Werbung Sicherheitsstrukturen für maritime Sondersituation der Offshore-Windparks Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 2. November 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels BWO-Whitepaper: Der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) legt ein Whitepaper zur Sicherheit von Offshore-Windparks vor. (WK-intern) – Das Papier zeigt auf, wie bestehende Sicherheitsstandards und Managementsysteme zur Erfüllung der Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes beitragen und wo Anpassungen an die „maritime Sondersituation“ erforderlich sind. Der BWO bringt damit eine Branchenposition in die laufende Debatte um den Schutz der kritischen Energie-Infrastruktur auf See. Die bestehenden Security- und Managementsysteme der Offshore-Windbranche gewährleisten bereits heute ein umfassendes Schutzniveau der kritischen Infrastruktur. Die von Offshore-Windparkbetreibern umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der deutschen Energie-Infrastruktur. Das BWO-Whitepaper „Vom Beitrag zum Maßstab: Sektorspezifische Anforderungen in der maritimen Sondersituation“ zeigt, wie diese Strukturen bei der Ausgestaltung der Sicherheitsanforderungen genutzt und gezielt ergänzt werden können. Offshore-Windparks unterliegen anderen Bedingungen als kritische Infrastrukturen an Land. Sie bestehen in der maritimen Sondersituation. Das bedeutet, Offshore-Windparks liegen weit draußen auf See, sind nur bei geeignetem Wetter per Schiff oder Hubschrauber erreichbar und befinden sich in einem Raum, in dem die staatliche Zuständigkeit auf verschiedene Stellen verteilt ist. Anforderungen, die an Land selbstverständlich funktionieren, müssen auf diese Bedingungen übertragen werden, statt sie 1:1 auf See anzuwenden. Diese Besonderheiten müssen bei der Umsetzung des KRITIS-Dachgesetzes berücksichtigt werden. Ziel ist es, wirksamen Schutz zu gewährleisten und Doppelstrukturen zu vermeiden. Bestehende Sicherheitsstrukturen gezielt weiterentwickeln „Die Offshore-Windbranche bringt sich seit Beginn der Debatte um den Schutz kritischer Infrastruktur kooperativ und proaktiv ein. Das tun wir auch jetzt. Unsere Betreiber verfügen bereits über ein hohes Schutzniveau. Wer die Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes ausgestaltet, sollte bestehende Strukturen berücksichtigen, statt Doppelstrukturen zu schaffen, die schlimmstenfalls in einem niedrigeren Schutzniveau resultieren. Auf See gelten andere Bedingungen als an Land. Mit unserem Whitepaper legen wir dafür die fachliche Grundlage vor“, sagt Stefan Thimm, Geschäftsführer des BWO. Sicherheitsanforderungen an maritime Sondersituation anpassen Offshore-Windparkbetreiber verfügen bereits über funktionierende Sicherheits- und Managementsysteme. Wer die Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes für die Branche konkretisiert, sollte darauf aufbauen. Das Gesetz sieht dafür in § 14 ausdrücklich vor, dass Betreiber und ihre Verbände eigene branchenspezifische Standards vorschlagen können. Mit dem Whitepaper bringt der BWO hierzu die maritime Perspektive ein: Für rund 30 Betreiberpflichten wurde geprüft, inwieweit sich bestehende Anforderungen und Erfüllungsmodelle unverändert auf den Offshore-Betrieb übertragen lassen. In den meisten Fällen ist das möglich, oft mit angepassten Reaktionszeiten oder Zugangsbedingungen. Nur in wenigen Fällen braucht es auf See tatsächlich einen anderen Weg. Über den BWO Der Bundesverband Windenergie Offshore e.V. (BWO) ist die politische Interessenvertretung der Offshore-Wind-Branche in Deutschland. Wir bündeln die fachliche Expertise der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von den Herstellern über die Entwickler und Betreiber bis hin zu den Dienstleistern der Offshore-Windenergie. Für Politik und Behörden auf Bundes- und Landesebene ist der BWO zentraler Ansprechpartner zu allen Fragen der Windenergie auf See. Vom Beitrag zum Maßstab: Sektorspezifische Anforderungen in der maritimen Sondersituation Weitere Beiträge:Bremerhaven und Wilhemshaven im Streit wegen Offshore-Windkraft-IndustrieWindenergie als Problemlöser beim InsektensterbenNordex Group stellt ersten Bauabschnitt eines 300 MW Rahmenvertrags fertig