Werbung Erlös- und Abregelungsdaten werden zum entscheidenden Faktor für Wind- und Solarbetreiber Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 15. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels node.energy: Während die Politik über den Redispatch-Vorbehalt streitet, rückt die Datengrundlage der kaufmännischen Betriebsfüh-rung in den Vordergrund. (WK-intern) – Beim BDEW-Kongress hat sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche offen für Alternativen zum geplanten Redispatch-Vorbehalt gezeigt. Im Zentrum der Debatte um das Netzpaket steht die Frage, wie der Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze zusammengeführt werden. Unabhängig davon, welches Instrument sich durchsetzt, gewinnt für Betreiber von Wind- und Solarparks ein anderer Faktor an Gewicht: belastbare Daten zu Erlösen und Abregelungen. Die Erlösmechanik erneuerbarer Anlagen hat sich grundlegend gewandelt. Wo bis vor wenigen Jahren eine staatlich garantierte Vergütung je Kilowattstunde galt, bestimmen seit dem Jahr 2023 in zunehmendem Maße Marktpreise und Netzzustand den Ertrag. Erneuerbare decken inzwischen über 50 Prozent des deutschen Strommix und geben den Takt an den Börsenpreisen vor. „Es kommt nicht mehr darauf an, möglichst viele Kilowattstunden zu produzieren, sondern der Wert dieser Kilowattstunden ist aus-schlaggebend“, sagt Matthias Karger, CEO und Gründer von node.energy. Mit dieser Komplexität steigt das Risiko fehlerhafter Abrechnungen. „Bei Direktvermarktern und Netzbetreibern passieren auch ohne böse Absicht immer wieder Abrechnungsfehler, die einfach bares Geld kosten“, so Karger. node.energy setzt im opti.node Cockpit auf ein Erlösmonitoring, das als Schattenabrechnung im Hintergrund auf den realen abrechnungsrelevanten Daten läuft. Es „versetzt den Anlagenbetreiber in die Lage, auch Forderungen geltend zu machen, die ihm ansonsten einfach durchrutschen würden“. Besonders sichtbar wird die Datenlücke beim Redispatch. Schaltet ein Netzbetreiber eine Anlage wegen eines Netzengpasses ab, wird keine Kilowattstunde eingespeist und damit auch keine an einem Zähler gemessen. Die zustehende Entschädigung muss eigens ermittelt werden. Genau diese Datenquellen hat node.energy in den vergangenen Jahren erschlossen. Den politisch diskutierten Redispatch-Vorbehalt bewertet Karger kritisch: „Die Diagnose, dass wir auf Systemkosten achten und kosteneffizienter werden müssen, trage ich vollständig mit. Aber die Medizin, die vorgeschlagen wird, nämlich den Ausbau der Erneuerbaren zu drosseln und stattdessen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu konservieren, ist nicht nur falsch, sondern auch total unnötig.“ Statt einer Drosselung schlägt node.energy mit BÜHNE (Bestands-Überbauung und Hybridisierung am Netz-Einspeisepunkt) einen anderen Weg vor. Bestehende Netzanschlüsse sollen über die bereits genehmigte Einspeise- und Bezugsleistung hinaus überbaut werden dürfen, etwa indem ein Windpark um Solarleistung und Batteriespeicher ergänzt wird. Anlagen hinter solchen Anschlüssen blieben vom Redis-patch-Vorbehalt ausgenommen, zusätzliche Einzelauflagen entfielen. node.energy plädiert dabei für einfache, einheitliche Regeln statt individuell verhandelter Vereinbarungen. Eine node.energy-Analyse zeigt, dass sich der Netzanschluss eines Windparks mit gleicher Solarleistung überbauen ließe und dabei nur rund 0,5 Prozent der möglichen Erzeugung abgeregelt werden müssten, vorwiegend in Zeiten niedriger oder negativer Preise. Grundlage für solche Auswertungen ist ein Datenfundament aus Stammdaten, tagesaktuellen Viertel-stunden-Messwerten von bundesweit mehreren hundert Messstellenbetreibern, Preisdaten und Redis-patch-Daten. Aktuell werden rund 40 Gigawatt Anlagenleistung im opti.node Cockpit verwaltet. Über node.energy node.energy ist strategischer Partner für die digitale kaufmännische Betriebsführung von Wind- und Solarprojekten. Mit der Software-Plattform opti.node vereint das Unternehmen alle relevanten Energie-daten, automatisiert komplexe regulatorische und kaufmännische Prozesse und schafft die Transparenz, die professionelle Betreiber von Wind- und Solaranlagen für wirtschaftliche Entscheidungen benötigen. Das Lösungsangebot deckt den gesamten Projektzyklus ab – von der Vermarktung und Abrechnung über Redispatch und kommunale Beteiligungen bis hin zu Vor-Ort-Strommodellen wie Mieterstrom und Solar-Contracting. Über 14.000 Wind- und PV-Anlagen sowie mehr als 1000 Kunden vertrauen auf Lösungen von node.energy. PM: node.energy PB: Matthias Karger, Gründer und CEO von node.energy Weitere Beiträge:Erstes Solardachkataster mit Funktion zur NetzintegrationEQOS Energie bringt die konkrete Umsetzung der europäischen Energiewende weiter voranWartungsfreie Schraubenverbindungen für Windkraftanlagen der Klassen 1,5 MW - 2,5 MW und 6,0 MW