Werbung Die anhaltende Hitze sorgt für eine große Nachfrage nach Klimaanlagen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 31. Juli 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Klimaanlagen: Elektrifiziertes Gesamtsystem senkt Stromkosten fürs Kühlen auf knapp 17 Euro pro Jahr Kostenvergleich: Mobile Klimageräte verursachen bis zu 278 Euro Stromkosten p. a., fest installierte Split-Klimaanlagen deutlich weniger Stromverbrauch: Intelligent gesteuerte Klimaanlage benötigt mit 21 Kilowattstunden weniger Strom aus dem Netz als ein Standventilator; das Stromnetz profitiert Interesse explodiert: Google-Suchanfragen nach Klimaanlagen verzeichnen Plus von 500 Prozent zum Vormonat (WK-intern) – Hamburg – Die anhaltende Hitze sorgt für eine große Nachfrage nach Klimaanlagen. Ein Kostenvergleich von 1KOMMA5° zeigt, wie die intelligente Steuerung und Verknüpfung einer Split-Klimaanlage mit einer Photovoltaikanlage und einem Heimspeicher Kühlen für knapp 17 Euro Stromkosten pro Jahr ermöglicht. Kostenvergleich: Mobile Klimageräte verursachen bis zu 278 Euro Stromkosten p. a., fest installierte Split-Klimaanlagen deutlich weniger Für den Kostenvergleich wurde für alle betrachteten Geräte angenommen, dass sie an 70 Tagen für jeweils acht Stunden laufen. Eine moderne Split-Klimaanlage verursacht in einem elektrifizierten Zuhause mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und intelligenter Steuerung in dieser Zeit Stromkosten von 16,45 Euro.1 Das intelligente System sorgt automatisch dafür, dass die Klimaanlage dann kühlt, wenn die eigene Solaranlage Strom produziert. Angenommen wurden dafür 0,06 Euro pro Kilowattstunde Gestehungskosten. In den Abendstunden ohne Sonne nutzt die Steuerung den im Speicher vorhandenen Strom, der entweder auch aus der Solaranlage kommt oder zu günstigen oder sogar negativen Preisen aus dem Netz geladen wurde. Alternativ kann die Klimaanlage auch direkt Strom aus dem Netz nutzen, wenn er günstig oder zu negativen Preisen gehandelt wird. Zehn Prozent werden zum durchschnittlichen Börsenstrompreis gedeckt. „Moderne Klimaanlagen sind im Grunde hocheffiziente Wärmepumpen, die aus einer Kilowattstunde Strom ein Vielfaches an Kühlleistung herausholen“, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°. „Wer bereits eine Solaranlage besitzt, kann Batteriespeicher und oder eine intelligente Steuerung in den allermeisten Fällen problemlos nachrüsten. Das reduziert die Stromkosten einer Klimaanlage auf das Level eines Ventilators.“ Wer eine fest installierte Klimaanlage ohne diese intelligente Einbindung rein über den Netzbezug zum durchschnittlichen Preis von 0,37 Euro betreibt, zahlt mit 78,74 Euro deutlich mehr. Die höchsten Kosten verursachen mobile Klimageräte im Netzbetrieb: Hier belaufen sich die jährlichen Stromkosten auf 277,65 Euro. Ein einfacher Standventilator kommt auf 9,32 Euro. Er verringert dabei nicht aktiv die Raumtemperatur, sondern sorgt lediglich für eine leichte Luftbewegung. Stromverbrauch: Intelligent gesteuerte Klimaanlage benötigt mit 21 Kilowattstunden weniger Strom aus dem Netz als ein Standventilator; das Stromnetz profitiert Die Effizienz des elektrifizierten Gesamtsystems zeigt sich auch beim Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Die intelligent gesteuerte Klimaanlage benötigt lediglich 21 kWh Strom aus dem Netz und damit sogar weniger als ein konventionell betriebener Ventilator (25 kWh). Ist man vollständig auf den Netzstrom angewiesen, steigt der Bedarf einer fest installierten Klimaanlage auf 213 kWh, bei mobilen Monoblock-Klimageräten sogar auf 750 kWh im Jahr. „Mit Klimaanlagen schaffen wir durch intelligente Steuerung ein Stück mehr benötigte Flexibilität im System“, sagt Jannik Schall. „Klimaanlagen lassen sich absolut netzdienlich betreiben, wenn sie automatisiert Stromüberschüsse aufnehmen und das Stromnetz an sonnigen Tagen stabilisieren.“ Interesse explodiert: Google-Suchanfragen nach Klimaanlagen verzeichnen Plus von 500 Prozent zum Vormonat Die Nachfrage nach Kühllösungen in Deutschland wächst. Die Zahl der Google-Suchen nach Klimaanlagen stieg in Deutschland in den vergangenen vier Wochen im Vergleich zum Vormonat um 500 Prozent. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres stiegen die Suchanfragen um 200 Prozent an. „Die Nachfrage nach Klimaanlagen hat sich bei uns in den vergangenen Wochen verdreifacht“, sagt Jannik Schall. „Wenn sich Klimaanlagen auch in Deutschland massenhaft durchsetzen, dann müssen sie netzdienlich laufen. Intelligent vernetzte Klimaanlagen entlasten das System aktiv, anstatt es weiter zu belasten.“ 1 70 Tage Nutzung für je acht Stunden am Tag, elektrifiziertes Zuhause besteht aus PV-Anlage, Batteriespeicher und intelligenter Steuerung, Ø Strompreis in Deutschland: 0,37 Euro/kWh (Quelle: https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/ [abgerufen: 15.7.2026], Gestehungskosten Solar: 0,06 Euro/kWh, genutzte Klimaanlage: Daikin RXM35A, mobile Klimaanlage: Hisense APC12QC, Ventilator: OK. OSF 40323 W Über 1KOMMA5° 1KOMMA5° ist ein führender Anbieter für CO2-neutrale Energie, Wärme und Mobilität. 2021 in Hamburg gegründet, ist das Energieunternehmen heute mit weltweit über 80 Standorten in 7 Märkten der One-Stop-Shop für intelligente, integrierte Energielösungen wie Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen, Klimaanlagen und Wallboxen. Kerntechnologie ist Heartbeat AI: Die künstliche Intelligenz optimiert derzeit mehr als 50.000 Systeme und schafft so Europas größtes virtuelles Kraftwerk, das Privatkunden mit dem Energiemarkt vernetzt und Stromerzeugung und -verkauf im Takt von Wind und Sonne steuert. 1KOMMA5° hat bereits über 300.000 dezentrale, steuerbare Energiesysteme installiert. Bis 2030 will das Unternehmen mehr als 1,5 Millionen Gebäude auf klimafreundliche Energieversorgung umstellen und so zum Erreichen der Pariser Klimaziele beitragen. 1KOMMA5° ist eines der am schnellsten und profitabel wachsenden Startups in Europa. PM: 1KOMMA5° PB: Die anhaltende Hitze sorgt für eine große Nachfrage nach Klimaanlagen / ©: 1KOMMA5° Weitere Beiträge:Schweizer Petition: Kein Dreckstrom aus der Dose!Wie kann ein intelligentes Wärme- und Stromversorgungssystem auf häuslicher Ebene aussehenDas Windgeschäft von Gurit wuchs um 13,1%