzes im Wechselstrom- und Gleichstrombereich. Zu der vorgesehenen Ausweitung der Pilotprojekte für Wechselstrom-Erdkabel sagte Hartman: "Wir brauchen Pilotprojekte, um den Einsatz
Mehr Erdkabel: Kabinett stellt Weichen für zügigeren Ausbau der Stromnetze Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 7. Oktober 2015 Das Bundeskabinett hat heute grünes Licht für mehr Erdkabel gegeben und setzt damit die „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“ vom 1. Juli 2015 um. (WK-intern) - Künftig sollen die neuen Stromautobahnen (sog. Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen) vorrangig als Erdkabel statt Freileitung gebaut werden. Der Vorrang betrifft v. a. die großen Nord-Süd-Trassen wie SuedLink oder die Gleichstrompassage Süd-Ost. Bundesminister Gabriel: „Der heutige Beschluss stellt die Weichen für einen schnelleren und in der Bevölkerung akzeptierten Netzausbau. Die Richtung ist klar: Bei den neuen Gleichstromvorhaben gilt künftig ein Vorrang für Erdkabel. Das führt zu mehr Akzeptanz, denn vielerorts hatten die Menschen große Bedenken gegen Freileitungen. Jetzt ist
Vier Pilotprojekte: Schwimmende Offshore-Windparks vor Frankreichs Küsten Finanzierungen Neue Ideen ! Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. Juli 2015 Die Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie, Ségolène Royal, hat vier Standorte in drei verschiedenen Regionen für die Entwicklung von Pilotprojekten für schwimmende Windkraftanlagen benannt: Bretagne, Languedoc-Roussillon und Provence-Alpes-Côte d’Azur. (WK-intern) - Diese vier Standorte bieten die optimalsten Bedingungen im Hinblick auf technische Voraussetzungen, Windpotentiale und Akzeptanz. Projektausschreibungen für Pilotprojekte zu schwimmenden Windparks werden nun bis Ende Juli für diese 4 Standorte veröffentlicht. Gefördert werden diese neuen Projekte durch das französische Förderprogramm „Zukunftsinvestitionen“ und durch die Einspeisetarife aus dem Strommarkt. Dies soll zudem den Aufbau einer vielversprechenden neuen Industrie in Frankreich ermöglichen. Die schwimmende Windkraft hat viele Vorteile, unter anderem: Nutzung
BWE-Umfrage: 78% der Bürger befürworten die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 15. Juli 2015 78 Prozent der Bürger in den ostdeutschen Bundesländern befürworten die Energiewende (WK-intern) - Das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsoge e.V. an der Universität Leipzig veröffentlichte Anfang Juli Ergebnisse der Studie „Energiewelt Ost“, die sie im Auftrag eines großen Mitteldeutschen Energieversorgers bereits zum vierten Mal erstellt hat. Der Umfrage zufolge hat sich die Zustimmung zur Energiewende in Ostdeutschland bei allen Befragten erhöht. 78 Prozent der Bürger, 77 Prozent der Kommunen und 67 Prozent der energieintensiven Unternehmen sind mit der Neuausrichtung der Energieversorgung einverstanden. Besonders bei den Kommunen wurde ein Anstieg der Zustimmung von 16 Prozent ermittelt, bei den Haushalten stieg sie um 5